HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Monstrosity
Screams from Beneath the Surface

Review
Mezzrow
Embrace The Awakening

Review
Defaced
Icon

Review
Therion
Con Orquesta

Review
Blood Red Throne
Siltskin
Upcoming Live
Enns 
Wien 
München 
Statistics
6904 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Necrodeath - The 7 Deadly Sins (CD)
Label: Scarlet Records
VÖ: 12.05.2014
Homepage | Facebook
Art: Review
Rudi
Rudi
(175 Reviews)
6.5
Necrodeath sind wieder da. Hat sie jemand vermisst? Das 1984 gegründete Quartett hält sich zwar auch zu seinem 30. Geburtstag weitgehend schadlos, die sieben neuen Songs und zwei Neueinspielungen ("Thanatoid" von "Fragments Of Insanity" (1989) und "Graveyard Of The Innocents" von "Into The Macabre" (1987)) des Albums sind dann jedoch im Grunde verblüffend glanz- und einfallsloser Allerwelts-Thrash. Sei's drum. Die neue Platte heißt "The 7 Deadly Sins", will erkennbar etwas Besonderes sein und ist dann tatsächlich von ergreifender Schlichtheit.

Die Italiener bieten seit Jahren Fleißkärtchen-Veröffentlichungen, ohne sich dafür zu belohnen. Dabei wird ersichtlich, was auch überambitionierte Visionen – die Vertonung der sieben Todsünden…gähn – und ein plakativer Pornostar in Form von Mila Ramos am Cover nicht verdecken können: Bei den einstigen Vorzeige-Rabauken herrscht eine neue Kultur, es gibt keine Abenteuer mehr, es fehlt der Pfiff. Doch darin liegt die Option für eine weitere Zukunft. Dass sich der Wahnsinn über das System erhebt. Sonst ergeht es den Thrash-Königen wie einst dem alten Sisyphos am Berg: Am Ende sind alle nur noch müde.

Necrodeath sind in erster Linie an sich selbst gescheitert, wahrscheinlich, weil sie zu viel auf einmal wollten. Vielen Stücken auf "The 7 Deadly Sins" fehlt ein richtiger Spannungsbogen oder anders gesagt, fehlen eben genau jene Momente, die den Zuhörer fesseln. Vieles plätschert belanglos und uninspiriert vor sich hin, und die wenigen erregenden Momente, wie zum Beispiel "Wrath" oder "Envy", können den schalen Gesamteindruck nicht korrigieren. Schade.

Trackliste
  1. Sloth
  2. Lust
  3. Envy
  4. Pride
  5. Wrath
  1. Gluttony
  2. Greed
  3. Thanatoid
  4. Graveyard of the Innocents
Mehr von Necrodeath
Reviews
19.03.2025: Arimortis (Review)
02.12.2011: Idiosyncracy (Review)
28.11.2007: Draculea (Review)
News
29.12.2017: Neues Album „The Age Of Dead Christ“
31.01.2010: Stellen Slayer Cover als Vorboten ins Netz.
14.12.2006: Rerelease ...
05.10.2006: Neuer Videoclip
Monstrosity - Screams from Beneath the SurfaceMezzrow - Embrace The AwakeningDefaced - IconTherion - Con OrquestaBlood Red Throne - SiltskinMegadeth - MegadethMarianas Rest - The BereavedMy Darkest Hate - Rust And BonesKreator - Krushers of the WorldAlter Bridge - Alter Bridge
© DarkScene Metal Magazin