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Crashdiet - Die kommenden Superstars im Interview...
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Wieviel Staub Crashdiet in der Szene momentan aufwirbeln, sieht man u.a. am gewaltigen Medieninteresse an den vier sympathischen Schweden. Bei ihrer Show in München war aber nicht nur ein PRO 7-Filmteam und Vertreter bekannter Metal-Gazetten vor Ort. Auch Darkscene bekam eine mehr als halbstündige Audienz...
Maggo
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(16 Interviews)
Im Rahmen ihrer vielumjubelten Tour im Vorprogramm von Hardcore Superstar standen uns Drummer Eric Young und Bassist Peter London von den schwedischen Glam-Überfliegern Crashdiet für ein ausgiebiges Frage-Antwort-Spiel zur Verfügung. (zum live Review)

Für das Original-Interview in Englisch bitte nach unten scrollen...

For the original English version of the interview please scroll down...


DarkScene: Bitte stellt denjenigen Lesern, die mit dem Namen CRASHDIET noch nichts anfangen können, die Band vor und gebt uns einen kurzen Überblick über die Geschichte der Band.

Eric Young: Sicher, wir begannen 2003 und hatten anfangs nur ein Ziel. So viele Gigs wie möglich zu spielen und so viele Songs wie möglich zu schreiben. Über unsere Homepage verschenkten wir Demos, so nach dem Motto „Ihr gebt uns eure Adresse und wir geben euch ein gratis Demo“. Auf diesem Weg machten wir uns ziemlich schnell einen Namen. Wir spielten unzählige Shows im ersten Jahr, um Aufmerksamkeit zu erregen. Dann, 2004, traten wir mit Universal in Schweden in Kontakt, unterschrieben einen Plattenvertrag mit Universal und begannen, unser Debütalbum "Rest In Sleaze" aufzunehmen, das schlussendlich 2005 veröffentlicht wurde. Wir brauchten ziemlich lange für die Aufnahmen von "Rest In Sleaze", weil wir in vielen verschiedenen Studios mit unterschiedlichen Produzenten arbeiteten. Dann Anfang 2006 wurde unser Leadsänger Dave Lepard tot aufgefunden. Er beging Selbstmord. Daraufhin war bei uns natürlich erst mal der Ofen aus. Zuerst wollten wir nichts mehr mit CRASHDIET zu tun haben, aber im Laufe des Jahres 2006, als wir den Schock halbwegs verdaut hatten, wurde uns klar, dass wir wieder Musik spielen wollen zusammen. Nur für uns selbst. Wir bemerkten aber, dass wir – die verbliebenen Mitglieder der Band – immer noch sehr viel Unterstützung von den Fans erhielten und deshalb begannen wir mit der Suche nach einem Sänger für ein neues Projekt. Zu dem Zeitpunkt wussten wir nicht, ob wir das Ganze noch CRASHDIET nennen würden oder ob wir besser ein Namenswechsel machen sollten. Diese Entscheidung hing davon ab, ob der neue Sänger und die neuen Songs immer noch wie CRASHDIET klingen würden, was dann auch zutraf. Deshalb haben wir den Namen behalten. Im Sommer 2006 begannen wir mit den Demos für das neue Album, im Frühjahr 2007 gingen wir dann ins Studio und seit einigen Tagen ist "The Unattractive Revolution" (zum Review) in den Musikläden aller Länder, durch die wir jetzt touren, erhältlich. Das ist alles, was wir heuer gemacht haben. Das neue Album einzuspielen und auf Tour zu gehen und Festivals spielen. Das ist sozusagen das Leben innerhalb von CRASHDIET.

DarkScene: Heutzutage ist es ziemlich ungewöhnlich, dass eine Glam/Sleaze-Rockband einen Vertrag bei einem Major Label bekommt. Wie habt ihr das eingefädelt?

Peter London: Der Grund, warum wir ausgewählt wurden, ist ganz einfach. Im Vergleich zu anderen Bands haben wir wirklich starke Songs am Start.

Eric Young: Ich erinnere mich, dass wir Universal mit unserer Demo-CD , die wir Anfang 2004 gemacht haben, ziemlich beeindrucken konnten. Sie meinten, dass wir einfach etwas ganz eigenes zu bieten haben. Das war ein Grund, warum sie uns unter Vertrag nahmen. Sie haben uns auch live mal angecheckt. Daraufhin sind sie mit uns in Kontakt getreten und die Sache war gelaufen. Das erste Album ist dann in der Folge auch wirklich gut geworden.

DarkScene: Meiner Meinung nach war "Rest In Sleaze" das beste Glam-Rock-Album seit der Blütezeit des Genres.

Eric Young: Ja, das denken wir auch.

