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Cover  
Lost In Thought - Opus Arise (CD)
Label: Inner Wound
VÖ: 29.04.2011
Homepage
Art: Review
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Werner
Werner
(1111 Reviews)
6.5
Was im Promotion Text gleich im ersten Satz groß erläutert wird, kann sogleich blanko unterzeichnet werden: for all fans of Threshold, Pagan’s Mind, Circus Maximus & Seventh Wonder. Sprich: Neo Classical Metal trifft auf Power und Progressive Metal, oder umgekehrt. Klingt fürs erste durchaus interessant, lässt aber im selben Atemzug den Verdacht aufkommen, dass dies irgendwann, irgendwie und irgendwo schon mal da war. Aber mal abwarten …

Das erst im Jahre 2007 gegründete Quintett aus Wales hat sich diesen beiden Stilrichtungen mit Herz und Seele verschrieben, nur mit dem angedeuteten Manko, dass so etwas wie Eigennote fast nicht existiert. Ambitioniert und wie zu erwarten akribisch im Songwriting, ist "Opus Arise" ein unverfälschter Streifzug ob jener Semihelden, der von Dänemark‘s Produzentenikone Jakob Hansen (Volbeat, Pretty Maids, Hatesphere etc.) dementsprechend druckvoll endversiegelt wurde, allemal. Addiert man zu den erwähnten Berühmtheiten noch das Quasi Original namens Dream Theater oder die später durchgezündeten Symphony X hinzu, weiß man in etwa, wie farbenfroh der Mix im Endresultat klingt.

So darf man einmal mehr von teils vertrackten Rhythmen, symphonischen Harmonien, klaren Vocals sowie omnipräsenten, sphärischen Keyboard Teppichen neben dem klassischen Heavy Metal Riff als Basiszutat sprechen, an dessen Gesamtprodukt es rein handwerklich nichts zu nörgeln gibt. Die Balance aus Eingängigkeit und Komplexität, sowie aus Härte und Sanftheit stimmt, als auch die gesangliche Performance von Frontman Nate Loosemore, der in wenigen Momenten an Serenity Sänger Georg Neuhauser oder auch an ex- Kamelot/Conception Traumstimme Roy Khan erinnert. So sehr die Kernsubstanz hier überzeugt, so sehr darf man die Fingerfertigen Jungs von Lost in Thought dennoch höflich daran erinnern, beim nächsten Anlauf sich weniger in den vorgekauten Klängen der Originale zu verlieren, als sich um mehr Eigenständigkeit zu bemühen. Nichts desto Trotz: dem samt Haut und Haaren verfallenen Genre Liebhaber sei eine Kostprobe empfohlen.

Trackliste
  1. Beyond The Flames
  2. Entity
  3. Blood Red Diamond
  4. Seek To Find
  1. New Times Awaken
  2. Delusional Abyss
  3. Lost In Thoughts
  4. Assimulate, Destroy
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