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Cover  
Black Label Society - Shot To Hell (CD)
Label: Roadrunner Records
VÖ: 08.09.2006
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Art: Review
M a r v
M a r v
(7 Reviews)
8.0
Irgendwie scheint Zakk Wylde nicht nur wie ein Tier auszusehn, sondern wirklich ein echtes Arbeitstier zu sein. Ausser daß er der Legende Ozzy Osbourne hilft Songs für sein neuestes Album zusammenzubekommen, bei selbigem live die Gitarrenarbeit übernimmt, mit seiner Band BLS regelmäßig auf Tour geht und unter anderem bei der amerikanischen Ozzfest-Festivaltour die Second Stage headlined, bringt er mit einer unerhörten Hartnäckigkeit Jahr für Jahr ein neues Album auf den Markt.
Sein letzes Werk "Shot To Hell", das er gemeinsam mit Michael Beinhorn (Ozzy, Korn, Soundgarden) produziert hat, ist jetzt es zum ersten Mal beim renomiertem Label Roadrunner Records erschienen.
Wer Black Label Society kennt weiß was ihn erwartet, wer nicht stelle sich einfach eine Bar im amerikanischen Outback vor, in der gerade die „Hell´s Angels“ ihre jährliche Hauptversammlung abhalten, strengstens bewacht von der US-Nationalgarde. BLS ist einfach DIE musikalische Verkörperung des Freedomrider-Bikersounds, Leder, Ketten, hektoliterweise Bier und fette Gitarrenriffs.
Genauso wird auch die Scheibe eröffnet, mit den Krachern „Concrete Jungle“, „Black Mass Reverends“ und „Blacked Out World“ donnert es gleich heftig im V2-Motor, der Speed passt, keines der drei Lieder braucht länger als dreieinhalb Minuten, also genau ein eiskaltes Heineken pro Song.
Nachhdem sozusagen der erste Durst gelöscht ist und sich angenehm die Promille im Blut breitmachen, wird erst mal ein Gang zurückgeschaltet, und Zakk stimmt jene ruhigeren Töne an die man schon von „Hangover Music Vol. 6“ kennt. Mit „The Last Goodbye“ kommt die erste von fünf! Nummern des Albums, die Zakk seinem tragisch ums Leben gekommenen Freund Dimebag Darell (Pantera, Damageplan) gewidmet hat. Ab diesem Zeitpunkt geben sich eigentlich ständig fette Heavysongs mit ziemlich viel Drive und ruhigere (Halb)balladen die Hand, die aber gottseidank nie „schmalzig“ sind sondern im Gegenteil wirklich glaubwürdig daherkommen.
Zu jenen Nummern, die unwilkürlich den Bierdurst in die Höhe treiben zählen „Give Yourself To Me“, „Hell Is High“, „Faith Is Blind“ oder „Devils Dime“, jede einzelne davon basiert klassisch BLS-mäßig auf einem solidem Grundrythmus der von Bass und Schlagzeug vorgepeitscht, durch Zakk`s Riffarbeit und Fingerakrobatik beim Solo verfeinert und seiner einprägsamen Stimme vollendet wird.
Jene Nummern die es etwas ruhiger angehn, wie z.B. das gesangsfreie aber mit Flöte, Klavier und Streichern untermalene „New Religion“ oder Balladen wie „Nothing´s The Same“ oder „Sick Of It All“ mögen vielleicht nicht jedermanns Sache sein, aber man muss sagen, dass es gottseidank auch im Hard/Heavy-Genre noch Musiker gibt die wissen wie man einen so Song komponiert, dass er nicht zwangsläufig in gegröhltes Chaos ausarten muss. Ausserdem passen Songs wie das extrem starke und gefühls- wie gesangstechnich fast schon an „Alice In Chains“ erinnernde „Lead Me To Your Door“ sowieso perfekt zur kommenden beschaulichen Herbststimmung, muss man halt vom Bier auf schweren Rotwein umsteigen.

"Blood Is Thicker Than Water"
Trackliste
  1. Concrete Jungle
  2. Black Mass Reverends
  3. Blacked Out World
  4. The Last Goodbye
  5. Give Yourself To Me
  6. Nothing´s The Same
  7. Hell Is High
  1. New Religion
  2. Sick Of It All
  3. Faith Is Blind
  4. Blood Is Thicker Than Water
  5. Devil's Dime
  6. Lead Me To Your Door
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