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Cover  
Pretty Maids - Undress Your Madness (CD)
Label: Frontiers Records
VÖ: 08.11.2019
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Art: Review
UwePilger
UwePilger
(70 Reviews)
9.0
Was haben Overkill und Pretty Maids gemeinsam? Nun, mehr als man erst einmal vermuten könnte. Klar, die Musikrichtung könnte nicht verschiedener sein, vieles andere in der Historie der beiden hat aber viele Überschneidungen.

Beide debütierten 1983 mit einer Mini LP, 1985 mit ihrem Debut und haben mit diesen jeweils durch die Bank damals überzeugt und die Szene richtig aufgemischt. Das zweite Album markiert bei beiden so etwas wie DAS Highlight in der Karriere (ok, zumindest bei den New Yorker kann man da auch anderer Meinung sein) und beide Bands sind bis heute eine gnadenlose Live Band, die wirklich noch nie enttäuscht haben. Ebenso hat man die Durststrecke in den 90er gemeistert ohne großen Gesichts-/Stilverlust und das Gerüst beider Formationen besteht und bestand von jeher immer aus zwei Konstanten, die unwiederbringlich mit den Bandnamen verbunden sind wie geschweisstes Stahl. Blitz und DD auf der einen und Ronnie Atkins und Ken Hammer bei den Dänen, auf der anderen Seite. Ebenfalls befinden sich beide seit einigen Jahren in einem zweiten Frühling und haben auch in ihrer gesamten Diescografie nie einen wirklichen Ausfall herausgebracht.

Da auch Overkill letztes jahr einen Knaller rausbrachten, legen die Maids mal so eben, als wärs die leichteste Übung, ebenfalls einen weiteren Höhepunkt iher Karriere vor. "Undress Your Madness" ist , soviel vorweg, ein echter Knaller geworden und schließt direkt an das "Comeback" Album "Pandemonium" an. War "Kingmaker", der Vorgänger etwas bombastischer ausgefallen und dessen Vorläufer, "Motherland" etwas moderner, zeigt hier wieder alles "Back to the Roots". Alle Songs vereinen nur die Stärken die man von den Dänen kennt und gewohnt ist. Nur diesmal noch mit einem weiteren Qualitätssprung. Frisch und kernig, hart und melodisch und richtig sauber und organisch klingend, legt man 11 Songs aus Parkett, die jeden Fan nur zum Zungeschnalzen verleiten können. Vom typischen Midtempo Song, über Stadionhymnen bis zu schnellen, speedigen und groovigen Songs, ist alles vorhanden was man sich wünscht. Natürlich sind auch wieder 2 Balladen an Bord, die auch niemand besser machen kann als die "hübschen Mädels". Mit dem Hook Monster "Black Thunder" ist ihnen sogar ein echter zukünftiger Klassiker gelungen, der sich nahtlos in die Reihe eines "I.N.V.U." vom "Pandemonium" Album reiht.


Dieses Album ist aber auch leider in der Endbearbeitung unter den Eindrücken der Krebserkrankung von Sänger Ronnie entstanden und zeigt auch deshalb, wie unverwüstbar die Pretty Maids sind und weiterhin sein werden. Dessen bin ich mir sicher. Ich bin wieder einmal beeindruckt, wie verlässlich diese Band doch ist.

Ronnie Atkins befindet sich derzeit in Behandlung und seine positive Art wird auch diesen Kampf zum Sieg führen. Er selbst gibt sich in diversen Posts in den sozialen Netzwerken schon sehr optmistisch und erläutert auch gern den Genesungsprozess. Hoffe wir sehen uns bald auf Tour Ronnie. Bis dahin ist "Undress Your Madness" zur Dauerrotation verdammt.

Trackliste
  1. Intro
  2. Serpentine
  3. Firesoul Fly
  4. Undress Your Madness
  5. Will You Still Kiss Me (If I See You In Heaven)
  6. Runaway World
  1. If You Want Peace (Prepare For War)
  2. Slavedriver
  3. Shadowlands
  4. Black Thunder
  5. Strength Of A Rose
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