DarkScene: Ich weiß schon, dass ich hier einen alten Spruch strapaziere, aber ganz ehrlich das Album hatte “just killers no fillers”.

Eric Young: Ja, wir waren wirklich sehr, sehr zufrieden mit dem Album. Wir haben soviel Aufmerksamkeit auf uns gezogen, weil wir gute Songs haben, gut durchgestylt sind und die richtige „Attitude“ haben. Wir haben alles, auf das die Jugend im Moment steht.

DarkScene: Ganz genau. Ihr seid einfach anders als die anderen Bands.

Eric Young: Richtig. In diesem Genre gibt es nur mehr sehr wenige Bands, die wirklich Qualität abliefern. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass eigentlich nur HARDCORE SUPERSTAR und CRASHDIET von den jüngeren Bands wirklich gute Songs haben.

DarkScene: Wie seht ihr eigentlich diese gegenwärtige, beeindruckende „Renaissance“ des Glam-/Sleaze-/Hardrocks in Skandinavien und Schweden im Speziellen? Da gibt´s euch und HARDCORE SUPERSTAR, THE POODLES sind kommerziell unglaublich erfolgreich. Dann habt ihr noch THE BONES, GEMINI FIVE und WIG WAM aus Norwegen, nur um einige beim Namen zu nennen. Nicht zu vergessen sind da immer noch Rock-Ikonen wie EUROPE, die nach wie vor hervorragende Alben abliefern und begeisternde Gigs spielen. Was glaubt ihr, warum diese Art der Musik so viel Aufmerksamkeit in Skandinavien – sogar in den Mainstream-Medien – bekommt und im Vergleich dazu das Genre im restlichen Europa immer noch so gut wie tot ist?

Eric Young: Ein Grund, warum wir so schnell einen so hohen Bekanntheitsgrad erreicht haben, war sicherlich das Internet. Jetzt mit Myspace und all dem konnten wir den Namen CRASHDIET viel schneller in die Köpfe der Leute bringen. Und wir haben unglaublich schnelles Internet in Schweden (lacht). Das könnte ein Grund sein (lacht). Aber ernsthaft kann ich keinen Grund nennen, warum wir in Schweden so viele erfolgreiche Bands haben. Okay, die Szene in Stockholm ist schon der Wahnsinn. Freitag abends in gewissen Stadtteilen von Stockholm, das ist schon fast Hollywood pur.

DarkScene: Da muss ich unbedingt hin (lacht).

Eric Young: Das solltest du machen (lacht).

DarkScene: Hat´s bei euch eigentlich diese eine Band oder dieses eine Album gegeben, bei der/dem ihr dann 100prozentig davon überzeugt gewesen seid, ein Instrument zu erlernen und in einer Band spielen zu wollen?

Peter London: "Appetite For Destruction" bei mir. GUNS´N´ROSES – da war einfach das ganze Paket genial. Außerdem schauten sie so cool aus. Das war der Moment, wo mir klar war, das will ich auch machen.

Eric Young: Ich weiß noch gut, wie ich als Kind NIRVANA´s "Nevermind" Album gehört habe. Diese kranke Einstellung, diese komische Musik, die kranken, aber extrem guten Songs und die wirren Texte haben mich absolut weggeblasen. Ich habe sofort begonnen, Gitarre zu spielen und das war´s dann bei mir.

DarkScene: Was ist dann in der Folge passiert, dass du ausgerechnet in einer Glam-Band gelandet bist? Dein „Werdegang“ ist ziemlich unüblich.

Eric Young: Da hast du schon recht.

Peter London: Der Unterschied ist eigentlich nicht ganz so groß. Alles zusammen ist einfach gute Rockmusik.

DarkScene: Deiner Meinung nach bestehen zwischen Glam und Grunge also keine „mentalen Barrieren“ – drücken wir´s mal so aus?

Eric Young: Nein. Wenn du dir das neue Album anhörst, wirst du definitiv auch gewisse Grunge-Einflüsse hören. Einige Songs sind eigentlich ziemlich „grungy“ ausgefallen und das ist das Resultat davon, dass alle von uns im Schaffen des neuen Albums in irgendeiner Form involviert waren. Es ist sehr variabel.

DarkScene: Sprechen wir doch ein bisschen über das neue Album "The Unattractive Revolution". Als ihr mit dem Songwriting dafür begonnen habt, müsst ihr doch unter großem Druck gestanden haben, Songs zusammen zu bringen, die mit denen vom grandiosen Vorgänger mithalten können? Wie ist Martin Sweet (Gitarrist von CRASHDIET) damit umgegangen, wo er zudem nach dem Ableben von Dave Lepard nunmehr der alleinige Songwriter in der Band ist?

