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Cover  
RAM - Lightbringer (CD)
Label: AFM Records
VÖ: 19.06.2009
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2899 Reviews)
7.0
Die im Jahre 1999 gegründeten schwedischen "British Steel" Jünger von RAM bringen mit "Lightbringer" ihr zweites old school Gefecht auf den Markt. Nachdem die Undergroundhelden mit ihrem 2005er Debüt "Forced Entry" trotz guter Kritiken noch nicht wirklich Fuß fassen konnten, soll nun also der neue Streich Licht ins Dunkel bringen. Purer Heavy Metal mit gehöriger NwoBhm Note und kauziger 80er Attitüde ist es einmal mehr, der die zehn schnörkellosen Songs ausmacht und manch Traditionalisten in Ekstase versetzen wird. Aufgemotzt mit klassischen Anleihen von Bands wie Judas Priest, Angel Witch, Iron Maiden oder Mercyful Fate rocken sich RAM hemmungslos und ohne große zu überlegen durch ihre Heavy Metal Welt, die zumindest historisch gesehen spätestens 1986 zu Ende war und danach keinerlei erstrebenswerte Einflüsse mehr hervorbrachte. Genau diese völlige Entwicklungsignoranz hört man konsequenten old school Bangern wie "In Victory", "Blood Good" oder dem fetzigen Titelsong zu jedem Moment an. NwoBhm Fans werden RAM und ihr angenehm erdig produziertes Stück Heavy Metal lieben und wer genau hinhört, der wird auf diesem im Grunde so staubtrockenen Gitarrenalbum bei einem überlang düsteren "Suomussalmi" gar ungeahnte musikalische Feinheiten entdecken.

RAM sind sicher nicht genial und "Lightbringer" ist von der Höchstnote trotz einiger packender Songs auch immer noch meilenweit entfernt. Die Schweden sind aber dennoch ungeheuer charmant und mit genau jenem glaubhaften Undergroundflair unterwegs, der vielen glatt polierten Bands dieser Tage fehlt.

Old School Banger sollten reinhören!
Trackliste
  1. Crushing The Dwarf Of Ignorance
  2. Lightbringer
  3. In Victory
  4. Awakening The Chimaera
  5. Ghost Pilot (MII)
  1. Suomussalmi (The Few Of Iron)
  2. Blood God
  3. Titan
  4. The Elixir
  5. Prelude To Death
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