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Cover  
Joe Bonamassa - Driving Towards the Daylight (CD)
Label: Mascot Records
VÖ: 18.05.2012
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Art: Review
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Werner
Werner
(1111 Reviews)
9.0
Desöfteren ließ der amerikanische Bluesrock Star (Jahrgang 77) in diversen Interviews durch klingeln, dass er eigentlich keinen blassen Schimmer habe, weshalb sich viele Heavy Metal Fans für seine stressfreie Mucke begeistern. Wie dem auch sei: Mister JB zieht seine Sache seit etlichen Jahren konsequent durch und der stets wachsende Erfolg gibt ihm absolut recht. Das wird sich wahrscheinlich auch mit dem neuesten Output "Driving Towards The Daylight" im Gepäck kaum ändern, weil es an dieser nicht wirklich was meckern gibt, voraus gesetzt, man nimmt sich solch relaxter und beschwingender Klänge gerne an.

Natürlich sind Einflüsse einiger Größen wie Eric Clapton ("Dislocated Boy"), Led Zeppelin (Stones In My Passway") heraus zu schmecken, doch überwiegt längst schon das elegante Eigenprofil des charismatischen Sängers, der in weiterer Folge bei der Ballade "Driving Towards The Daylight", beim fetzcoolen "Who‘s Been Talking" und beim swingbetonten "I Got All You Need" seine wahre Klasse grell aufblitzen lässt. Das fast siebenminütige "A Place In My Heart" könnte indes als glatte Hommage an den bereits erwähnten Eric Clapton durchgehen, wogegen das leicht funkige "Lonely Town Lonely Street" den Spirit der alten ZZ Top atmet. Schwächen? Fehlanzeige! Langweile? Ach wo!

Denn auch der hintere Block entpuppt sich via "
Heavenly Soul", "New Coat Of Paint" und "Somewhere Trouble Don‘t Go" als kleine Wundertüte: Unglaubliches Feeling, tightes Songwriting, und maximaler Wiedererkennungswert gehen derart Hand in Hand, als hätte Bonamassa und seine Crew den Blues bereits über die Muttermilch in hohen Potenzen bekommen - phänomenal! Doch das Beste kommt ganz zum Schluss: bei "Too Much Ain‘t Enough Love+ gibt es gar die australische Semilegende Jimmy Barnes, die seinerzeit das Original auf dem "Freight Train Heart" Album von 1988 einsang, zu hören … bitte, was will man mehr?

Die elf dargebotenen Songs haben den Schreiber binnen weniger Rotationen derart in den Bann gezogen, dass der deutlich härtere, abzuarbeitende Stoff jetzt mal länger warten muss. Solch eine authentische und anschmiegsame Scheibe wie "Driving Towards The Daylight" ist schon deshalb eine unvergleichliche Wohltat, weil mit wenigen, (vermeintlich) einfachen Griffen prickelnde Emotionen und pure Leidenschaft vermittelt werden. Für mich eines der meist berührenden Alben des heurigen Jahres und ein idealer Vorgeschmack für die kommende Black Country Communion Scheibe! Joe Bonamassa - he absolutely rules ... oder: der Mann, der mich zur richtigen Zeit am richtigen Ort erwischt hat!



Trackliste
  1. Dislocated
  2. Stones In My Passway
  3. Driving Towards The Daylight
  4. Who's Been Talking?
  5. I Got All You Need
  6. A Place In My Heart
  1. Lonely Town Lonely Street
  2. Heavenly Soul
  3. New Coat Of Paint
  4. Somewhere Trouble Don't Go
  5. Too Much Ain't Enough Love (W / Jimmy Barnes)
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