Eric Young: Die erste Schwierigkeit für Martin war, dass er jetzt auch die Texte schreiben musste, was er vorher noch nie gemacht hat. Aber Martin hat so einen „Drive“, das habe ich im gesamten Musikbusiness noch nie gesehen. Wenn er sich aufs Musikmachen konzentriert, dann macht er es und er macht es sehr gut. Außerdem hat Martin schon früher die meisten Songs geschrieben oder zumindest mitgeschrieben. Er war ein großer Teil des Songwriting-Prozesses für das "Rest In Sleaze" Album. Deshalb war das Songwriting nicht das wirkliche Problem dieses Mal. Das größte Problem für ihn war, dass ihm das Feedback von Dave abgegangen ist. Aber um zur Ausgangsfrage zurück zu kommen, wir hatten nie Gedanken wie „Wir müssen unbedingt ein noch besseres Album machen“. Wir haben uns ausschließlich darauf konzentriert, ein gutes neues Album zu machen. Wir wollten auch ein größeres Augenmerk auf die Produktion legen. Den Sound noch perfekter zu machen, so breit und fett wie möglich mit mächtigen Drum-Sounds, etc.

DarkScene: Das ist euch ja auch gelungen. Das neue Album klingt viel mächtiger und die Gitarren sind auch um einiges heavier…

Eric Young: Ja, die Produktion ist um Längen besser. Das Riffing ist viel heavier. Der Sound als Ganzes ist viel heavier. Den Mix übernahm Kevin Churko in Hollywood und er hat einen phänomenalen Job abgeliefert. Unser Ziel war, gute Songs zu schreiben und ein tolles Album zu machen und das ist uns glaube ich auch sehr gut gelungen. Ich liebe das Album.

DarkScene: Wie läuft das neue Album verkaufstechnisch? Kratzen euch Verkaufszahlen oder Kritiken überhaupt?

Eric Young: Natürlich lesen wir die Reviews. Als Band würdest du lügen, wenn du behauptest, die Reviews gingen dir total am Arsch vorbei. Das tut es definitiv nicht. Ich beziehe aus schlechten Reviews eine gewisse Inspiration, denn dann will ich denen umso mehr zeigen, wie gut wir sind.

DarkScene: Das ist eine gute Einstellung…

Eric Young: Die guten Reviews bestätigen mich mehr darin, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Und im Moment gibt es sehr viel, das mir zeigt, das wir am richtigen Weg sind – Fans, die Reviews und außerdem sind wir in Schweden für die Grammy´s nominiert.

DarkScene: Ich kann mich nur wiederholen. Eine gute Einstellung, die zeigt, dass ihr am Boden geblieben seid. Wie ist es euch gelungen, Mick Mars (Gitarrist von MÖTLEY CRÜE) dazu zu bringen, nach Stockholm zu kommen, um Songs mit euch zu schreiben?

Peter London: Du wirst es kaum glauben. Aber Mick hat uns kontaktiert.

DarkScene: Wirklich?

Eric Young: Ja. Er wollte für andere Bands oder Künstler Songs schreiben. Er fragte bei seiner Publishing-Firma an, ob die jemanden auftreiben könnten. Nachdem einige Namen im Raum standen, hat sich Mick unsere Musik angehört und gemeint, dass wir sehr interessante Musik machen würden. Er kontaktierte dann unsere Plattenfirma und fragte uns, ob wir an einer Zusammenarbeit interessiert wären. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, als Martin diesen Anruf von Universal bekam.

DarkScene: Das war sicher eine große Sache für euch?

Eric Young: Na klar. Sie sagten „Wollt ihr Songs mit Mick Mars schreiben?“ Martin antwortete “Nein” (lacht). Okay, natürlich waren wir interessiert aber zugleich waren wir überzeugt, dass das Ganze eh nicht zustande kommen würde. Aber es passierte wirklich. Ein, zwei Wochen später saß Martin zusammen mit Mick Mars im gleichen Raum, um Songs zu schreiben. Das sah wirklich unglaublich aus (lacht). Mick war der netteste Typ, den du dir nur vorstellen kannst. Er saß in seinem Sessel und hat den ganzen Tag nur Riffs gespielt. Er hat nichts gegessen und den ganzen Tag nur Kaffee getrunken. Am Abend waren alle hundemüde, nur Mick saß immer noch da und spielte einen Riff und einen Song nach dem anderen wie ein Verrückter. Zwei dieser Songs ("I Don´t Care", "Alone") haben es dann aufs Album geschafft. Martin benutzte die Riffs von Mick und machte Songs daraus, schrieb Texte dazu und das war´s auch schon.

