HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Moonspell
Far From God

Interview
Ruthless

Review
Midnight Rider
Limited Infinity

Review
Klimt 1918
Amor

Review
Sepultura
The Cloud Of Unknowning
Upcoming Live
Eisenstadt 
St. Pölten 
Statistics
6963 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Vitaly - Just Me (CD)
Label: Rock It Up Records
VÖ: 2010
Homepage | MySpace
Art: Review
Bruder Cle
Bruder Cle
(178 Reviews)
7.5
Zugegeben: Instrumental Metal-Alben und neoklassischer (Power) Metal sind megaout. Aber was scheren einen echten Metaller denn eigentlich Trends? Richtig: gar nix. Und tatsächlich habe ich mich letztens immer öfter dabei ertappt, mal wieder im CD-Regal die ersten beiden Yngwie Malmsteen-Scheiben herauszukramen oder im Mp3-player Tony McAlpine zu lauschen.

Schuld daran ist nicht zuletzt das Soloalbum eines gewissen italienischen Saitenhexers namens Tommy Vitaly. Genauso kitschig-schön wie der Name und das Bildchen des Künstlers am Backcover erscheint auch im ersten Moment die Musik. Von der ersten Note an nimmt einen das Talent des Gitarristen einfach gefangen. Es ist nicht so sehr die Geschwindigkeit mit der er die Tonleitern rauf- und runterfiedelt, sondern das Gefühl, dass er in die einzelnen Kompositionen legt. Unwillkürlich fühlt man sich an die eingangs erwähnten großen Helden der Gitarrenkunst erinnert. Hier kommen keine modernen, pseudo-progressiven Passagen irgendwie schräg daher. Hier ist kein Platz für Experimentalmusik. Tommy Vitaly lässt sich einzig und allein von klassischer Musik inspirieren. Sei es von Johann Sebastian Bach (in "Air") oder „klassischen“ Helloween bei "Fly High, Touch The Sky", einem der beiden von Thomas Vikstrom kompetent mit Vocals versehenen Stücken.

Wer sich für neoklassischen Metal (wieder) begeistern kann, der ist mit "Just Me" bestens bedient. Schöne Soli, schöne Melodien, schöne Stimmen. Basta. Man mag hier eine etwas unorthodoxe Parallele zum Debütalbum von "Reckless Love" ziehen, dass auch dem einen oder anderen zu kitschig und klischeehaft erscheint. Aber als Antithese zu allen progressiven Alternativrockern, die meinen, dem Heavy Metal immer neue oder besser: "nu-e" Elemente hinzufügen zu müssen, haben auch solche Bands und solche Alben ihre Berechtigung. Mir gefällt’s jedenfalls.

Trackliste
  1. Just Me
  2. The Raven Attack
  3. Fly High, Touch The Sky
  4. Air (Theme By J.S. Bach)
  5. Storm Of Fire
  6. Passion
  1. Ready To Die
  2. Finally Free
  3. The Fury
  4. Eternal
  5. Just Me (Orchestral version)
Moonspell - Far From GodMidnight Rider - Limited InfinityKlimt 1918 - AmorSepultura - The Cloud Of UnknowningRock Justice - You've Been ServedHardline - ShoutLex Legion - Lex LegionElegant Weapons - EvolutionCourse Of Fate - Behind The EclipseLynch Mob - The Final Ride (Live)
© DarkScene Metal Magazin