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Cover  
Manticora - Safe (CD)
Label: Nightmare Records
VÖ: 12.10.2010
Homepage | MySpace
Art: Review
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Werner
Werner
(1111 Reviews)
8.0
Manticora – dieser Name bürgt für Highclass Power Metal made in Denmark. Die 1997 ins Leben gerufene Formation aus Kopenhagen bringt nun dieser Tage ihr bereits siebentes Werk unters Headbanger-Volk und kann dabei stolz auf einen nahezu makellosen Back-Katalog zurückblicken, bei dem speziell der 2004er Überhammer "8 Deadly Sins" für meine Begriffe ein klarer „must-have-case“ ist.

Und auch auf dem schlicht betitelten "Safe" Album lassen die fünf passionierten Power/Thrasher keine nennenswerten Schwächen erkennen und präsentieren abermals einen hörenswerten Querschnitt aus Epic und Speed Metal, der zuhauf Spannungsmomente inne hält und somit nicht allzu vorhersehbar um die Kurve biegt – zum Glück gibt’s noch solche Ausnahmeerscheinungen in diesem inzwischen ziemlich ausgelatschen Genre. Was sind die Merkmale dieser Truppe? Einerseits sind es die rigorosen Riffattacken, die man mit den frühen Flotsam And Jetsam und ähnlichen Werken aus dieser Epoche in Verbindung bringt, andererseits ist es jener bombastische Reigen der Sorte Blind Guardian, der jedoch nicht aufs Maximum strapaziert wird, wie man es aus manchen späteren Schaffensphasen der Krefelder zu gut kennt.

Eine geballte Power im Kontext eines wahrlich ausgeklügelten Songwritings ist es jedenfalls, welche die Truppe vom Gros der Mitbewerber abhebt und somit in eine Zwischennische hievt. Der einleitende Stampfer "In The Abyss Of Desparation", der immer wieder Tempo-mäßig die Schrauben anzieht, bringt es schön auf den Punkt, was es mit gemeinten Attributen auf sich hat und überzeugt durch ausgefeilte Arrangements und einer Dynamik wie aus dem Bilderbuch gepflückt. Mehr oder weniger wird jener Kurs bis zum dreigeteilten Titeltrack "Safe" beibehalten und entfaltet seine Wirkung erst nach mehrmaligen Durchläufen vollständig, und zwar deshalb, weil Manticora hin und wieder komplexe Parts dazwischen streuen, die ihre Reize nicht so schnell preisgeben - so solls sein. Die ungemein kraftvollen Gitarren, die sogar zwischenzeitlich selige Savatage Zeiten herauf beschwören, treten dabei fast unnachgiebig in die Schmerzzone und fließen fast in jedem Track nahtlos zu edlen Lead/Harmony-Passagen, die Melodic-Freaks lechzen lassen. Es ist bei einer solchen Dichte nahezu unmöglich, einzelne Songs hervorzuheben, derart kompakt und tight wirken die sieben hier vertretenen Songs, wobei das mit groß angelegtem Chor "A Lake That Drained" sich vor allem für Fans von den bereits erwähnten blinden Gardinen breitspurige Sympathien einheimsen würde, da bin ich mir ziemlich sicher. Auch wenn die explosive Leistung und energische Aura von "8 Deadly Sins" unterm Strich nicht ganz erreicht wird, liefern Manticora via "Safe" wieder mal ein musikalisches Prachtstück ab, welches alle Pflichtparameter erfüllt und das niemanden enttäuschen wird!

Trackliste
  1. In The Abyss Of Desperation
  2. Silence The Freedom
  3. Complete
  4. From The Pain Of Loss (I Learned About The Truth)
  1. A Lake That Drained
  2. Carrion Eaters
  3. Safe (Searching / A Miracle / Fading / End (less))
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