DarkScene: Habt ihr eigentlich schon mal darüber nachgedacht, was ihr alles erreichen hättet können, wenn ihr in den 80ern aktiv gewesen wärt? Mit Hitsongs wie "In The Raw", "Riot In Everyone" oder "It´s A Miracle" wärt ihr wahrscheinlich inzwischen Superstars, die in einem Atemzug mit MÖTLEY CRÜE und all den anderen Megabands jener Ära genannt würden?

Peter London: In dieser Zeit wären wir nur eine Band unter vielen gewesen. Heute sind wir mit dem, was wir machen, ziemlich einzigartig. Und das ist schon gut so.

Eric Young: Wären wir in den 80ern da gewesen, wären wir ganz sicher eine viel größere Band aber ich glaube nicht, dass wir damals so gute Songs geschrieben hätten. Heutzutage sind wir verpflichtet, das Beste aus uns heraus zu holen und der Welt zu beweisen, dass wir eine gute Band sind. In den 80ern hätten sie gesagt „Oh. Ihr seht genauso aus wie die anderen. Hier habt ihr einen Plattenvertrag.“. Heute sagen sie „Ihr seht scheiße aus. Ihr seht aus wie Frauen. Habt ihr überhaupt irgendwelche guten Songs?“ Siehst du, heutzutage ist die Herausforderung viel größer.

DarkScene: Wie läuft die Tour bisher? Behandeln euch die HARDCORE SUPERSTAR-Jungs gut?

Eric Young: Ja, wir lieben diese Typen. Ich habe schon lange nicht mehr so viel gesoffen wie auf dieser Tour (lacht) – also zumindest im letzten Monat vor der Tour (lacht). Wir trinken viel, wir haben unglaublich viel Spaß und wir spielen großartige Shows. Jeder Gig bisher war sehr gut. Und es wird immer besser und besser.

DarkScene: Seid ihr zum ersten Mal außerhalb von Skandinavien unterwegs?

Eric Young: Ja. Ausgenommen von einem Gig in England 2005. Aber das war nur ein einziger Auftritt. Unsere Skandinavien-Tour endete genau einen Tag bevor wir diese Tour mit HARDCORE SUPERSTAR angetreten sind. Wir haben eine tolle Zeit.

DarkScene: Gleich nach dem skandinavischen Release von "The Unattractive Revolution" tauchten Gerüchte auf, dass Olliver (der neue Sänger aus Finnland) die Band wieder verlassen würde? War da was dran?

Eric Young: Die Sache war so. Wir hatten gewisse Probleme innerhalb der Band. Olliver musste mehr oder weniger auf einen rollenden Schnellzug aufspringen, was natürlich nicht ganz einfach ist. Man muss sich erst richtig kennenlernen, was in unserem Fall noch dadurch erschwert wurde, dass Olliver in Finnland wohnt und er unsere Sprache nicht spricht und wir seine auch nicht. Es gibt immer Schwierigkeiten, wenn vier Männer sozusagen im gleichen Zimmer wohnen. Das ist wie eine 4-Personen-Ehe. Das Zusammenleben in einer Beziehung ist auch nie absolut problemlos. Also, ja – wir hatten Probleme, die aber am Tag danach schon wieder aus der Welt geschafft waren.

DarkScene: Also hat das Ganze nur jemand voreilig an die Presse weitergeleitet?

Eric Young: Ganz genau. Olliver hat uns ein E-Mail geschrieben und irgendwie muss dieses Mail jemand Unbefugter gelesen haben, der das an die Presse weitergegeben hat und auf einmal wurde eine Riesen-Story daraus gemacht. Ich habe die Band auch schon ein paar Mal verlassen. Peter ebenso. Das gehört schon fast zu CRASHDIET dazu. Das ist genau das, was CRASHDIET zu diesem großen Zirkus macht (lacht). Aber wie du siehst, sind wir auf Tour und Olliver spielt immer noch bei uns.

DarkScene: Vielen Dank für die Aufklärung. Was sind eure Einflüsse als Bassist bzw. Drummer? Peter, für dich wird´s wahrscheinlich Duff McKagan sein, oder?

Peter London: Ja schon. Aber mehr seine „Attitude“. Als Bassist an sich bin ich eigentlich nicht wirklich von jemandem beeinflusst worden. Ich habe einfach irgendwann angefangen zu spielen und es hat sich ausgezahlt (lacht).

DarkScene: Ganz offensichtlich hat es sich für dich ausgezahlt.

Eric Young: Bei mir eigentlich dasselbe. Ich habe keine wirklichen Einflüsse. Ich lasse mich von vielen Dingen inspirieren. Das können Personen sein – Leute, die ich für nette Menschen halte, aber natürlich beziehe ich diese Inspiration auch von wirklich guten Drummern. Adde (Drummer von HARDCORE SUPERSTAR) pusht mich unglaublich nach vorne. Sein Drumming ist unglaublich. Aber es sind eine ganze Menge Dinge. Das Leben an sich inspiriert mich. Ein Bier kann mich inspirieren. Wenn du´s aufmachst, kriegst du oft geniale Ideen (lacht).

