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Hollenthon - Warum nicht Hollenstein?
Hollenthon - Warum nicht Hollenstein?  
Ich hab schon ein paar Mails von Leuten aus Hollenthon bekommen, die mich gefragt haben, warum ich die Band so genannt hab und ob ich aus dem Ort komme. Es haben

sich sogar Leute aus Hollenstein beschwert, dass wir nicht Hollenstein als Name genommen haben. Aber es gab eigentlich nur positive Reaktionen bis jetzt.
DarkScene
Selten hat eine Band auf so feinfühlige Art verschiedenste Musikelemente vermischt, von Klassik, bis hin zu exotischem und puren Metal- Headbang Attacken, Hollenthon lassen nichts aus in ihrem breiten Spektrum der Kunst. Mastermind Martin Schirenc, der auch bekannt für seinen Einsatz bei der österreichischen brachial Kombo Pungent Stench ist nahm vor seinem Heimauftritt in Wien ein wenig Zeit für uns, um uns unter anderem etwas Licht in die Geheimnisse von Hollenthon und den außergewöhnlichen Bandnamen zu bringen...







DarkScene: Das ist ja jetzt eure erste Tour, was ist die Schwierigkeit, eure komplexe Musik live rüberzubringen?



Martin Schirenc: Das Schwierigste an der Sache ist, dass wir mit einem Playback spielen, Orchester, Chöre und der Klick für den Schlagzeuger kommen vom Band und wir müssen daher ganz exakt spielen. Wenn wir einmal aus dem Takt kommen ist es vorbei! Einmal ist uns das passiert, da waren wir dann ziemlich daneben, aber sonst ist es immer ganz gut gelaufen, man muss sich eben mehr konzentrieren und weniger besoffen sein.







DS: Ihr habt ja auch Gastmusiker...



MS: ... Ja, zwei. Der Gitarrist und der Bassist sind Gastmusiker, der Schlagzeuger und ich sind halt die einzigen Originalmitglieder... mehr gibt´s eh nicht.







DS: Würdet ihr auch mal mit einem Orchester auftreten wollen?



MS: Nein, wenn ich das Geld hätte, um ein Orchester zu bezahlen würde ich vorher lieber in eine gute Lichtshow investieren, etwas mit Projektionen und Pyros. Aber ein Orchester schaut erstens dämlich aus und zweitens hab ich keine Lust mit solchen Klassik Eumeln auf Tour zu gehen, weil die sind extrem anstrengend. Was glaubst du wies da zugeht wenn du 40 oder 50ig Jährige in so einem Orchester hast, das ist hart.







DS: Würdet ihr das nicht einmal für ein Konzert ausprobieren?



MS: Ja, für ein Konzert vielleicht, aber mich würde das Aufnehmen mit einem Orchester viel mehr reizen. Fürs live Spielen brauch ich´s nicht, die solln Daheimbleiben.







DS: Eure Musik ist sehr von Klassik angehaucht, würdet ihr auch mal etwas pures klassisches schreiben?



MS: Nein, es muss Metal sein! Weil wir stumpfe dummsinnige Metaller sind (lacht)







DS: Ihr habt euren Namen verändert als ihr den Plattendeal bekommen habt, warum?



MS: Ursprünglich hat das Projekt ja Vuzem geheißen. Den Name habe ich im Telefonbuch gesehn, das war irgendeine Firma, und als wir den Deal bekommen habe,n hatten wir die Musik ja auch schon geändert, gegenüber dem Black Metal den wir früher gespielt haben. Außerdem wollten wir keine Probleme mit der Firma haben, da hab ich dann eben einen anderen Namen genommen, der genauso sinnlos, aber nicht Coypright Geschützt ist.







DS: Ich habe gehört Hollenthon ist ein Ort, wo befindet sich der?



MS: In der buckligen Welt in Niederösterreich. Da ist überhaupt nichts Mystisches dran, das ist irgendein Kaff wo hauptsächlich Wiener ihre Häusln hingestellt haben.







DS: Und wie seid ihr dann auf den Namen gekommen?



