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Cover  
Indica - A Way Away (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 25.06.2010
Homepage | MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3237 Reviews)
Keine Wertung
Sind Indica nun wirklich das neue große Ding aus Finnland? Naja für den Metal und Rock Fan schlägt das Herz dafür wohl an der falschen Stelle. Die fünf Mädels (die in ihrer Heimat bereits absolute Stars darstellen und bislang auf bereits vier Hitalben in Muttersprache musizierten) sind ohne Frage hübsch anzusehen und auch ihre ersten englischsprachigen Songs erfüllen alle Anforderungen die man gemein hin als "eingängig", "hitverdächtig" und – jetzt sind wir beim Kernproblem angelangt – enorm "radiotauglich" bezeichnet.
Trotz der imaginären Nähe zu Bands wie Nightwish, Tarja oder Leaves Eyes ist "A Way Away" im Grunde ein typisches Pop Album dem ein gewisser The Corrs Folklore Charme nicht völlig fremd ist. Natürlich sind Rock- und ganze dezente Metal Anleihen zu erahnen, die Quintessenz des Fünf Mäderlhaus ist aber Eingängigkeit, leicht konsumierbare Melodienkost und der kalkulierte Blick auf massives MTV-Airplay. Nicht dass wir es hier jetzt mit den 4 Non Blondes oder den Bangles zu tun hätten. So extrem ist die Sache nun auch nicht. Betrachtet man die von Nightwish Mastermind Tuomas Holopainen perfekt produzierten und allesamt auf die typische 3-Minutenmarke getrimmten Songs im Detail, wird man aber trotz all der positiven Attribute des Albums immer den gezielten Kommerzgedanken erkennen. Das soll jetzt aber gar kein Vorwurf sein.
Indica haben ein überaus gutes Folk-Pop Album mit dezent erträglichem Kitschfaktor, massiv symphonischen Soundtrackarrangements, enorm unscheinbaren Gitarren und umso fetteren Keyboards am Start und mit Songs wie "Precious Dark", "Children Of Frost", der Ballade "A Way Away" oder "'Islands Of Light'" ohne Frage einen ziemlich fetten Brocken Hitpotential mit im Gepäck, der den Mädels den Weg zum Ruhm unweigerlich ebnen wird.

Für so viel Mainstream ersparen wir uns an dieser Stelle getrost eine Benotung. Fans von oben genannten Bands die sich auch gern mal ein mystisches Folk-Pop-Rock Album ihrer Helden vorstellen möchten, können sich ja durchaus mal mit Indica befassen.

Hitpotential und Klasse sind genügend vorhanden. Metal und Rock klingen aber anders!



Trackliste
  1. Islands Of Lights
  2. Precious Dark
  3. Children of Frost
  4. Lilja's Lament
  5. In Passing
  1. Scissor, Paper, Rock
  2. A Way Away
  3. Straight And Arrow
  4. As If
  5. Eerie Eden
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