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Goddamned X - Marching Through The Inferno (EP)
VÖ: 2004
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Art: Unsigned
Werner
Werner
(1350 Reviews)
Hinter dem Namen Goddamned X stecken vier Musiker, die der ostösterreichischen Black/Death Metal Underground-Szene gewiss nicht ganz unbekannt sind: Gitarrist Manfred Kargl spielte bei den zersplitteten Black Metallern Atenoux, Bernhard Schuberth als Tieftöner in den Reihen der Wiener Thrash/Death Truppe Days Of Loss, Georg "Schurl" Hauser trommelte für die Death/Grindcore Formation Festering Flesh aus Linz und Sänger/Gitarrist Helmut “Hoemal“ Lechner stand bis dato der Black Metal Band Bastard als Axeman zur Verfügung. Der dem Beipackzettel zu entnehmenden "musical direction" muß im Grunde nichts ergänzt werden: "a mixture of brutal American and raw Swedish Death metal with Thrash Metal influences".

Tja, und diese fünf Tracks auf einer Länge von 22:36 Minuten halten wirklich was sie versprechen, denn auch vom spieltechnischen Niveau müssen sie keine internationalen Vergleiche scheuen! Der US-Death Metal Anteil überwiegt für meinen Geschmack dann doch über weite Strecken, vor allem gegen Ende hin ("The Last Temptation", "Burn The Heretic") scheinen sich erhitze Florida Gemüter eingeschlichen zu haben. Zwar bleiben erst nach mehreren Durchläufen bei den teils recht breaklastigen Liedern gröbere Phon-Brocken hängen, residieren aber hierfür umso formadibler im Speicher der gewundenen Festplatte. Obendrein gibt's einen superfetten Sound für den sich Christoph Hofer auszeichnen konnte. Als Orientierungsalben seien folgende Klassiker ernannt: Sepultura's "Arise", Demolution Hammer's "Tortured Existence" oder Devastation's "Idolatry". Liebhaber derer und Thrash/Death Freaks generell sollten sich hier unbedingt diesen Gefallen tun, zudem die coole Aufmachung ebenso was her macht. Kosten tut diese Hammer EP nur läppische € 8,- und ist beziehbar über die HP der Jungs.
Trackliste
  1. The Way Of All Flesh
  2. Drugged To Extremes
  3. Marching Through The Inferno
  1. The Last Temptation
  2. Burn The Heretic
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