HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Vreid
The Skies Turn Black

Review
Lost Society
Hell Is A State Of Mind

Review
Tailgunner
Midnight Blitz

Review
Monstrosity
Screams from Beneath the Surface

Review
Mezzrow
Embrace The Awakening
Upcoming Live
Graz 
Salzburg 
Wien 
München 
Statistics
6907 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Phantom Spell - Heather & Hearth (CD)
Label: Cruz Del Sur Music
VÖ: 18.07.2025
Facebook
Art: Review
Werner
Werner
(1333 Reviews)
8.0
Die meisten Leser werden sich jetzt eher langweilen. Wieso? Phantom Spell machen auf "Heather & Hearth" einfach dort weiter, wo das Debütalbum "Immortal's Requiem" ausgeklungen war. Schlimm? Nein, ganz und gar nicht. Das Mastermind dahinter, namentlich Kyle McNeill, hat lediglich die obligatorischen Skills verfeinert und abermals alles auf die Retrokarte gesetzt. Eine willkommene Option, sich in eine märchenhafte Kulisse zu flüchten, um dem Wahnsinn etwas zu entkommen, den man täglich in den Nachrichten so nebenbei mitbekommt.

Der Rezipient muss also wieder inflationäre Vokabulare wie Proto Metal und Classic Rock zitieren, wobei es vergleichsweise mehr kompositorische Ecken und Kanten gibt. Konkreter: Mehr Progressivität, mehr Hang zur Epik. Jedoch alles schön sauber und elegant eingeflochten, wie der zwölfminütige Opener "The Autumn Citadel" als indirekte Hommage für die ewigen Legenden Deep Purple und Uriah Heep durchgeht. Bei "Evil Hand" liebäugelt das Einmann-Projekt mit samtigen Rainbow Drive inklusive Hammondorgelspektakel, während "A Distant Shore" in seiner Verspieltheit gar Yes- Vibes auf den Plan ruft. Das Herzstück "Heather & Hearth" wartet als elfminütige Wundertüte am Ende der knapp vierzigminütigen Platte. Zu Beginn reichlich von Folklore und Pathos Elementen geschmückt, steigert sich das Stück im weiteren Verlauf zum einem treibend-aufreibenden Banger, wo sich Breaks und Melodien überschlagen.

Tausendsassa McNeill, der in erster Linie bei der Metal Formation Seven Sisters zockt, wird via "Heather & Hearth" garantiert neue Hörerschichten hinzugewinnen. Eine ausgiebig angelegte Tour, am Besten in Kooperation mit den Brüdern von Hällas und Wytch Hazel, wäre da sicher nicht von schlechten Eltern.

Trackliste
  1. The Autumn Citadel
  2. Siren Song
  3. Evil Hand
  1. A Distant Shore
  2. Heather And Hearth
  3. Old Pendle
Mehr von Phantom Spell
Reviews
20.09.2022: Immortal's Requiem (Review)
Vreid - The Skies Turn BlackLost Society - Hell Is A State Of MindTailgunner - Midnight BlitzMonstrosity - Screams from Beneath the SurfaceMezzrow - Embrace The AwakeningDefaced - IconTherion - Con OrquestaBlood Red Throne - SiltskinMegadeth - MegadethMarianas Rest - The Bereaved
© DarkScene Metal Magazin