DarkScene: Könnt ihr mit dem momentanen Status von CRASHDIET eigentlich schon von der Musik allein euren Lebensunterhalt bestreiten oder habt ihr noch „Nebenjobs“?

Eric Young: Schön langsam schaut´s so aus, als ob wir davon leben werden können. Ich persönlich habe noch Nebenjobs. Anders geht´s (noch) nicht. Vor einem halben Jahr hätte ich definitiv mit “Nein” geantwortet. In unserem Business kannst du nur schnelles Geld mit Tourneen und Live-Gigs machen. Da wir jetzt ordentlich touren und auch nächstes Jahr sehr viel auf Tournee sein werden, sollte es möglich sein, ausschließlich von der Musik zu leben.

DarkScene: Kommt ihr nach Europa zurück und/oder versucht ihr vielleicht sogar euer Glück in Amerika?

Eric Young: Also mit Amerika werden wir noch zuwarten. Um diesen Markt zu knacken, solltest du schon einiges im Gepäck mithaben.

DarkScene: Habt ihr vom Rocklahoma-Festival schon gehört? Das würde perfekt sein für euch.

Eric Young: Ja, ich habe schon davon gehört. Ich habe auch einige Fotos gesehen und es scheint ziemlich abzugehen dort.

DarkScene: Gefallen euch die „alten“ Glam-Bands wie POISON zum Beispiel überhaupt?

Eric Young: Hmmm, POISON sind ´ne gute Band mit schon einigen starken Songs. Aber ohne ihre Looks wären die nie so groß geworden. Bei einigen Songs kann man schon ganz genau hören, dass sie nicht besonders gut spielen können. Meine Favoriten aus den 80ern sind MÖTLEY CRÜE und GUNS´N´ROSES. Bands, die spielen können. Habe ich gerade gesagt, dass MÖTLEY CRÜE spielen konnten? Der einzige war eigentlich Tommy Lee.

DarkScene: Und wie geht´s bei euch nach dieser Tour weiter?

Eric Young: Weihnachten (lacht). Wir werden am 22. Dezember heimkommen und bis zu den Grammy´s am 9.Jänner faulenzen. HARDCORE SUPERSTAR sind übrigens auch nominiert. Wir werden stockbesoffen im Globen (größte Halle in Stockholm) sein und ich werde mich an nichts mehr erinnern können.

DarkScene: Werdet ihr bei den Awards auch auftreten?

Eric Young: Hoffentlich nicht. Denn dann könnte ich nicht stockbesoffen sein. Ich liebe es, mich bei solchen Events zu betrinken. Ernsthaft – nach den Grammy´s werden wir Promotion in Europa machen. Es ist alles noch nicht wirklich fixiert. Wir haben Tour-Pläne für Japan und Deutschland. Auch eine weitere Skandinavien-Tour steht an.

DarkScene: Als Headliner?

Eric Young: Ja. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden wir nächstes Jahr ausschließlich Headlining-Shows spielen. Auch eine Tour in Australien ist nicht ausgeschlossen.

DarkScene: Abschließend noch unsere traditionelle letzte Frage. Was ist euer bestes Album dieses Jahr/aller Zeiten?

Eric Young: Heuer definitiv HARDCORE SUPERSTAR "Dreamin´ In A Casket". Das ist das beste Release, unseres mal ausgenommen. Es killt alles andere, was heuer heraus gekommen ist.

Peter London: Volle Zustimmung.

Eric Young: Aller Zeiten – NIRVANA "Nevermind". Ich mag auch das neue SLAYER-Album. Es ist großartig. Das erste MÖTLEY CRÜE-Album war auch spitze. Es gibt so viele.

Peter London: "Trash" von ALICE COOPER hat unglaublich viele gute Songs. Richtige Hits. Und dann noch die üblichen Verdächtigen. Die GUNS´N´ROSES und MÖTLEY CRÜE-Alben. Es gibt einfach zu viele gute Alben da draußen.

DarkScene: Vielen Dank für eure Zeit und eure Geduld. Es war nett, mit euch zu plaudern und hoffentlich sehen wir uns bald mal wieder.

Eric Young: Wir danken ebenfalls. Bis bald.

English version of the interview:

DarkScene: For our readers that don´t follow the scene closely or haven´t heard of CRASHDIET yet, could you give us a short description of CRASHDIET and the band´s history?

