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Cover  
Xoth - Exogalactic (CD)
Label: Dawnbreed Records
VÖ: 03.11.2023
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Art: Review
Werner
Werner
(1210 Reviews)
9.0
Was sich seit vielen Jahren im Tech Death Metal Genre abspielt, ist selbst für jemanden, der sich größtenteils in jenem Territorium aufhält, noch kaum überschaubar. Welche Qualitätsmaßstäbe hier aber immer und immer wieder gesetzt werden, darf im selben Atemzug als pure Bereicherung attestiert werden. Neben der neuen Orphalis Scheibe hat es mir vor allem das Drittwerk der US Kapelle Xoth angetan, denn die ist derart frisch, frech und frei von der Leber, dass es einem nur noch das Blut aus den Ohren spritzt!

Das Quartett mit Stammsitz Seattle/Washington hat es sich zur Aufgabe gemacht, in erster Linie Lovecraft,- Dark Fantasy,- sowie SciFi Themen zu verarbeiten, was für sich genommen noch keinen erhöhten Pulsschlag verursachen wird. Doch was diese Jungs letztlich als Gesamtpaket abziehen, sucht schon seinesgleichen. Dieser immens geile Cocktail aus fiesen Breaks, messerscharfen Brutalo-Riffs, variablen Screams, edlen Harmonien und schnalzendem Bass ist in jeder Hinsicht herzerfrischend und zeigt unbestritten auf, wonach es im Extreme Metal Genre sehr wohl möglich ist, Songs zu kreieren, welche fette Widerhaken besitzen, um nicht Sekunden später in Vergessenheit zu geraten. Darin liegt das Geheimnis, mit den vorhandenen Skills griffige Songs inklusive Killerinstinkt rauszuhauen. Was im Gegenzug nicht ausschließt, selbst mal ohne Blastbeat-Attacke quasi alle Neune abzuräumen, wie bei "The Parasitic Orchestra" (sicher das "Hit-affinste" Stück) und ebenso beim eingängigen "Saga Of The Blade". Überhaupt erlaubt sich dieses außergewöhnliche Kollektiv zum Ende hin, forciert filigrane Melodien und sogar Viking-Metal-Elemente ("Reflektive Nemesis") drüber bzw. dazwischen zu streuen. Xoth kennen generell keine oder fast keine Limits.

Die beiden Wahnsinnsgitarristen Tyler Splurgis und Woody Adler teilen sich übrigens den Job am Mikro, weshalb "Exogalactic" noch variabler ausgefallen ist, als es ohnehin schon ist. 39:25 ohne einen wirklich nennenswerten Schwachpunkt, wundervoll abgerundet von einem saftigem Sound (Recordings: Bassist Ben Benett bzw. Mix von Joe Cincotta - Full Force Studio NY) und von einem gelungenen Artwork (Shindy Reehal). Was ist "Exogalactic" denn jetzt wirklich in Puncto Referenz? Würde meinen: Ein explosiver Mix aus Bal-Sagoth, Revocation, Skeletonwitch und Vektor. Nicht möglich? Oh doch!

Trackliste
  1. Reptilian Bloodsport
  2. Manuscript of Madness
  3. Sporecraft Zero
  4. Parasitic Orchestra
  1. Saga of the Blade
  2. Reflective Nemesis
  3. Battlesphere
  4. Map to the Stars, Monument to the Ancients
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