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Cover  
The Quill - In Triumph (CD)
Label: SPV
VÖ: 07.04.2006
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Art: Review
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Werner
Werner
(1000 Reviews)
7.5
Damit hatte ich nicht gerechnet: während den 2003er Output "Hooray ... It's A Deathtrip" ein surrealistisches, ja richtig "kaputtes" Cover kleidete, zeigen Artwork und Titel des aktuellen Albums plötzlich fast schon konventionelle Züge wie auch die glatt gebügelte Produktion von Tommy Newton (Area 51 Studios), welche auf seinen Vorgängern noch ziemlich verwaschen, knarzig und erdig ihr Unwesen trieb.

Hat man diesen Brocken erst mal runter geschluckt, offenbart das fünfte Album der vier Schweden aber bald seine Schokoladenseite: nämlich zwölf zeitlose, tadellos greifende Hardrock Songs, die vor allem aufgrund der unverkennbar charismatischen Vokalperformance des Herrn Ekwall einmal mehr eine ganz exzellente Duftnote abkriegen – Magnus' Engagement für das letzte Ayreon Opus "The Human Equation" in der Rolle als pride neben Größen wie Eric Clayton (Saviour Machine) oder Devon Graves (Deadsoul Tribe) dürfte demnach kein Zufall gewesen sein. Es ist die Einfachheit des Seins - anders kann man sich schwer erklären, dass solch simpel gestrickte Lieder derart Wirkung zeigen. Und es ist völlig schnurz, wo der Hörer mit seiner alt vertrauten Skiptaste hin stolpert: der Opener "Keep The Circle Whole" z. B. fordert das letzte Audioslave Werk zum Duell, die Hooks vom flotten "Yeah" und "Broken Man" (Rage Against The Machine lassen grüßen!) sind sowieso allererste Sahne; "Black" versprüht mit seinen Sitar Einsprengseln sogar dramatisches Ambiente wie es dazumal Led Zeppelin bei "Kashmir" ausheckten und blumig Intoniertes - weniger als Kitsch zu verstehendes - hält das Ding ebenso in seinen Reihen ("No Light On The Dark Side"/"In The Shadows") wie selbstverständlich urtypische Ohrknacker in Form von "Slave/Master", "Man In Mind" oder "Down".

Eine Abkehrtendenz vom Stoner Rock ist wie eingangs angedeutet nicht klar erkennbar, möglicherweise gilt "In Triumph" viel mehr als erster Schritt, mehr Transparenz und Zugänglichkeit in der Musik von The Quill integrieren zu wollen. Wie nun: doch fast alles beim Alten? Jawohl, aber eben nur fast ...

Trackliste
  1. Keep The Circle Whole
  2. Yeah
  3. Slave/Master
  4. Broken Man
  5. Man In Mind
  6. Merciless Room
  1. Trespass
  2. Black
  3. No Light On The Dark Side
  4. Triumph Is A Sea of Flames
  5. In The Shadows
  6. Down
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