HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Wolf
Feeding The Machine

Review
Crematory
Unbroken

Review
Marillion
With Friends From The Orchestra

Review
Me And That Man
New Man,New Songs,Same Shit,Vol.1

Review
Stallion
Slaves Of Time
Statistics
6034 Reviews
457 Classic Reviews
279 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Fight - War Of Words (CD)
Label: Epic Records
VÖ: 1993
Art: Classic
DarksceneTom
DarksceneTom
(2912 Reviews)
Anfang der 90er waren stürmische Zeiten im Hause Halford angesagt! Auf den Release des Priest’schen Meilensteins „Painkiller“ folgten frenetische Reviews und eine bahnbrechende Tour mit Annihilator (Classic) und dem wohl heißesten Metal Akt seiner Zeit, Pantera (Classic). Ebenso angepisst von seinen Priest Kumpels wie auch schwer angetan von eben jener, an Aggressivität, Energie und Power nicht zu toppenden Wucht, welche die Mannen um Anselmo einst präsentierten, zog Rob nach zwanzig erfolgreichen Jahren einen vorläufigen Schlussstrich unter sein Kapitel in einer der wichtigsten und besten Heavy Metal Bands aller Zeiten, und kantete sich mit Wunderdrummer Scott Travis und frischen Axtkämpfern an seiner Seite im Jahre 1993 das erste Fight Album aus den - damals noch so unverdächtig scheinenden- Lenden.

"War Of Words" war geboren, zeugte zu jeder Sekunde vor dem Respekt und der Bewunderung, die Rob Halford seit der gemeinsamen Tour für Pantera empfand, ließ aber zwischen den Zeilen auch immer wieder Erinnerungen an das große Vermächtnis von Judas Priest durchschimmern. Damals war Rob von seiner „der Metal ist tot“ Aussage, die im Jahre 1998 im (trotz aller Diskussionen durchaus reizvollen) Two Werk gipfelte, noch meilenweit entfernt und fackelte mit seiner hungrigen Combo ein massenvernichtendes Riff-Feuerwerk ab, dass es nur so ein Freudenfest war. Brachiales Drumming und überirdische Vokals des heiligen "Painkiller" (Classic) trafen auf zeitgemäß aggressive Neo Thrash Gitarrenwände, wuchtige Grooves und donnernde Refrains.

Die bösartige Mischung aus Tradition und Moderne klang wie aus einem Guss und ist, trotz aller kritischen Untertöne seitens einiger Traditionalisten, bis heute als absoluter Meilenstein und beinahe vergessene Perle, zu deklarieren. Der flutwellenartig einherbrechende Schädelabtrenner „Into The Pit“, die oberfett stampfende Hymne „Immortal Sin“ oder das episch angehaucht getragene „For All Eternity“ sind Meganummern, die auch auf jeder jüngeren Priest Scheibe zu den Oberhighlights gezählt hätten und wohl selbst die Herren Downing und Tipton mit angebrochenen Hüftgelenken auf der heimischen Couch fesselten. Neben jenen, trotz moderner Note, beinahe standesgemäß tönenden Songs, waren und sind es aber vor allem jene bitterbösen Neo Thrash Keulen wie das ultrabrutale „Contortion“, „Nailed To The Gun“ oder der ebenso einfach wie effektiv gestrickte Presslufthammer „Kill It“, die dieses Debüt so reizvoll machen. Teils in tieferen Stimmlagen ackernd wütet sich der Metal God durch eine Ansammlung ultrafieser Riffs und magensenkender Pressluftgrooves, die – trotz der ein oder anderen schwachen Nummer - dermaßen viel Klasse hatte, dass sie auch die anfänglichen Nörgler im Laufe der Zeit und vor allem in Anbetracht der folgenden Priest Releases ohne Rob, versöhnte und auf ihre Seite zog.

"War Of Words" ist eine von Meister Halford himself ultrafett produzierte und absolut perfekte Mischung aus klassischem Heavy Metal und modernem Thrash, inszeniert von einer perfekten Band und getragen von überragenden Vokals eines der besten Metal Shouters aller Zeiten!
Fight waren und sind auf diesem Debüt einfach unwiderstehlich und dieses Album gehört definitiv in jeden gut sortierten Haushalt!!!

"Immortal Sin"


Dem Werk wurde - trotz durchwegs guter Reviews - leider nie jene unbändige Zuneigung entgegengebracht, die es eigentlich verdient hätte. Dafür war der Schatten von Judas Priest einfach zu mächtig, die Enttäuschung der Fans über den Split und die Neuausrichtung des Metal Gods wohl schlicht zu groß, und da man im Hause Fight anstatt eines würdigen Nachfolgers (nach einer überflüssigen Remix EP) lediglich eine miserable 08/15 Scheibe wie "Small Deadly Space" zustandebrachte, war der Grabgesang für diesen, einst so vielversprechenden, Act eh schon fixiert...der Rest ist Geschichte!
Wolf - Feeding The MachineCrematory - UnbrokenMarillion - With Friends From The OrchestraMe And That Man - New Man,New Songs,Same Shit,Vol.1 Stallion - Slaves Of TimeAmbush - InfidelHeadless Beast - Phantom FuryThrone Of Iron - Adventure OnePsychotic Waltz - The God-shaped VoidShakra - Mad World
© DarkScene Metal Magazin