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Cover  
Wovenwar - Wovenwar (CD)
Label: Metal Blade Records
VÖ: 01.08.2014
Homepage
Art: Review
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Werner
Werner
(1111 Reviews)
8.0
Wovenwar waren ursprünglich nur als Nebenspielwiese gedacht, doch als das Hafturteil gegen As I Lay Dying Shouter Tim Lambesis für sechs Jahre Knast rechtskräftig wurde, entschieden die restlichen vier Members bis auf Weiteres, den Fokus auf Wovenwar zu lenken. Zum Glück mit der Intention, keinen Abklatsch von AILD zu praktizieren, sondern deutlich differenzierter ans Werk zu gehen. Die Entscheidung, den Sängerposten einem gewissen Shane Blay (Oh Sleeper) anzuvertrauen, war zudem goldrichtig.

Zeitgemäßer, straff arrangierter, leichtfüßiger und smarter Ohrwurm Metal lautet das Credo der Herren Hipa, Sgroggo, Gilbert & Mancino. Derbe Screams oder dergleichen wird man auf "Wovenwar" vergeblich suchen, sondern ausnahmslos auf cleanen und emotionalen Gesang stoßen, der an wenigen Stellen verzerrt klingt, was aber nicht weiter stört. Ein paar Stakkato Riffs mögen noch an As I Lay Dying erinnern, doch das schön ausbalancierte Songwriting an sich ist kaum zu vergleichen, durchzieht jenes die fünfzehn dargebotenen Songs, welche runter gehen wie erlesenes steirischisches Kernöl. Es gibt ausnahmslos Hitqualitäten, die man durchaus mit Alterbridge, Linkin Park, oder StoneSour vergleichen kann. Die relativ hohe Anzahl an Tracks ließe schnell den leisen Verdacht aufkeimen, dass man im hinteren Block lediglich Lückenfüller finden wird, allerdings wird man eines Besseren belehrt: abgesehen von den kapitalen Hits "All Rise" und "Moving Up" sind es speziell die wundervollen Balladen "Sight Of Shore" und "Prophets", sowie die instrumental durchwegs nach Nevermore klingenden "Identy" und "Matter Of Time", denen man gerne Aufmerksamkeit schenkt. Wer es noch genauer wissen will, sollte sich den Song "Archers" anhören.

Nach etlichen Durchläufen steht für mich fest, dass Wovenwar mit ihrem Debütwerk eines der brillantesten Modern Metal Alben der jüngsten Zeit produziert haben. Nicht zu aufdringlich, doch gleichzeitig aussagekräftig und pointiert, ohne sich zu sehr ins poppige Metier zu verirren – ein Spagat, den man sich öfters wünschen würde. Verdiente acht Punkte.

Trackliste
  1. Foreword
  2. All Rise
  3. Death to Rights
  4. Tempest
  5. The Mason
  6. Moving Up
  7. Sight of Shore
  8. Father Son
  1. Profane
  2. Archers
  3. Ruined Ends
  4. Identity
  5. Matter of Time
  6. Prophets
  7. Onward
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