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Cover  
Bliksem - Gruesome Masterpiece (CD)
Label: Iron Will
VÖ: 28.08.2015
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Art: Review
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Werner
Werner
(1111 Reviews)
8.5
Ziemlich baff waren wir, als Flotsam & Jetsam für Ende Mai in unserer Landeshauptstadt angekündigt wurden. Die ewigen Underdogs aus Arizona erledigten ihren Job – die meisten werden sich gern erinnern – vorzüglich, wie auch im ausführlichen Livebericht nach zu lesen ist. Was ich aber an diesem Abend nicht auf meiner Rechnung hatte, war die Supportband. Bliksem? Ein Qunitett aus Belgien. Die vier Jungs und Frontlady Peggy Meeussen führten ihre offiziell erst im August erscheinende CD im Gepäck mit, die ich mir nach diesem kurzen und knackigen Gig keineswegs entgehen lassen wollte. Nach dem Debüt "Face The Evil" aus dem Jahre 2013 der zweite Longplayer dieser sympathischen Combo.

Und nein, bei Bliksem steht etwa nicht der krampfhafte Versuch zur Debatte, eine nervige Arch Enemy Billigkopie bis zum Erbrechen durchzuziehen. Auch von steriler Soundkosmetik bleibt man verschont, im Gegenteil: ruppig und ungeschliffen klingt das Endresultat. Leute, die Chastain, Huntress oder Vainglory verehren, sollten deshalb die Ohren spitzen. Man könnte wie Kollege Tom meinen, die Band wüsste nicht so recht, ob sie sich für klassischen Metal oder für Thrash entscheiden will. Der Gegenentwurf einer solchen Interpretation sieht umgekehrt wie folgender aus, indem man das Jonglieren zwischen zünftigem Power- ("Room Without A View"/"Barbaric Nation"), Speed-behaftetem ("Kywas"/"Twist The Knife") und zeitweiligem Doom Metal ("Morphine Dreams") nämlich als überaus gelungen absegnet und man nach gut zwanzig Durchläufen sogar feststellen muss, was für fette Hooks in "Gruesome Masterpiece" eigentlich stecken. Denn Bliksem beherrschen all diese Stilmittel. Und zwar mit links. Die dreckig-fiese Stimme der kleinen Peggy liefert gewiss ihren potentiellen Anteil, aber entscheidender ist ja bitte das Songmaterial. Dass sich dieses ausnahmslos spannungsgeladen und energisch präsentiert, ist deutlich mehr als die halbe Miete.

Innovativ oder revolutionär ist hier schlicht gar nichts. Aber der immense Drive und die Eingängigkeit, welche einem auf "Gruesome Masterpiece" so charmant und gleichzeitig giftig widerfahren, gehen durch Mark und Bein. Überraschung wahrlich gelungen, doch bedauerlicherweise werden das nur die aller wenigsten registrieren.

Trackliste
  1. Crawling In The Dirt
  2. Kywas
  3. Room Without A View
  4. Mistress Of The Damned
  5. The Hunt
  1. Morphine Dreams
  2. Twist The Knife
  3. Barbaric Nation
  4. Fucked Up Avenue
  5. Out Of The Darkness
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