MS: Ich war einmal dort mit einem Freund von mir, der Gärtner ist. Der hat dort irgendeinen Job gemacht und ich hab mir gedacht, der Ortsnamen klingt einfach lustig. Ich hab ihm auch zum Spaß gesagt, ich werd die Band so nennen, was ich ja auch tatsächlich gemacht hab.







DS: Haben Leute aus Hollenthon schon etwas dazu gesagt?



MS: Ich hab schon ein paar Mails von Leuten aus Hollenthon bekommen, die mich gefragt haben, warum ich die Band so genannt hab und ob ich aus dem Ort komme. Es haben



sich sogar Leute aus Hollenstein beschwert, dass wir nicht Hollenstein als Name genommen haben. Aber es gab eigentlich nur positive Reaktionen bis jetzt.







DS: Spielt ihr mal in Hollenthon?



MS: Würd ich gern mal machen... Im Gemeindesaal (lacht)







DS: Auf eurem letzten Album gibt es viele exotische Teile, seid ihr inspiriert von fremden Kulturen?



MS: Ja, von der Musik auf jeden Fall, aber es hat jetzt nichts mit Privatinteressen an fremden Kulturen zu tun. Ich sammel einfach Samples und probiere, was damit geht. Aber das Interesse ist eben rein musikalisch und ich will auch keine ethnische Platte machen.







DS: Es sind auch viele arabisch klingende Samples drauf...



MS: ...das wollt ich unbedingt machen. Ich hab ja schon einmal einen Muhezin Gesang verwendet und das wollte ich eben gern wieder machen. Mir gefallen auch die Harmonien der arabischen Musik sehr gut.







DS: Es gibt ja einige Bands die sehr stark arabische Melodien in ihrer Musik haben, so wie Orphaned Land, kennst du die Band?



MS: Ich kenn sie nur vom Namen her. Aber es ist generell so, dass ich die meisten Bands, mit denen wir verglichen werden gar nicht kenne. Von Therion zum Beispiel habe ich mir erst jetzt so richtig angehört, ich kenne die nur von früher, als sie noch Death Metal gespielt haben.







DS: Auf dem ersten Album sind auch viele Songtitel auf Lateinisch, wieso?



MS: Das erste Album handelt vom Tod, es ist zwar kein Konzeptalbum, aber jeder Song erzählt eine Geschichte vom Tod. Latein ist eine tote Sprache und hat einfach zur Thematik und Mystik ganz gut dazugepasst. Ich weiß nicht einmal was die Titel heißen, es hat mir zwar jemand erzählt, aber ich hab´s schon wieder vergessen.







DS: Auf eurer Homepage habe ich "Fisterra" entdeckt, was ist das?



MS: Die zweite Platte ist ein Konzeptalbum, aber die Geschichte ist sehr durcheinander geraten, weil die Texte eben vorher geschrieben wurden und ich die Reihenfolge der Songs nachher geändert habe, damit alles musikalisch zusammenpasst. Mit Fisterra wollen wir die Geschichte ein bisschen erklären, da die Texte sehr metaphorisch sind.







DS: Und was ist das Konzept des Albums?



MS: Es geht um eine fiktive Stadt und einen fiktiven Krieg, was aber trotzdem ein wenig an ein historisches Ereignis angelehnt ist.







DS: Deine Frau schreibt die Texte zu den Songs, macht sie das unabhängig von der Musik oder arbeitet ihr da sehr eng zusammen?







MS: Wir machen das alles zusammen, ich spiel ihr die Musik vor und sie schreibt dann den Text dazu.







DS: Welche deiner Bands ist für die Live Situation am angenehmsten?



MS: Mit Hollenthon ist es schon sehr angenehm, weil die Musiker alle einfach gut sind und man sich 100% aufeinander verlassen kann. Mit Pungent Stench war alles ein bisschen räudiger, es war aber auch weniger stressig, Fehler waren da nicht so schlimm. Eigentlich find ich beides ok.







DS: Wie läuft´s jetzt eigentlich mit Pungent Stench, wie koordinierst du das?



MS: Das geht ganz gut, wir machen uns immer rechtzeitig aus, wer wo spielt, in Wacken spielten wir sogar beide. Die Touren sind auch kein Problem und wenn wir uns einen Plan machen haut das alles gut hin.
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