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Cover  
Vain - On The Line (CD)
Label: Locomotive Records
VÖ: 17.02.2006
Homepage | MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3229 Reviews)
4.0
Sind sie’s nun oder sind sie’s nicht? VAIN, die Truppe um Davy Vain, seines Zeichens neben dem, in den Staaten eh halbwegs erfolgreichen und von der Taftfraktion frenetisch bejubelten, „No Respect“ 1989er Sleaze/Glam Debüt, in Europa vor allem als Produzent der ersten beiden DEATH ANGEL Werke in Erscheinung getreten, gibt’s also wirklich noch. Doch siehe da, „On The Line“ kommt eigentlich gar nicht so überraschend: 1997 gab’s ein Album Namens „Fade“, im Jahr 2000 spendierte man „Move On It“ und all dies ohne auch nur einen Funken Aufsehen zu erwecken. Woran mag’s wohl liegen? Nun ja, spätestens nach einigen Durchläufen des aktuellen Scheibleins kann man sich’s fast denken...

...dabei hatten’s mir die ersten Töne dieses Albums ja wirklich noch angetan. „Running On Empty“ kracht in einer gehörig schwanzigen Ohrschmeichelmischung aus WARRIOR SOUL und den L.A. GUNS aus den Boxenschenkeln, bringt wirklich glamourösen Schwung in die winterlich unterkühlte Bude und entpuppt lang vermisste Sleaze Rock Kost. Auch „So Free Now“ kann halbwegs gefallen, was jedoch folgt gleicht einer mittleren Katastrophe und wird keiner Dauerwelle dieses Planeten gerecht. Langweilig vor sich hin sumpernde Discountpflegeprodukte wie „On The Line“ oder das müde „So Free Now“ lassen selbst die feschest pedikürten Nägel wie faules Obst abfallen, und wenn Hard Rock Balladen im Jahre 2006 wirklich so ermüdend langweilig klingen müssen wie “Turn To Sand”, kann ich auch darauf getrost verzichten. Was bleibt sind eineinhalb feine Nummern und acht weitere, müde, uninspiriert und definitiv unrockbare Dreiwettertaftrocker, die nicht mal den auftoupiertesten Königspudel zum Steppen bewegen, geschweige denn im neuen Jahrtausend auch nur irgendwen, egal ob alt und jung – hinterm Ofen hervorlocken.
Eine Schwalbe macht noch keine Sommer, ein Locke keine Matte meine Herren.
Genügend, setzen!

01 Running On Empty
02 So Free Now
03 Drag Me
04 Last Sin
05 On The Line
06 Turn To Sand
07 Lie or Love
08 Cover Me (One More Time)
09 Slave
10 Keep Shining On
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