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Cover  
Bloodbound - In The Name Of Metal (CD)
Label: AFM Records
VÖ: 09.11.2012
Homepage | MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3237 Reviews)
7.5
Wie uns der Albumtitel und das coole Artwork verraten, gehen Bloodbound auch auf ihrem fünften Album traditionell und bodenständig zu Werke. Moderne sucht man vergebens, wenn man sich die Songs von "In The Name Of Metal" anhört, und auch wenn die Scheibe vielleicht nicht ganz an die Klasse von "Unholy Cross" anknüpfen kann, manifestiert sie den Status, den sich die Schweden mittlerweile erarbeitet haben. Songs wie "When Demons Collide", "Son Of Babylon", das Manowar’sch "Warriors Of The World"-Vermächtnis "Metalheads Unite", ein geiles "Mr. Darkness", das 80er Zitat" Black Devil" oder das griffige "I’m Evil" findet man nicht an jeder Ecke. Solche Nummern müssen die "Großen" der Szene heute erst schreiben, einen Sänger wie Petrik "Pata" Johansson muss man erst mal haben, und so ein Gespür für den guten Mix aus knackigen Riffs und eingängigen Melodien hat auch nicht jeder. "In The Name Of Metal" funktioniert in seinem Korsett aus 80er Jahre Metal, 90er Jahre Melodic Power Metal und eine Spur melodischen Speed Metals durchwegs gut, erinnert immer wieder an Szeneikonen, ohne dabei wie ein plumper Abklatsch zu klingen. Genau deshalb haben die sechs Schweden auch die Nase vor vielen ihrer Genrekollegen, und genau deshalb kann man sich auch ihr sechstes Studioalbum problemlos von Vorn bis Hinten reinknacken.

Bloodbound reiten natürlich hart am Wind. "In The Name Of Metal" ist ohne Zweifel klischeehafter, melodischer Metal mit dezenter Power Metal Note und dabei teilweise ebenso kultverdächtig, wie hart an der Grenze zum Kitsch. Wer sich damit aber anfreunden kann, und sich wieder mal ein gepflegtes (True) Metal Scheiblein im Schatten von Hammerfall, Edguy, Grave Digger oder Gamma Ray reinpfeifen will, der ist bei Bloodbound bestens aufgehoben. Der wird auch locker darüber hinwegsehen, dass nicht jeder Song der ganz große Hit ist und "In The Name Of Metal" wohl auf lange Sicht auch nicht wirklich das Zeug zum Klassiker hat.

Trackliste
  1. In The Name Of Metal
  2. When Demons Collide
  3. Bonebreaker
  4. Metalheads Unite
  5. Son Of Babylon
  6. Mr. Darkness
  1. I'm Evil
  2. Monstermind
  3. King Of Fallen Grace
  4. Black Devil
  5. Bounded By Blood
  6. Book Of The Dead 2012 (Bonus Track)
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