HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Konquest
Dark Waters

Interview
Konquest

Review
Fighter V
Deja Vu

Review
Crimson Glory
Chasing The Hydra

Review
Godsnake
Inhale the Noise
Upcoming Live
München 
Statistics
6929 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
In The Cage - Witness The Rise (CD)
Label: Burnside Records
VÖ: 08.02.2012
Homepage | MySpace
Art: Review
Werner
Werner
(1333 Reviews)
8.5
Die wichtigsten Fakten zu dieser Hardcore Formation wurden ja bereits in der Review der "Talk is Cheap" Mini-LP besprochen. Darin kann/konnte man unter anderem entnehmen, dass die Wiener Hau-drauf-Brüder alles andere als berüchtigte Eintagsfliegen sind, weil hier ausnahmslos routinierte Musiker am Werk, die seit Jahren ihr Ding kompromisslos durchziehen.

Der Entschluss, einen zweiten Axtmann ins Team zu holen, war eine kluge Entscheidung. Live ist solch eine Maßnahme im Regelfall immer ein Volltreffer, aber hier wesentlich signifikanter: man enttarnt im jüngsten Songwriting sehr schnell einige zusätzliche Farbtupfer im (vermeintlich) begrenzten Repertoire – ob nun in Form von gelegentlich coolen Harmonien (nein, NICHT Power Metal- infizierte, wenn schon welche düsterer Natur) oder im Sinne wieselflinker Soli. Der neue Saitenquäler Robert Farkas entpuppt sich somit als reiner Gewinn für In The Cage, soviel darf festgehalten werden. Auch bieten die Songs an sich – ohne Verlust des obligaten Aggressionslevels – löbliche Kontraste und Memory-Effekte, nicht zuletzt deshalb, weil Rampensau Rene Kazda neben sämtlichen Gangshouts seine rotzbetonten Vocals überraschend variabel durchs Mikro jagt, ohne den roten Faden zu verlieren. Hört euch z. B. die hammergeilen Breaks bei "Can You Deal with Me" an, und ihr wisst, was ich meine.

Dabei kann man in Anbetracht der opulenten 43 (!) Minuten Spielzeit jetzt wirklich nicht mehr meckern, in diesem Metier wahrhaft eine Seltenheit. Natürlich irren auch auf "Witness The Rise" die üblichen Verdächtigen vor dem geistigen Auge herum: allen voran dürfen Größen wie Hatebreed, Sworn Enemy oder Terror als Inspiration notiert werden. Doch das Blut, das in Venen dieser Herrschaften fliesst, ist Wiener Blut. Und das schmeckt man zwischen den rustikalen Zeilen und kernigen Beats.

Kurzum: „A ziemlich leiwand's Scheiberl, dös g'scheid in die Papp'n haut“. Und abgesehen davon auch eine, die den sympathischen Adrenalinjunkies außerhalb der rockenden Alpenrepublik hoffentlich einiges an Reputation bringen wird – zum Gratisdownload der gesamten LP geht es HIER - check out!!!

Trackliste
  1. Witness The Rise (intro)
  2. I Embrace
  3. Can You Deal With Me?
  4. Barricades
  5. Convicted
  6. We Make This Last
  7. Live Up Uo It
  1. Aim At The Weak
  2. Anthem 21c
  3. Hate/Descent
  4. A Definition
  5. Times Of Deceit
  6. The Pain
Mehr von In The Cage
Reviews
07.11.2009: Talk Is Cheap (Review)
Konquest - Dark WatersFighter V - Deja VuCrimson Glory - Chasing The HydraGodsnake - Inhale the NoiseMission In Black - Divinity Of LiesHell Boulevard - Made in HellLamb Of God - Into ObliveonMichael Sweet - The Master PlanThe Neptune Power Federation - Mondo TomorrowBattleroar - Petrichor
© DarkScene Metal Magazin