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Cover  
Heaven Shall Burn - Iconoclast (CD)
Label: Century Media
VÖ: 25.01.2008
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Art: Review
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Rudi
Rudi
(175 Reviews)
8.0
Nix Neues von der Thüringer Planierraupe: HSB zocken genau wie auf den oberamtlichen Vorgängern "Antigone" und "Deaf To Our Prayers" schnörkellosen Death Metal in bester Bolt Thrower, Amon Amarth, Illdisposed Manier mit einer winzigen Prise Metalcore, die diesmal fast gegen Null tendiert. No Core, just Metal sozusagen und vor allem: kein Schweden Gedudel!

Auch wenn "Iconoclast" kein revolutionär klingender Überflieger geworden ist, beweist das Quintett mit beeindruckender Konstanz wieder einmal sein Potenzial und liefert erneut ein Klassealbum ab, auf dem sich einige Hochkaräter befinden, dafür bekommt man aber auch bis auf das Edge Of Sanity Cover "Black Tears" umso weniger Überraschungen geboten.

Davon abgesehen offenbart das von Tue Madsen mixtechnisch bestens in Szene gesetzte Album zwischen den atmosphärischen Ruhepolen "Awoken" & "Equinox" ( beide übrigens wiederum vom Isländischen Komponisten Òlafur Arnalds geschrieben) und dem finalen instrumentalen Gnadenstoß "Atonement" massives, erbarmungsloses Geballer, welches mehr als genug Kraft, Energie und Wut bietet. Erfreulicherweise wird nicht jedes klitzekleine Soundloch konsequent zugetrümmert, sondern mehr als zuletzt auf Tempovariationen setzend sitzt jedes Riff an der richtigen Stelle und der Fünfer gönnt der geneigten Bangerschaft diverse Verschnaufpausen, indem man des Öfteren auf schleppende und mittelschnelle Passagen zurückgreift.
Zudem manövriert man sich mit subtilen, cleveren und ambitionierten Texten gekonnt aus der Einheitsbrei- Umklammerung und mit Matthias Voigt verfügt man über einen exzellenten Drummer in den eigenen Reihen, der den kleinen, aber feinen Unterschied ausmacht.

Macht unterm Strich ein umwerfendes, modernes, schädelspaltendes Vergnügen mit Value for money Garantie (58 Min. Spielzeit), das nur deshalb keine höhere Wertung einstreicht, weil nicht alle Songs derart unwiderstehlich killen wie der Opener "Endzeit", der epische Groovehammer "A Dying Ember" oder die Wutklumpen "Joel", "Quest For Resistance" und vor allem "The Disease".
Trackliste
  1. Awoken
  2. Endzeit
  3. Like A Thousand Suns
  4. Murderers Of All Murderers
  5. Forlorn Skies
  6. A Dying Ember
  7. Joel
  1. Quest For Resistance
  2. Black Tears
  3. The Bombs Of My Saviours
  4. Against All Lies
  5. The Disease
  6. Equinox
  7. Atonement
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