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Cover  
Hollow Haze - Poison in Black (CD)
Label: Bakerteam Records
VÖ: 05.10.2012
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Art: Review
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Werner
Werner
(1111 Reviews)
8.0
Wie oft hat die italienische Szene schon das Dogma aufgedrückt bekommen, lediglich Refugium für abertausende, zappelige, sich selbst kopierende Pomp-Symphonic-Pavarotti-Metal-Bands zu sein? Natürlich: Ende der Neunziger haben Rhapsody, Labyrinth, Thy Majesty, und wie sie alle heißen mögen, den lästig anhaftenden Boom ausgelöst, aber dass es weit mehr an heraus ragenden Stahl-Unionen innerhalb des kartographierten Stiefels gibt, die sich ausnahmsweise nicht über dieses Metier definieren, muss man längst schon anerkennen, ohne jetzt eine Lawine von Kapellen von Hardrock bis Black Metal aufzählen zu müssen.

Hollow Daze, die diese Tage ihr viertes Werk kredenzen, suhlen sich in gepflegten Power Metal Gefilden, ohne dabei auf endlose Doublebass-Attacken zurück greifen zu müssen. Der angenehme, man könnte präzisieren, skandinavische Einschlag macht das blendend und keinewegs überladen produzierte Scheibchen zusätzlich reizvoll. Das fängt bei den kraftvollen, variabel komponierten Arrangements an, und schließt zu guter Letzt die tolle, aber nie zu aufdringliche Vokal-Performance von Sänger Ramon Sonato (ein prädestinierter Name, könnte man jetzt behaupten) mit ein. Keine Sorge, sein Timbre verliert sich nie in der Stratosphäre oder ähnlichem, sondern wirkt weit mehr geerdet und darf als sehr ausdrucksstark bezeichnet werden.

Das erst 2003 gegründete Quintett überlässt nichts dem Zufall, und man hat auch nie das Gefühl, an irgendeiner Stelle des Albums einem Lückenfüller beizuwohnen. Die galant dosierten, bombastischen Elemente und akustischen Einsprengsel verleihen zusätzlich Würze, und dank einiger rockiger Vibes, also den Riffsektor betreffend, wirkt das Endprodukt aufgelockerter, als es zunächst scheint. Dass die Jungs guten Geschmack haben, beweisen sie mit einer würdigen Coverversion des Black Sabbath Klassikers "Headless Cross", im Finale (wenngleich das Original unerreicht bleibt). Verwöhnte Lauscher, die sich bei Größen wie Kamelot, Sonata Arctica, Supreme Majesty, oder bei unseren Vorzeige-Landsleuten von Serenity pudelwohl fühlen, sollten Hollow Daze bzw. "Poison In Black" eine faire Chance geben!

Trackliste
  1. Rise Above
  2. Tears of Pain
  3. Never Turn Back
  4. Haunting the Sinner
  5. Lords of World
  6. Hit in Time
  1. Chained
  2. Pray for You
  3. Remorse
  4. Voodoo Rites
  5. Snowblind
  6. Headless Cross
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