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Cover  
Sleepy Hollow - Skull 13 (CD)
Label: Pure Steel Records
VÖ: 23.03.2012
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Art: Review
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Bruder Cle
Bruder Cle
(178 Reviews)
8.0
Fuck yes! Bob Mitchell is back! Sagt Euch nix? Okay, das ist DIE STIMME oder besser Sirene der New Yorker US-Metal-Legende Attacker. Wenn man den manchmal schüchtern wirkenden, freundlichen Altenpfleger mit Puerto Ricanischen Wurzeln kennt, glaubt man nicht, dass der Mann Inhaber eines waschechten Heavy Metal-Patents ist: der so genannten Schneidbrenner-Vocals. „How does the singer sound like?” „Like a blowtorch, maaaaaan…” Coool, oder? Und genau so bissig und fies fräst sich seine Stimme durch den finsteren Stahl, den die US Kultband Sleepy Hollow auf ihrer neuen CD vom Stapel lässt.

Nein, einfach machen es einem die US-Boys nicht. Allein schon an Bobs Stimme werden sich die Geister scheiden, aber wer nur ein wenig Geduld aufbringt und ein Herz für kauzige, düstere Musik hat, der wird "Skull 13" bald tief in sein schwarzes Herz schließen. Hier verbinden sich wütende, stampfende und überaus finstere Gitarrenriffs aus der Zeit von Black Sabbath mit Dio, den dunkelsten Tagen von Judas Priest mit der geilen US-Metal-Atmosphäre, den das Metal Church-Debüt anno dazumal atmete mit der Kauzigkeit von Bands wie Skullview und epischen Momenten à la Manilla Road. Schwer zu beschreiben und noch schwerer vorzustellen. Ich weiß. Auf jeden Fall kein „Happy Metal“ sondern finsterer, schwarzer Stahl der brutal, unerbittlich und heavy wie Lava aus den Boxen donnert. Und über diesen eisenharten, tonnenschweren Riffs kreischt und brüllt sich Bob die Seele aus dem Leib. Doch man täte diesem genialen Sänger unrecht, wenn man ihn auf einen Extrem-Udo reduzieren würde. Seine 3 ½-Oktaven-Range nutzt er auch um brilliante Melodiebögen zu setzen ("Bleed Steel" - der Titel sagt alles, oder?) oder bei Halbballaden ("Midnight") mal gefühlvoll anzusetzen. Aber Achtung: auch die Akustik-Gitarren klingen so bedrohlich und finster, wie es sonst nur Tony Iommi zu Wege brachte. Genial. Nach einigen Durchläufen dieser süchtig machenden Scheibe entdecke ich immer neue Favoriten wie "Inquisition" (der Name ist Programm…), "Spiral Effect" mit seinem genialen Refrain und natürlich das treibende "Face Melter", dass ich gleich als Anspieltipp nennen möchte.

Bob Mitchell is back! Und hat sich mit Sleepy Hollow eine geniale Heimat ausgesucht. Freunde, hier reden wir nicht von einer netten oder coolen US-Metal-Scheibe. "Skull 13" ist dreckig, hart und finster und heavy as hell! Pure Steel so zu sagen und somit auch auf dem richtigen Label erschienen. Das Strophenriff in "Face Melter" sagt eigentlich alles. Und wer das nicht verträgt, hat die Platte auch nicht verdient. Fans, die aber von "Metal Church", "Black Sabbath" mit Dio, "Manilla Road" und "Accept" in der "Restless And Wild"-Phase begeistert waren und immer noch sind, sollten der Scheibe mal ne Chance geben. Aber denkt daran: ich habe Euch gewarnt! Nicht, dass dann einer heult…

Trackliste
  1. Death Of Horseman
  2. Facemelter
  3. Black Passage
  4. Bleed Steel
  5. Rear Window
  6. Inquisition
  1. Epic (The Legend Retold)
  2. Eternal Bridge
  3. Misery Waltz
  4. Spiral Effect
  5. Midnight
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