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Cover  
Loch Vostok - Dystopium (CD)
Label: Vicisolum Productions
VÖ: 23.09.2011
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Art: Review
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Werner
Werner
(1111 Reviews)
8.0
Weshalb erinnern mich Loch Vostok aus der schwedischen Kleinstadt Uppsula bloß so sehr an die Dänen von Mercenary und an die deutlich bekannteren Landsleute von Scar Symmetry? Na ganz logisch: es muss der fast schon zur Mode verkommene Wechselgesang zwischen klarer Melodie und Death-Gebrüll in Bündnis der forciert Power Metal lastigen Kompositionskunst sein. Wer jetzt Metalcore vermutet, liegt jedoch weit daneben. Die Schöpfer haben ihre Wurzeln in einer früheren Traditionsepoche liegen.

Bei "Dystopium" handelt es sich um den bereits vierten Langstreckenbomber der um Tausendsassa Teddy Möller (ex- Mayadome, Gitarre & Gesang bzw. Songwriting) zusammen getrommelten Mannschaft. Und die hat hier einiges zu sagen. Komplexe, aber keineswegs fadenlose Arrangements flutschen wie frisch gepresster Fruchtsaft in den Magen bzw. in das fein gestrickte Hörlabyrinth des Konsumenten. Es regiert des Öfteren die feine Klinge, unter anderem Dank des füllig-charismatischen Gesangs, der stellenweise an Evergrey erinnert. Und auch mit wuchtigen Bombastschüben wird nicht gegeizt. Das Repertoire streckt sich dabei von gefühlsbetonten Tracks ("Sacred Structure"/"In The Wake Of Humanity") über richtig zahnige, teils Blast-betonte Smasher (A Mission Undivine"/"Repeat Offender"/"World Trade Dissenter"/"Abscence") bis zu stampfender, völlig zeitgemäßer Metal-Kost ("Taste The Flame"). Und die zart panierte Ballade "Navigator+ ist sowieso ein unumgänglicher Speicheldrüsenanschupfer. Mag sein, dass ein paar Aufwärmrunden für "Dystopia" von Nöten sind, ehe das Material befreiend zündet, aber die coolen, zuhauf vorkommenden Harmonien und prägnanten Hooklines lassen ohnehin keine Wahl.

Angereichert wird die farbenreiche Chose wie bei den angestupsten Scar Symmetry mit einigen kühlen Cyber-Keyboardsounds, für die ein gewisser Fredrik Klingwall sein Können zur Schau stellt. Erwähnenswerte Schwachpunkte wird man während diesen 51 Minuten bzw. elf Stücken nur schwer finden, dafür sind die reichlich erfahrenen Herrschaften schon zu ausgefuchst. Fans von Dream Theater über Göteborg (Soilwork und Co.) bis Voivod könnten hier fündig werden.

Trackliste
  1. A Mission Undivine
  2. Repeat Offender
  3. World Trade Dissenter
  4. Sacred Structure
  5. Navigator
  6. In the Wake of Humanity
  1. Viral Strain
  2. Disconnection
  3. Taste the Flame
  4. Absence
  5. Dystopium
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