Eric Young: Sure, it started back in 2003. In the beginning we just wanted to play as many gigs as we could and we wanted to write as many songs as we could. We just wanted to be seen as much as possible. We were sending free demos out over our homepage – you know like send as your address and we´ll send you a free demo. That way we got our word out quite fast. We played a lot of shows and made a name for ourselves in the first year. Then in 2004 we got in contact with Universal Sweden. We signed a deal with them and began to record our first album "Rest In Sleaze" which was released in late 2005. It took quite a long time to record "Rest In Sleaze" because we did it in several different studios with different producers and stuff like that. And in early 2006 the former singer Dave Lepard was found dead. He had hung himself. So our world just turned upside down. We just left everything at first but during 2006, when we came to our senses again, we discovered that we wanted to continue playing music mostly for ourselves and we noticed there was still a support for the remaining three guys from the band and so we started to search for a new singer for a new project. We didn´t know if we would call it CRASHDIET still or change the name depending on how it sounded. If the singer and the songs still sounded like CRASHDIET we could do it – which it did. So that´s why we kept the name. We started demoing mid-2006 and about in the spring of 2007 we actually started recording "The Unattractive Revolution" which was released these days in at least every country in which we´re playing on this tour. Yeah, that´s what we´ve been doing this whole year – recording the new album and touring, playing festivals, living the life of CRASHDIET.

DarkScene: It is very unusual for a glam/sleaze rock band to get picked up by a major record label these days. How did you manage that?

Peter London: I think what´s different with our band is that we have really strong songs compared to many other bands of today and that was the simple reason they picked us – you know.

Eric Young: I remember they were really impressed by the demo CD that we made together in early 2004. They thought that we really had something different. So that´s partly why they chose us. They also got informed by a friend to go check us out at a gig. So they did and then they contacted us and we started recording some songs. The first album I think was really great.

DarkScene: In my opinion the first album was the best release in this genre since the heyday of glam/sleaze rock.

Eric Young: Yeah, that´s what we think too.

DarkScene: I know it´s an old saying but in all truth it´s just killers no fillers.

Eric Young: Yeah, we were really, really satisfied with that album and that´s why we got all the attention because we had good songs, the style and we had the attitude. We had what the youth wanted.

DarkScene: Exactly, you were not like every other band.

Eric Young: Exactly, there are very few bands in this genre today that deliver the goods. I would say that HARDCORE SUPERSTAR and CRASHDIET are the only younger bands that have good songs.

DarkScene: What´s your view on the current glam/sleaze/hardrock renaissance in Scandinavia and especially in Sweden? Besides you, there´s Hardcore Superstar, The Poodles, The Bones, Gemini Five, Wig Wam from Norway – just to name a few – then you got icons like Europe still releasing great albums and delivering phenomenal gigs. Do you have a theory why this kind of music gets so much more attention in Scandinavia – even in the main stream media – than in the rest of Europe?

Eric Young: I think a big part of us getting big that fast was partly because of the internet because we spread our music through the internet – now that you have Myspace and stuff like that. And we have real fast internet in Sweden (laughs). So that´s maybe why (laughs)? That´s one theory. But I can´t really say why most successful bands are from Sweden. I mean Stockholm – if you´re in Stockholm on a Friday night it´s like in Hollywood pretty much if you´re in the right part of town.

DarkScene: We have to go there then (laughs).

Eric Young: Yeah (laughs).

DarkScene: What was that one band or album that made you want to pick up an instrument and be in a band?

Peter London: "Appetite For Destruction" for me. They had that whole concept, the whole package. They just looked so cool. That´s when I said I wanna do this.

Eric Young: I remember I heard NIRVANA´s "Nevermind" album when I was a kid and I was just totally blown away by their sick attitude, their strange music and by their extremely good songs that they had. The strange but good songs, the strange lyrics. I immediately started playing guitar to that and I guess that´s one of the albums that made me pick up an instrument and want to be in a band.

DarkScene: How did you change directions and what made you end up in a glam band? It´s not that usual actually.

Eric Young: No it´s not.

Peter London: It´s actually not that much of a big difference I think. It´s all just good rock music.

DarkScene: You don´t think there are any “boundaries” in between?

Eric Young: No. If you listen to the new album you should definitely hear some grunge influences as well. I mean some songs are downright really grungy on our new album and that is a product of everybody being included in the making of this new album. There´s more wide variation of inspiration.

DarkScene: Let´s talk about the new album "The Unattractive Revolution" for a bit. After "Rest In Sleaze" how did you deal with the pressure of coming up with songs for an album that has to compete with its phenomenal predecessor? How did Martin Sweet (guitar player of CRASHDIET) as the sole songwriter now (after Dave not being around anymore) deal with that?

