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Cover  
Black Label Society - Mafia (CD)
Label: Artemis Records
VÖ: 2005
Homepage | MySpace | Twitter | Facebook
Art: Classic
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2815 Reviews)
Als Zottelbär Zakk Wylde, der Mann mit dem vielleicht coolsten Breitbeingepose aller Gitarrenhelden unserer Zeit, parallel zu seiner glorreichen Aktivität beim Madman auszog, um auf Solopfaden mit Projekten wie Pride and Glory und Zakk Wylde's Book of Shadows sein Heil auf eigenen Pfaden zu suchen, hielt sich meine Begeisterung noch eher in Grenzen. Auch die ersten BLS Alben waren noch nicht der Weisheit aller letzter Schluss, boten zwar immer einige sehr geile Songs und feinen Spirit, aber nie das "große Ganze" und so sollte es einige Jahre, genauer gesagt sechs Studioalben dauern, bis Zakk Wylde endlich sein Meisterwerk kreieren und damit auch mich endgültig überzeugen durfte.

"Mafia" schaut nicht nur cool aus und hat einen coolen Titel, es ist wohl ohne Zweifel das beste Black Label Society Album ever. Nie zuvor hat Zakk so viele Hits, so großartige Melodien und Grooves am Start. Vor allem hatte die olle New Yersey Rocksau so einen konstanten Druck am Schwengel. "Mafia" mieft einmal mehr nach Schweiß, Schmutz und Testosteron. Der Spirit der Black Label Society hat einfach den berühmten Dreck am Stecken, stinkt nach Whiskey, Bier und Zigaretten. Die Art und Weise, wie es Zakk und seine Horde jedoch auf "Mafia" schaffte das typische Wylde-Gitarrenspiel mit unwiderstehlichen Rhythmen zu verbinden und noch dazu mit absolut obergeilen Refrains zu küren, war bis dato nicht abzusehen. Der Mix aus erdigem Rock und doomigem Metal mit Einflüssen von Southern Rock, Country und Blues ist nicht nur zutiefst amerikanisch, er ist bei der BLS auch glaubwürdig und authentisch wie sonst nirgendwo. Ultrafett produziert, cool as fuck und unfassbar tief pumpend, bricht Zakk gleich mit "Fire It Up" durch die Tür. Ein zutiefst brutales Groovemonster. Ein Hit, den man nicht mehr aus dem Hirn kriegt und ebenso wie die folgenden Songs ein Dauerbrenner, der einfach nicht totzukriegen ist.

"What’s In You", das überragende "Suicide Messiah" und der zart intonierte und mit einem Monsterriff ausgestattete Nackenbrecher "Forever Down" sind ein Einstieg nach Maß. Spätestens hier kauft jeder der auf bärenstarken Gitarrensound zwischen Ozzy Osbourne, Black Sabbath und Alice In Chains unweigerlich dieses unvergleichliche Album. Vor allem, weil es in bestechender Art und Weise weitergeht. "In This River" ist eine absolut überragende Ballade amerikanischer Rockmusikprägung. Bruce Springsteen zieht seinen imaginären Hut, wenn Zakk die zarte Seite vom Stapel lässt und nicht nur große Pianomelodien, sondern (ebenso wie am gesamten Album) fabelhaft unter die Haut gehende Vocals zwischen Ozzy und Lane Staley (R.I.P.) intoniert, um dabei immer wieder dem verstorbenen Dimebag Darrel zu gedenken.



Keine Angst. Zu sentimental wird "Mafia" deshalb noch lange nicht. Bei "You Must Be Blind" qualmt die Dampflock wieder auf Hochtouren. Dezente AIC Akzente und eine amtliche Ozzy - Schlagseite zieren auch diesen nächsten Knaller, ebenso wie das düstere "Death March" und das knackige "Too Tough To Die". Ok, bei den letzten drei oder vier Nummern wird’s vielleicht kurzzeitig etwas lauer, aber gerade bei einem fetten "Been A Long Time" und der melancholischen Ballade "Dirt On The Grave" ist die Chose immer noch gut genug, um "Mafia" problemlos schon jetzt und trotz seines "jungen" Alters zum Klassiker zu küren und ohne Störgeräusche immer wieder durchzuhören, denn sein wir uns doch ehrlich: Allein für die ersten sechs Killertracks und eine weitere Handvoll überragender BLS-Brecher muss man diese, mit den meisten Höhepunkten der Diskografie versehene, Black Label Society Scheibe aller Zeiten einfach lieben und besitzen.



Nach einem eher entspannten Vorgänger hat Zakk mit "Mafia" im Jahre 2005 erstmals so richtig die Harke rausgehauen und uns eine absolute Breitseite in die Wohnzimmer geschmettert. Vielleicht sieht das nicht jeder so. Ich für meinen Teil bin aber felsenfest der Meinung, dass diese Scheibe neben dem beinahe gleichwertigen 2010er Zaunpfahl "Order Of The Black" der nachdrücklichste Beweis dafür war und ist, dass Zall Wylde nicht nur ein großartiger Gitarrist und eine der glaubwürdigsten Rock N Roll Drecksäue unserer Zeit, sondern auch ein fabelhafter Songwriter ist.

Kurzum: "Mafia" hat nicht nur großartige Songs, herrliche Soli und superbe Melodien zu bieten, sondern bläst einen mit all seiner Coolness und seinen breitbeinigen Gitarrenwänden einfach an die Wand!

Da muss man beim Hören schon Obacht geben, das man vor lauter imaginärer Coolness nicht die Bierdose am Parkettboden zerdeppert, das Duschen einstellt und konstant in seine eigene Bude rotzt…

Trackliste
  1. Fire It Up
  2. What's in You
  3. Suicide Messiah
  4. Forever Down
  5. In This River
  6. You Must Be Blind
  7. Death March
  1. Dr. Octavia
  2. Say What You Will
  3. Too Tough to Die
  4. Electric Hellfire
  5. Spread Your Wings
  6. Been a Long Time
  7. Dirt on The Grave
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