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Cover  
Undercroft - Ruins of Gomorrah (CD)
Label: Season Of Mist
VÖ: 2012
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3007 Reviews)
6.5
Intro, kurzes Grunzen und tiefer gelegte Riffs begleiten uns in das schön verpackte sechste Album der Chilenen. Death und Thrash Metal lautet die Parole, nicht allein durch den Gesang immer ein wenig in der Sepultura / Soulfly Ecke, musikalisch aber trotz aller modernen Anstriche zumindest weitgehend frei von jeglichem sterilem Hüpfkrempel, klopfen sich die Südamerikaner in einem, von brutalsten Alvaro Lillo (der Kerl zupft übrigens den Bass bei Watain) Vocals getragenen, Groove/Polter Brutalogemisch alter Schule durch ihre (exklusive Intro und Outro) acht eigenen Songs. Dabei klingen Undercroft ohne Abstriche wirklich gut und tauglich dafür, in einem guten Tourpackage auch den alten Kontinent zu erobern. Einzelne Songs von Undercroft machen wirklich Laune und Sinn, auf Platte hat "Ruins Of Gomorrah" am Stück hingegen gehört dann aber schon seine Probleme. Die Spannung kann trotz des hohen Niveaus, und trotz einiger schwarzmetallischer Blastbeats und Screams, nicht konstant hoch gehalten werden. Dafür sind die Songs der Chilenen trotz aller Brutalität auf Dauer leider zu monoton und unspektakulär. Um wirklich aus der Menge heraus zu stechen braucht es etwas mehr. Natürlich sind Nummern wie der Titeltrack, das brachiale "Legions Of Beelzebub", ein fettes "Dead Human Flesh" oder "Empalando al Invasor" amtliche Nackenbrecher und ich bin mir auch sicher, dass Undercroft auf der Bühne richtig fett Arsch treten. Die Sterilität, die den guten Ansätzen jedoch auf Schritt und Tritt folgt trübt jedoch vieles was hier richtig gut gemacht wurde, und weil ich trotz meiner Liebe zu Twisted Sister selbst die Coverversion von "The Beast" eher unnotwendig finde, kann ich "Ruins Of Gomorrah" am Ende der Durchsage bis auf den Exotenbonus und die wirklich angenehme Nähe zu alten Sepultura niemandem bedenkenlos ans Herz legen, ohne nicht auf einen vorherigen Testdurchlauf hinweisen zu müssen.

Undercroft haben mit "Ruins Of Gomorrah" ein gutes, zeitgemäß angehauchtes Stück vehementen und diabolisch tönenden Death/Thrash Metals verbrochen. Ein Album, das die Nähe zu frühen Sepultura Meisterwerken atmet, und das für Fans von Morbid Angel oder Krisiun, aber auch frühen Kreator durchaus Sinn machen könnte.
Restlose Begeisterung klingt irgendwie aber trotzdem anders, und der ein oder andere moderne Anstrich im Gitarrenbereich ist daran sicher nicht schuld..

Trackliste
  1. Intro (SLM)
  2. El Triunfo De La Muerte
  3. At The Gardens Of Hatred
  4. Black Magik Witches
  5. Dead Human Flesh
  6. Ruins Of Gomorrah
  1. Legions Of Beelzebub
  2. The Art Of Vengeance
  3. Empalando Al Invasor
  4. Outro (Drained By Succubi)
  5. The Beast (Twisted Sister Cover)
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