Eric Young: The first big pressure for him was to start writing lyrics which he had never done before. He has more drive in him than anybody I have ever seen in the music business. When he puts his mind into doing music he does it and he does it very well and pretty much Martin wrote most of the songs on "Rest In Sleaze" as well. The music for all the hits is co-written by Martin Sweet. There´s also a lot of songs where he has done all the music. So he already was a big part in the songwriting in 2004 and 2005 for "Rest In Sleaze". So to write the music wasn´t so hard for him this time. It was more for him that he didn´t have that feedback (from Dave Lepard). But I guess we never thought of “Now we have to make a better album” or “We have to make a good follow-up”. We just had our sights on making a good album. We wanted to work more on the sound of this one. Try to perfect the sound and make the sound as big as possible. Have big pounding drums and so on.

DarkScene: Yeah, it definitely sounds much stronger. The guitars are way heavier…

Eric Young: … Yeah, the production is way better. The riffing is a bit heavier, the sound as a whole is heavier. It´s mixed by Kevin Churko in Hollywood. He did a phenomenal job on that I think. You know we just set out to write good songs and do a great album and I think we succeeded really well in that. I mean I love the album.

DarkScene: How are the sales so far on the new album? Do you even give a shit about sales or what critics say?

Eric Young: Well, of course you read reviews. As a band and an artist you would be lying if you´d say that you don´t give a shit about the reviews – everybody does – I actually like the bad reviews better because they give you inspiration. They make you wanna kick their balls even more.

DarkScene: That´s a good attitude actually.

Eric Young: The good reviews – it´s more like somebody´s saying – okay you´re going the right way. Now we´re nominated for a Grammy in Sweden and there´s a lot of things making me feel that we´re doing the right thing – the fans, the reviews, the Grammy nomination – we can soon start to settle down and feel that we´re doing 100% the right thing.

DarkScene: Again, I really think this is a good down to earth approach. How did you manage to get Mick Mars (guitar player from MÖTLEY CRÜE) to come to Stockholm and write songs with you?

Peter London: He contacted us actually.

DarkScene: Really?

Eric Young: Yeah. He wanted to write music for other bands and with other artists for some reason. He had never done that before. So he spoke with his publishing company, said to them “I want to write with some other artists – do you have anything?” and they started looking around. They came up with some names and he listened to our music and said “Okay. These guys have interesting sounding music” and then he probably got to know that we were amongst the best bands in Sweden doing glam rock. So pretty much he contacted our record company and asked if we were interested in it and I still remember Martin getting the call from Universal.

DarkScene: Must have been a big deal for you guys obviously…

Eric Young: Yeah. They were saying “Do you wanna write songs with Mick Mars?” Martin was like “Nah” (laughs). Okay, of course we wanna do that but at the same time we thought this is probably never gonna happen. But it did actually. One or two weeks later Martin was sitting in the same room with Mick Mars writing songs and that´s really strange (laughs). He was the greatest guy ever. He sat in his chair and was just doing riffs all day. He didn´t eat anything. He just drank coffee all day. At the end of the day the other guys were really tired and he was still writing songs and riffs and was totally crazy. Two of those songs ended up on the album where Mick Mars gave some riff ideas and Martin made them into songs and we put some lyrics on it. It was "I Don´t Care" and "Alone" and that was it.

DarkScene: Have you ever thought about “what might have been…” if CRASHDIET were around in the late 80ies? With hit songs like "In The Raw", "Riot In Everyone" or "It´s A Miracle" you probably would have been superstars in the same league with MÖTLEY CRÜE and the other big shots of that era. You would live the life if a millionaire in a mansion in the Hollywood Hills, etc.?

Peter London: In those days we would have been just like any other band. Today we´re doing this and it´s more unique. That´s the cool thing.

Eric Young: If we had been in the 80ies, we most certainly would have been bigger but I think the songs wouldn´t have been as good because now we´re pushed to write the best songs and we really have to prove to the world that we´re a good band. In the 80ies they would have said “Oh. You look like them. Let´s give you a record deal.” Now they say “You look like shit. You look like women. Do you have any good songs?”. You really have to make the best out of everything today. It´s more of a challenge today I think.

DarkScene: How´s the tour going so far? Are the HARDCORE SUPERSTAR guys treating you well?

Eric Young: Yeah. Really, we love those guys. I haven´t drunk that much since…….. (laughs) a month ago (laughs). We´re really drinking a lot, we´re having a lot of fun and we play some great shows. Every show so far has been great. It´s getting better and better. We did a Scandinavian tour before this…

DarkScene: Is this your first time touring outside of Scandinavia?

Eric Young: Yeah. We did on gig in England in 2005. But that was just a single gig. Our Scandinavian tour ended just one day before we were heading on tour with HARDCORE SUPERSTAR. We´re having a great time.

