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Battleroar - Epischer Stahl aus Griechenland mit Petrichor
Battleroar - Epischer Stahl aus Griechenland mit Petrichor  
Bereit für Epic Heavy Metal aus Griechenland? Dann sollte man BATTLEROAR kennen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 in Athen hat sich die Band zu einer der Kräfte des europäischen Epic Metal entwickelt und sich mit Alben wie "Age Of Chaos", "To Death And Beyond"... und "Codex Epicus" einen starken Namen erspielt.
TobSta
TobSta
(16 Interviews)
Inspiriert von Legenden wie MANILLA ROAD oder OMEN, aber stets mit eigener Handschrift, stehen BATTLEROAR für kraftvolle Riffs, große Melodien und eine markant-dramatische Atmosphäre. Mit "Petrichor" steht nun das nächste Kapitel an – Grund genug, genauer nachzufragen.

DarkScene: Kalimera nach Griechenland und danke für deine Zeit, Kostas! Wo erwisch ich dich gerade – Proberaum, Studio oder irgendwo unterwegs?

Kostas Tzortzis: Hallo von BATTLEROAR aus Griechenland – danke für die Möglichkeit über "Petrichor" zu sprechen! Tatsächlich bin ich gerade auf dem Heimweg von der Arbeit. Es gibt da einen besonderen Platz am Meer, wo ich oft anhalte, um den Kopf freizubekommen – genau dort bin ich im Moment.

DarkScene: "Petrichor" steht kurz vor der Veröffentlichung. Überwiegt bei dir gerade Erleichterung, Vorfreude oder bist du gedanklich schon beim nächsten Schritt?

Kostas Tzortzis: Ein bisschen von allem, würde ich sagen – gemischte Gefühle.

DarkScene: Zwischen "Codex Epicus" und "Petrichor" liegt eine ordentliche Pause. War das eher ein bewusstes Durchatmen oder lief im Hintergrund trotzdem ständig etwas weiter?

Kostas Tzortzis: Die Pause war diesmal tatsächlich länger als sonst. Hauptgrund war die Quarantäne-Zeit, die alles erst zum Stillstand gebracht und dann quasi wieder neu gestartet hat. Wir haben zwar im Hintergrund weitergearbeitet, aber alles ging deutlich langsamer voran.

DarkScene: Beim Hören von "Petrichor" wirkt alles sehr geschlossen und durchdacht. Hattet ihr von Anfang an eine klare Vision oder hat sich das im Prozess entwickelt?

Kostas Tzortzis: Diesmal habe ich mir bewusst Zeit genommen, um meine Vision für die Songs umzusetzen und das Ergebnis gezielter zu steuern. Durch den Input der anderen Bandmitglieder hat sich das Ganze im Prozess dann noch einmal deutlich verbessert.

DarkScene: Euer Sound ist tief im klassischen Epic Metal verwurzelt. Wo ziehst du die Grenze zwischen Tradition und Weiterentwicklung?

Kostas Tzortzis: Ehrlich gesagt mache ich mir darüber keine bewussten Gedanken. Wenn es sich „richtig“ anfühlt, dann ist es richtig – wenn nicht, dann eben nicht. Das ist so etwas wie ein zusätzlicher Instinkt.

DarkScene: Ihr werdet oft in einem Atemzug mit MANILLA ROAD oder OMEN genannt. Ist das für dich eher Ehre oder auch Erwartungsdruck?

Kostas Tzortzis: Ich bin mit der Musik dieser Bands aufgewachsen und sie haben mich stark geprägt. Wenn BATTLEROAR in diesem Zusammenhang genannt werden, ist das für uns eine große Ehre.

DarkScene: Das Album eröffnet mit "The Last Mythkeeper", einem sehr atmosphärischen Einstieg, bevor "The Missing Note" mehr Druck reinbringt. Wie wichtig war euch dieser Spannungsaufbau?

Kostas Tzortzis: Ich finde es wichtig, dem Hörer zunächst einen Moment zu geben, um in unsere Welt einzutauchen. Das habe ich selbst bei neuen Alben immer sehr geschätzt.

BATTLEROAR - "The Missing Note" (Lyric Video)



DarkScene: "Atē, Hybris, Nemesis" ist einer der epischeren Tracks mit über sieben Minuten und fällt besonders durch die Violine auf. Wie entstehen solche Strukturen?

Kostas Tzortzis: Das Thema des Songs ist mir persönlich sehr wichtig, daher kam für mich keine andere Herangehensweise infrage. Mit der Hilfe von Alex und den anderen haben wir meine Vision dazu bestmöglich umgesetzt.

DarkScene: Bei "Legacy of Suffering (Flagellants)" klingt es stellenweise fast nach weiblichen Vocals – täuscht das?

Kostas Tzortzis: Wirklich? Das habe ich so noch nie gehört oder wahrgenommen. Ich kann dir aber versichern, dass es keine weiblichen Stimmen in dem Song gibt.

DarkScene: Dann haben mir meinen Ohren einen Streich gespielt, danke für die Aufklärung. "The Earth Remembers, the Rain Forgives" zieht das Tempo an, während "What is Best in Life?" für mich ein echtes Highlight ist. Wie viel davon ist persönlich, wie viel Storytelling?

Kostas Tzortzis: Mein Storytelling basiert oft auf persönlichen Erfahrungen und Dingen, die ich für wichtig halte. Es ist also eine Mischung aus beidem.

DarkScene: "Wield the Myth" wirkt wie ein klassischer Closer, bevor mit "Storm Inside" noch ein Bonus folgt. Gehört der Song für dich noch zum Konzept des Albums, oder steht er für sich alleine?

Kostas Tzortzis: Guter Punkt. Auch wenn es nicht bewusst so geplant war, kann der Song sowohl für sich stehen als auch ins Gesamtbild passen.

DarkScene: Produktionstechnisch klingt "Petrichor" klar und druckvoll. Mit wem habt ihr gearbeitet?

Kostas Tzortzis: Hauptverantwortlich ist Arthur Rizk. Die Zusammenarbeit war großartig – seine technische Umsetzung und meine Vision haben perfekt zusammengepasst.



DarkScene: Beim Titel "Chaosbane" denkt man sofort an Warhammer – bist du generell in der Fantasy-Ecke unterwegs?

Kostas Tzortzis: Ist es so offensichtlich? (lacht) Ja, absolut. Von Warhammer über World of Warcraft bis hin zu DnD oder Age of Empires – ich bin da ziemlich tief drin. Der Song selbst ist allerdings von den Elric-Romanen von Michael Moorcock inspiriert.

DarkScene: Wo ordnest du "Petrichor" innerhalb eurer bisherigen Diskografie ein?

Kostas Tzortzis: "Petrichor" spiegelt einfach das wider, was ich heute musikalisch fühle. Ich vergleiche es nicht mit früheren Alben – es ist einfach das, was ich jetzt machen möchte.

DarkScene: Spielt der Live-Aspekt beim Songwriting eine Rolle?

Kostas Tzortzis: Ja, definitiv. Wir denken beim Schreiben schon daran, wie die Songs live funktionieren. Allerdings proben wir die Stücke ohnehin intensiv im Studio, bevor wir sie aufnehmen – deshalb sind spätere Anpassungen minimal.

DarkScene: Zum Abschluss: Warum ist "Petrichor" ein guter Einstieg für neue Hörer?

Kostas Tzortzis: Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher. Vielleicht ist es das – vielleicht aber auch nicht. Am Ende soll jeder selbst entscheiden, welches unserer Alben für ihn am besten funktioniert.

Foto: Elena Vasilaki
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