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Cover  
Kivimetsän Druidi - Betrayal, Justice, Revenge (CD)
Label: Century Media
VÖ: 23.04.2010
Homepage | MySpace
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3006 Reviews)
6.0
Dass die Finnen mit dem nicht auszusprechenden Bandnamen mit ihrer Hobbit-meets-Willow-meets-Dragonheart Attitüde und einem Debüt namens "Shadowheart" nicht überall auf Freunde getroffen sind ist absolut verständlich. Auch Meinreiner tut sich höllisch schwer, wenn er sich im saloppen Homedress und ohne Kettenhemd und Holzwaffen durch die Wald- und Wiesensongs des zweiten Albums der Nordlichter müht. Dabei ist all das was Kivimetsän Druidi - auf Deutsch heißt das in etwa soviel wie Steinwald-Druiden – so fabrizieren ja durchaus kompetent und handwerklich absolut top. Die Hauptfrage jedoch ist die Notwendigkeit des Vorgestellten und da muss man die im Spagat aus älteren Nightwish, Battlelore, Midnattsol, Ensiferum und sonstigen üblichen Verurteilten musizierende Gilde durchaus kritisch beäugen. Natürlich ist der Sound fett, sind die symphonischen Arrangements wirklich stimmungsvoll und auch einige knarzende Metalriffs wissen zu gefallen. Die Atmosphäre ist auch dicht, so richtig kicken will das Gesamte aber auch nach dem x-ten Durchlauf nicht und da über all dem bombastischen Märchenweltgehabe düsterer Prägung, über mächtigen Männerchören und fiesen Growls auch noch die gute, aber nicht sonderlich variable Stimme von Operndiva Leeni-Maria Hovila frohlockt, schlagen Kivimetsän Druidi damit wohl auch die letzten all jener in die Flucht, die Gothic-Pathos, Bombast und Fantasyattitüde im Metal ungefähr so wichtig finden, wie Stehkragen und Schals bei Männern.
Um das zweite Album der Finnen nicht völlig ins falsche Licht zu rücken halten wir abschließend fest, dass Songs wie "The Visitor", "Manalan Vartija" oder das wirklich geile "Of Betrayal" trotz aller Gothic meets Fantasy Attitüde wirklich gelungenen Songs für die Zielgruppe sind. Somit geben wir Kivimetsän Druidi die Wertung im Mittel der Gesinnungen:
Vier Punkte von meiner Seite, kombiniert mit starken Acht seitens der Fraktion Rollenspiel, Waldlauf und Ganzjahresfasching: Ergibt die flockige Sechs für ein rundum professionelles, aber wenig originelles Fantasy-, Gothic-, Pagan-, Symphonic Metal Album aus Finnland.

Anbei noch ein Höreindruck vom Debüt:
Trackliste
  1. Lament for the Fallen
  2. Aesis Lilim
  3. Seawitch and the Sorcerer
  4. The Visitor
  5. Manalan Vartija
  1. Tuoppein'nostelulaulu
  2. Chant of the Winged One
  3. Of Betrayal
  4. Desolation: White Wolf
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