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Cover  
Pegazus - In Metal We Trust (CD)
Label: Twilight Records
VÖ: 15.04.2011
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3007 Reviews)
7.5
Eines muss man den Australiern von Pegazus wirklich lassen: Sie ziehen ihr Ding konsequent durch. Seit ihrem selbst betitelten 95er Debüt scheuen die Jungs vor keinem Klischee zurück. Die Pegasus-Flugpferdchen-Artworks pendeln seit Beginn der Tage zwischen peinlich, kitschig und kultig. Fantasy- Kitsch pur! Die Texte bedienen alle Klischees des Metal, scheren sich einen Dreck um Sinn und Inhalt, und wenn man nun "In Metal We Trust" in Händen hält, wenn man verdutzt auf das Artwork starrt, und dabei Songtitel wie "Metal Messiah", "Road Warrior", "Old Skool Metal Dayz" oder "We Live To Rock" entdeckt, dann weiß man, dass sich im Haus Pegazus trotz konstantem Undergrounddasein nichts verändert hat.
Auch Album Nummer fünf bedient alle Klischees, die Kritiker so hassen und Fans so lieben. Geprägt von kräftigen Riffs und dezent kauzigem Gesang des heimgekehrten Originalsänger Justin Fleming, flüchten sich die Down-Under True Metal Recken nun also in ihr neuestes Geschoss. Dass man dabei wieder wirklich bodenständige Headbanger vor den Latz geballert bekommt, überrascht wenig. Running Wild, Exciter, Manowar und Judas Priest prallen auf traditionelle True Metal Klänge, teutonische Zutaten treffen auf typische NwoBhm Momentaufnahmen, wie man sie von Bands wie Saxon kennt, und machen "In Metal We Trust" über weite Strecken zu einem sehr starken Album für Traditionalisten. Sind wir uns ehrlich: Auch wenn Pegazus heutzutage sehr oft belächelt werden, stünden Songs wie "Road Warrior", "Eye For And Eye" oder "Ghost Rider" auf einem 80er Jahre Vinyl mit Sammlerwert, würden viele Freaks und Prediger das Album als unentdeckte Perle anpreisen.

Pegazus schicken mit "In Metal We Trust" ein plakatives, nicht selten die lyrische Peinlichkeit des True Metal strapazierendes, aber wirklich gutes old-school Heavy Metal Album über die Weltmeere. Ein Album das sicher nicht schlechter ist, als viele Beiträge hoch gelobter True Metal Kapellen aus Deutschland, das sich aber auch gern mit den derzeit hoch gehandelten Taten von Bands wie Steelwing oder Enforcer messen darf.
Das vielleicht bislang beste Album der Australier, auf das 2011 zwar kein Mensch gewartet hat, das in all seiner plakativen Huldigung der Metal Tradition – vielleicht auch gerade deswegen - aber umso kultiger ist, und in all seiner strapaziösen Klischeebedienung irgendwie auch verdammt viel Spaß macht.

Der Glaube stirbt zuletzt und eines steht fest: "In Metal they trust!"

Trackliste
  1. Metal Messiah
  2. Road Warrior
  3. Old Skool Metal Dayz
  4. We Live To Rock
  5. Haunting Me
  6. Eye For An Eye
  1. Ghost
  2. Metal Gods
  3. End Of The World
  4. Death Or Glory
  5. Old Skool Metal Dayz (extended)
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