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Cover  
Revengia - Lake Of Fire (CD)
Label: Sound Pollution
VÖ: 23.11.2012
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Art: Review
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Werner
Werner
(1111 Reviews)
6.5
Die Schweden von Revengia servieren via "Lake Of Fire" ihren dritten Langstreckenbomber, was in Anbetracht der Chronik etwas verwundert, als dass der Vierer bereits Ende der Achtziger die Proberäume unsicher macht. Wo auch immer die Ladehemmung für den Release Startschuss gelegen haben mag: erst 2004 wurde das Debüt "A Decade In The Dark" hinaus geschleudert und immerhin drei Jahre später per "Eraser" - wenn auch nur als Japanpressung - nachgeladen. Nicht gerade die optimalsten Voraussetzungen, um längerfristig Aufmerksamkeit in einer schnelllebigen Zeit auf sich zu ziehen.

Der musikalische Bogen wird bei den auf Herz und Lunge geprüften Herrschaften von modern anmutenden Hardcore/Thrash Basics über Melodic Death Metal bis zu traditionell geschmiedeten Klängen hin gespannt, für vertonte Sentimentalitäten hat man indes keine Vorliebe. Dabei weicht Frontman Tobias Bernström von seiner Sludge und Core getrimmten Stimmlage gelegentlich ab, um zumindest in Nuancen Melodie an die Peripherie zu schicken, was im Gesamtkontext der elf Lieder letztlich gut funktioniert. Doch bei aller Brachilität in Sachen Riffentladung und der präzisen Beats: Revengia schaffen es nur mühsam, ihr Liedgut mit nötigen Farbtupfern und spritzigen Ideen zu versehen bzw. der extrem saftigen Produktion kompositorisch stand zu halten. Trotz gelegentlicher Affinitäten mal hier zu den Landsmännern von In Flames, mal da zu New Orleans Doom/Core Veteranen Crowbar, oder mal dort zu Propain, bleibt im Endeffekt nur das undankbare Prädikat "zu gut, um ordentlich zu ablästern, zu unspektakulär, um sich genüßlich an die Kronjuwelen zu fassen" zurück.

Niemand erwartet heutzutage prekäre Innovationen bei längst ausgeschlachteten Pfaden innerhalb unserer Lieblingsmusik, wenngleich Revengia stilistisch nicht haarscharf zu charakterisieren sind. Aber selbst hier darf man sich eine einen bestimmten Grad an Schlüssigkeit bezüglich Songwritingkunst erwarten. Also, nicht wirklich Fisch, noch weniger Fleisch. Anspieltipps: "Lake Of Fire", "Alone", "Sin For Sale" und "Bloodline".
Trackliste
  1. Free from sin
  2. His will
  3. Lake of fire
  4. The day I die
  5. Alone
  6. Purest of emotions
  1. Sin for sale
  2. Asylum
  3. Bloodline
  4. Termination by the hands of creation
  5. The galleon
  6. The one (first pressing only)
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