HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Amon Amarth
The Great Heathen Army

Review
Shinedown
Planet Zero

Review
Destruction
Diabolical

Review
Michael Romeo
War Of The Worlds Pt. 2

Review
Municipal Waste
Electrified Brain
Upcoming Live
Innsbruck 
Statistics
6337 Reviews
458 Classic Reviews
280 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
The Poodles - Clash Of The Elements (CD)
Label: Blistering Records
VÖ: 28.08.2009
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Review
Maggo
Maggo
(323 Reviews)
7.0
Wenn die schwedischen Melodic-Rocker The Poodles ein neues Album rausbringen, sind die Erwartungen in der Redaktion der inoffiziellen The Poodles-Fanpage namens www.darkscene.at aufgrund vergangener Heldentaten in Form von "Metal Will Stand Tall" (zum Review…) und "Sweet Trade" (zum Review…) zurecht in lichte Höhen geschraubt, denn alles andere als ein weiterer Meilenstein des Melodic Rock wäre für uns schon eine kleine Enttäuschung. Da Studioalbum Nummer 3 namens "Clash Of The Elements" in Skandinavien bereits im Frühsommer erschienen ist, fand das gute Stück über Umwege schon Monate vor dem hiesigen Release-Datum (28.8.) den Weg in meine Stube, weil ich keinesfalls auf das vermeintliche nächste Killer-Album der Schweden so lange warten wollte.

Ja, ihr habt richtig gelesen. Vermeintlich. "Clash Of The Elements" ist ohne Zweifel ein gutes Album geworden, aber – leider leider – vom Niveau der beiden sensationellen Vorgänger ist die Band Welten entfernt. The Poodles zelebrieren mit neuem Personal an der Klampfe (Henrik Bergqvist schwingt nach dem Transfer von Pontus Norgren zu Hammerfall das Plektrum) im ersten Drittel des Albums weiterhin erstklassigen Melodic Rock - "Caroline", "Like No Tomorrow", "I Rule The Night" und die Ballade "One Out Of Ten" - ohne jedoch dieses letzte bisschen unbändigen Killerinstinkt zu demonstrieren, der die Band bisher so auszeichnete.

Ab Song Nummer 6 ist "Clash Of The Elements" schlicht und einfach nur mehr „ganz nett“. Die hier lesenden Herren der Schöpfung wissen, was die Stunde geschlagen hat, wenn uns eine Frau als „nett“ qualifiziert. Richtig – ewiger bester Freund und nicht mehr. Genauso verhält sich´s mit den Songs 6 bis 14 (!!!). Schön anzuhören, gefällige Melodien und Refrains, aber Funken fliegen hier leider keine. Frontpudel Jakob Samuel reißt sich zwar sprichwörtlich den Allerwertesten auf, um mit einer wie gewohnt astreinen Gesangsleistung das Stimmungsbarometer des Hörers in früher präsentierte Höhen zu heben, wenn große Teile des Songmaterials jedoch maximal auf 7 Punkte Niveau verharren, nützt dieser Einsatz nur mehr minimal.

Fazit: Wenn "Clash Of The Elements" von irgendeiner Newcomer-Band veröffentlicht wird, würde ich von einem sehr gelungen Debüt sprechen. Wenn eine Platin-Band wie The Poodles solch ein Werk herausbringt, muss ich aufgrund der Bandhistorie trotz verdienter 7 Punkte für "Clash Of The Elements" von einem Rückschritt sprechen. Sorry Jungs, aber das könnt ihr besser.

The Poodles - "One Out Of Ten"
Trackliste
  1. Too Much Of Everything
  2. Caroline
  3. Like No Tomorrow
  4. One Out Of Ten
  5. I Rule The Night
  6. Give Me A Sign
  7. Sweet Enemy
  1. 7 Days & 7 Nights
  2. Pilot Of The Storm
  3. Can't Let You Go
  4. Don't Rescue Me
  5. Heart Of Gold
  6. Dream To Follow
  7. Wings Of Destiny
Mehr von The Poodles
Amon Amarth - The Great Heathen ArmyShinedown - Planet ZeroDestruction - DiabolicalMichael Romeo - War Of The Worlds Pt. 2Municipal Waste - Electrified BrainMortal Sin - Face Of DespairLord Vigo - We Shall OvercomeJeff Scott Soto - ComplicatedEmissary - The Wretched MasqueradeThe 69 Eyes - Drive
© DarkScene Metal Magazin