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Cover  
Skullview - Metalkill the World (CD)
Label: Pure Steel Records
VÖ: 30.07.2010
Homepage | MySpace
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3006 Reviews)
5.5
An dieser Band werden sich die Geister immer scheiden!
Aber einst hab auch ich sie alle gekauft. Ich gebe es zu. Alle Scheiben die halbwegs ein Artwork hatten und sogar noch auf Vinyl erschienen wurden in den 90ern, in der Phase als der traditionelle Metal tot war, im totalen Sammelwahn (von dem man sich gottlob erholt hat um auf Qualität zu achten) verhaftet. Darunter waren natürlich auch Skullviev. Eine Band die auszog den Metal zu retten.
Nun ja, der Metal lebt und ist größer als seit Jahren. Skullview jedoch haben ihn nicht gerettet. Bereits damals war mir völlig bewusst, dass diese Band mehr schlecht als recht ist und bis auf ihre kultigen Warrior Covers und ihre nicht zu überbietende Liebe zum Metal reichlich wenig zu bieten hat. Daran ändert sich auch bei "Metal Kill The World" nichts. Die vierte Scheibe der Amis hält was der absolut peinliche Titel verspricht und bietet 08/15 True Metal mit klischeehaften Kitschtexten und genau gar keinen sonderlich positiven Momenten. Somit muss die neue Skullview leider die erste Scheibe unsrer Freunde von Pure Steel Records sein, deren Existenz ich persönlich als unnotwendig beschreiben soll.
Das tut aber nix, denn wenn wir uns auf eines sicher verlassen können dann darauf, dass die nächstes relases der geschmackssicheren Herren sicher wieder Boden gut machen. "Metalkill The World" jedenfalls klingt schief. Vom Gesang bis zu den Soli einfach schief. Die Songs sind true aber schwach und auch wenn man sich mit genügend Hopfen im Tank Nummern wie den stampfenden Titeltrack oder "Defiance, Desperation, Defeat" durchaus auf der Open Air Bühne vorstellen kann, bleibt am Ende die Ernüchterung.
Viel gibt’s also für all jene die sich ihr Keep It True Wappen nicht eintätowiert haben auch diesmal nicht zu erben und auch wenn viele Banger nun den Kopf schütteln werden, behaupte ich dass all das Skullview’sche Streben nach großen Idolen wie Manowar, Omen, Brocas Helm oder Jag Panzer trotz abermaliger NwoBhm Zutaten und zugegeben extrem knarzigen Sound neuerlich im Ansatz scheitert.

Underground ist Kult und ich steht drauf. Vor allem wenn er aus Amiland kommt. Ein lebenslanger True-Metal-Demotouch jedoch bringt weder Skullview noch mich wirklich weiter…sorry...

P.S.: Das Cover allerdings ist wieder mal so unglaublich true, dass es grandios ist und würden wir das Jahre 1997 schreiben, würde ich alles daran setzen eine Vinyl Edition von "Metal Kill The World" zu ergattern…

Trackliste
  1. Legions of the Star Scroll
  2. The Bruise
  3. MetalKill the World
  4. Behind the Cell
  1. Blind and Unconscious
  2. Defiance, Desperation, Defeat
  3. Remnants of the Storm
  4. Privilege of Suffering
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