DarkScene: There were rumors about Olliver (the new singer from Finland) leaving the band right after the Scandinavian release of "The Unattractive Revolution". What happened?

Eric Young: Yeah. I mean, the thing is – we had some difficulties in the band because Olliver pretty much hopped on a speeding train since when we recruited him. Of course when you get to know somebody it´s very hard especially when he´s living abroad and he doesn´t speak out language. We don´t speak his language. There´s gonna be difficulties when you´re living with four guys in the same room – it´s like a four people marriage. When you´re together with your girlfriend it´s never gonna be problem-free. The thing is we had some problems but it was solved the day after.

DarkScene: So somebody just leaked it out to the press prematurely?

Eric Young: Exactly. Olliver wrote an e-mail and somehow this mail got spread and people started making this big thing out of it. I mean. Come on. I have left the band a couple of times. Peter has left the band a couple of times. This is part of CRASHDIET. That´s what makes CRASHDIET this big circus (laughs). So we´re on tour and he hasn´t left the band.

DarkScene: Thanks for clearing that up. What are your influences as a bass player and drummer? Duff McKagan probably for you, Peter?

Peter London: Yeah. But more his attitude. I don´t really have any bass player influences. I just happened to start playing and it worked out (laughs).

DarkScene: Yeah. Obviously it worked out pretty well for you (laughs).

Eric Young: I don´t know. For me neither. I have so many inspirations. It comes from persons, from people who I think are lovely individuals and of course I have my inspirations from drummers that are really good. I mean Adde (drummer from HARDCORE SUPERSTAR) is an inspiration that pushes me forward. His drumming is unbelievable. But it´s a lot of things. Life is an inspiration by itself. A beer can be a good inspiration as well. If you open it you get some ideas sometimes (laughs). The best ideas can come from drinks. They just start popping out (laughs).

DarkScene: With the current status of CRASHDIET can you make a living just making music or do you all have jobs on the side?

Eric Young: We´re starting to be able to maybe live off of this. I still have side jobs. I have to. If you asked us a half a year ago we´d have to say no but now things are starting to happen. In this business the only place to make money quick is by touring and doing gigs. And since we´re now touring and next year is gonna be a lot of touring, we´re gonna be able to live off of that.

DarkScene: Are you coming back to Europe too or maybe even trying to go to America?

Eric Young: Well, America we´ll gonna wait because for that country it´s better to have something in your luggage when you go there.

DarkScene: I don´t know if you heard about that Rocklahoma Festival. That would be perfect for you.

Eric Young: Yeah, I heard about it. I saw some pictures and it looked quite crazy.

DarkScene: Are you even into those old glam bands like POISON for example?

Eric Young: POISON have the occasional song that is good. Well, it´s a good band. But if they hadn´t looked like they did they wouldn´t have been that big. If you listen to some of the songs you really hear that they cannot play. My favorite bands from the 80ies are MÖTLEY CRÜE and GUNS´N´ROSES. Bands that could play. I just said MÖTLEY could play? The only person that could was Tommy Lee.

DarkScene: What´s in store for CRASHDIET after this tour?

Eric Young: Christmas (laughs). We´ll be coming home December 22nd and have some time off till the Grammy´s which is January 9th. HARDCORE SUPERSTAR is also nominated. We´ll be at Globen (biggest indoor venue in Stockholm) piss-drunk and I won´t remember anything.

DarkScene: Are you gonna perform too?

Eric Young: I hope not. Because then I couldn´t be piss-drunk. I love being piss-drunk at these shows. We never are that drunk than on the Grammy awards. It´s hellish. But after that we´ll gonna do some promotion in Europe. It´s all a bit blurry at this moment. We have plans to tour Japan, Germany, another Scandinavian run…

DarkScene: Headlining?

Eric Young: Yeah. Probably everything we´re gonna do next year will be headlining. We´ll maybe do an Australian tour as well.

DarkScene: Alright guys. Our standard last question. What are your favorite albums this year/of all time?

Eric Young: This year I have to say HARDCORE SUPERSTAR "Dreaming In A Casket". That´s the best release except for ours. It kills everything else that´s been released this year.

Peter London: Yeah, me too.

Eric Young: And of all time. NIRVANA"Nevermind". I like the new SLAYER album. It´s great. The first MÖTLEY CRÜE album was great as well. There are so many.

DarkScene: Any specific ones you wanna add, Peter?

Peter London: "Trash" by ALICE COOPER has so many great songs. Real hits. And then the usual stuff. The GUNS´N´ROSES and MÖTLEY CRÜE albums. It´s too many good albums out there.

DarkScene: Thank you for your time and patience. It was nice talking to you and hopefully we will see you again sometimes.

Eric Young: Same here. Take care.

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