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Cover  
Mean Streak - Declaration of War (CD)
Label: Black Lodge
VÖ: 28.01.2011
MySpace
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3009 Reviews)
7.0
Covertechnisch werden die Schweden mit ihrem eher peinlich verpackten zweiten Album zwar keine Preise erben, vielleicht sorgen sie aber gar für einen Hingucker in den schnöden Regalen der Händler. Besser schlecht als recht, lautete hier die Devise. Für den Sound von Mean Streak trifft diese alte Leier auch - wenn auch nur bedingt - zu.
Im Brotkorb klassischer Durchschnittskost aus True-, Melodic- und Euro-Power Metal liegen die Skandinavier mit ihrer zweiten Scheibe und das ist irgendwie schade, weil man während der elf Songs irgendwie immer glaubt es wäre mehr drin gewesen. Neben einigen wirklich fetten und vor allem durch geile Gitarrenriffs auffallenden Songs wie dem saftige Opener, dem starken "The End Of The Rainbow", "Crimson Sky" oder "History Of Lies", stehen sich Mean Streak aber leider mit einigen viel zu trägen Momenten wie "No Mans Land", "Crimson Sky" oder dem üble "Sons Of Metal" selbst im Weg. Vor allem wenn Mean Streak so episch zu Werke gehen wollen, ereilt sie meistens das Leid des fehlenden Talents hinsichtlich Tiefgang, Dramatik und leider auch immer wieder das leidige Problem der überdehnten Stimmbänder. Die im Ansatz nach Gottbands wie Jag Panzer klingenden Ausflüge scheitern somit, weshalb auf der Habenseite in erster Linie die saftig rockenden Gitarrensongs im Stile jüngerer Pink Cream 69, Judas Priest und Gamma Ray Alben bleiben. Genau wenn diesen Riffs freier Lauf gelassen wird, und dann noch die Refrains irgendwo zwischen den Primal Fear und Hammerfall liegen, wirken Mean Streak eindeutig am Stärksten.

"Declaration Of War" klingt also weit traditioneller und engstirniger als sein abwechlsungsreicher Vorgänger "Metal Slave". Wären da nicht diese derben Schönheitsfehler, die zwischen den Zeilen schonungslos das nicht ganz ausgereifte Songwriting aufdecken, könnte man "Declaration Of War" durchaus eine Höchstnote für ihr organisch und druckvoll produziertes und mit einigen amtlichen Headbangerhymnen verzierten Zweitwerk verleihen. So bleibt die Gratwanderung aus Verdammnis und Lob, welche ich für meinen Teil und trotz Fehlens der letzten Effizienz elegant mit „grünem-Licht“ für alle Traditionalisten und True Metal Banger umschiffe!

Trackliste
  1. Declaration Of War
  2. In For The Kill
  3. Crimson Sky
  4. The End Of The Rainbow
  5. As You Sow You Shall Reap
  1. No Man's Land
  2. Brother Till The End
  3. Sign In The Sky
  4. History Of Lies
  5. The Oblation
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