HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
The Night Eternal
Cold Velvet

Review
Marilyn Manson
One Assassination Under God 2 - Chapter 2

Review
Knivad
Lilla Vackra Människa

Interview
Knivad

Review
Mad Max
Stories Of Destiny
Upcoming Live
Püchersreuth 
Statistics
6982 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Septagon - Apocalyptic Rhymes (CD)
Label: Cruz Del Sur Music
VÖ: 09.11.2018
Facebook
Art: Review
UwePilger
UwePilger
(76 Reviews)
8.5
Mittlerweile ist es ja fast schon Standard, als Musiker gerne in mehreren Bands aktiv zu sein. Ich persönlich bin immer etwas voreingenommen wenn ich höre, dass Musiker X oder Y mit seiner Band Nr. 4 oder 5, ein Album aufgenommen hat. Im Falle Septagon allerdings ist diese Skepsis völlig grundlos. Bereits mit ihrem Debut haben die beiden Workaholics und Doppel-Markusse, Markus Becker (Atlantean Kodex) und Markus 'Ulle' Ulllrich (Them und Lanfear) gezeigt, welch herausragende musikalische Fähigkeiten sie besitzen und dass sie in der Lage sind, jeder ihrer Band's einen eigenen Stempel aufzudrücken.

Im Vergleich zum Debut hat sich an der eigentlichen musikalischen Grundausrichtung nichts geändert, mit einer Auffälligkeit dennoch: Die Songs klingen um einiges härter und aggressiver, behalten aber trotzdem ihren schnellen melodischen Anstrich. War "Deadhead Syndicate" noch eher Speedmetal mit Thrasheinflüssen, ist es diesesmal fast anders herum. Eine deutlich thrashigere Note und noch weitaus aggressivere Lyrics ist "Apocalyptic Rhymes" zu bescheinigen.

Markus Becker gelingt es aber dennoch eindrucksvoll, seine Stimme um einige weitere Facetten zu erweitern und die tollen, durchweg melodischen, Refrains zeugen von unglaublich hoher Qualität , wie z.b bei "Home Sweet Hell" (Video siehe unten).

Die Lyrics sind, wie bereits auch auf dem Vorgänger, meist eher sozialkritisch gehalten und halten dem Hörer des öfteren auch mal ironisch, oder schonungslos ehrlich, den Weltspiegel vor Augen.
Dies ist vor allem in dem Wutbatzen "P.O.T.U.S.A", der dem amtierenden US Präsidenten (oder wie immer man diesen Typen nennen möchte)"gewidmet" ist, der Fall. Nebenbei ist der Song auch musikalisch eines der Highlights auf "Apocalyptic Rhymes".

Im Grunde bewegt man sich herrlich in achtziger Thrash- und Speedgefilden, man kann aber auch "moderner": "Nothingness Awaits" und "Make A Stand" klingen mit ihren Riffs und dem passenden aggressiven Gesang schon fast nach Hardcore.

Fazit:
Ein starkes Zweitwerk , welches jedem anspruchsvollen Speed-, Metal, und Thrashfan als Heathen, Megadeth etc. gefallen sollte. Fans vom Debut werden eh sicherlich zugreifen, allen anderen sei dies hiermit dringend empfohlen.

Trackliste
  1. The End
  2. The Weight Of The World
  3. Home, Sweet Hell
  4. Apocalyptic Rhymes
  5. Make A Stand
  1. The Unfathomable Evil
  2. P.O.T.U.S.A.
  3. Cosmic Outrage
  4. Nothingness Awaits
  5. Sunset Blood
Mehr von Septagon
Reviews
02.05.2021: We Only Die Once (Review)
15.02.2016: Deadhead Syndicate (Review)
Interviews
02.05.2021: Ein Plausch mit Heilbronns Edelmetallern
The Night Eternal - Cold VelvetMarilyn Manson - One Assassination Under God 2 - Chapter 2Knivad - Lilla Vackra MänniskaMad Max - Stories Of DestinyYoth Iria - Gone With The DevilEvergrey - Architects Of A New WeaveOld Man's Child - Ill-Natured Spiritual InvasionDefacing God - Darkness Is My CrownWolverine - Anomalies Five Finger Death Punch - Legacy
© DarkScene Metal Magazin