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Cover  
Transport League - Boogie from Hell (CD)
Label: Metalville
VÖ: 26.09.2014
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Art: Review
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Werner
Werner
(1111 Reviews)
7.5
Dampfwalzen-Alarm! Ursprünglich haben die Stonerrocker das hier zu Ehren kommende Comeback-Album (insgesamt fünfte Fulltime-CD) vor einem Jahr in der Heimat Schweden unters Volk gebracht, ehe man via Metalville jüngst einen passenden Promotion/Vertriebs-Partner gewinnen konnte, der für das restliche Europa in diesen Tagen grünes Licht gibt. Der "Boogie From Hell" sollte uns in der Tat keinesfalls vorenthalten bleiben, denn das gute Stück ist gar ein fieser wie charmanter Bastard, der auf jeder Rock-kompatiblen Party die Stimmung wie eine Familienpackung Spirituswürfel anheizen wird.

Revolutionäres oder außergewöhnliches darf auf "Boogie From Hell" natürlich nicht erwartet werden. Bandleader/Gitarrenmeister Tony J.J. und seine treuen Spießgesellen zerren hier zwanglos an der Schnittstelle Stonerrock/Sludge Songs mit hohem Adrenalin-Gehalt auf den glühend heißen Asphalt, denen man nur schwer entkommt. Mit reichlich Bier bzw. Biker-Attitüde angereichert, packt einen – angefangen von "Swing Satanic Swing" bis "Doctor Demon" – jeder einzelne Track an den imaginären Kronjuwelen. Wann man zudem gewisse Sympathien für einen Danzig ähnlichen Gesangstil hat, dürfte ein Song wie das schleppende, ungemein heavy tönende "Barabbas Venomous" oder der nachfolgende Groove-Hammer "Demon Apparatus" ganz vorzüglich munden. Apropos Groove: den haben die seit 2009 reaktivierten Skandinavier quasi mit der Muttermilch aufgesogen und somit verinnerlicht – so macht Beat-Musik mächtig Spaß, und vor allem dann, wann selbige von einem solch würzigen Selchkammer-Sound dicht umhüllt ist.

Wem die letzte Mustasch eine Spur zu lasch war bzw. wem tief fliegende Riffs wichtiger sind, als eitle Akkorde eines Heavy Metal-Verschönerungsvereins, der wird beim "Boogie From Hell" schnell das nächste Sechser-Tragerl einkühlen und den Hüftschwung in Gang setzen. Griffiger und wuchtiger Rock n‘ Roll mit pikanter Fußnote heißt hier die simple wie effektive Parole. Und sonst nix. Die lizensierte Digipack-Version hat übrigens den Bonustrack "A Pork Namend Jack" zusätzlich mit an Bord!

Trackliste
  1. Swing Satanic Swing
  2. Blood Inn
  3. Bitter Sand
  4. Electric Wolf
  5. Holy Motherfucker
  6. Fight Back Reinhören
  1. Barabbas Venomous
  2. Demon Apparatus
  3. Hi-Octane Slave
  4. Snake Infested Swamp
  5. Doctor Demon
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