HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Idle Hands
Mana

Review
Saint Vitus
Saint Vitus

Review
Possessed
Revelations Of Oblivion

Review
Reinforcer
The Wanderer

Special
Accept
Upcoming Live
Graz 
Innsbruck 
Aschaffenburg 
Frankfurt am Main 
Saarbrücken 
Pratteln 
Statistics
5901 Reviews
457 Classic Reviews
277 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Týr - Hel (CD)
Label: Metal Blade Records
VÖ: 08.03.2019
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
DarksceneTom
DarksceneTom
(2872 Reviews)
5.0
Weil gerade wochenlang so richtig fies Winter war, weil ich gerade die letzte "Vikings"-Staffel und das grandiose "Last Kingdom" geschaut habe und weil ich eben im Winter viel empfänglicher für nordische Kunst bin, haben TYR nach Jahren wieder mal die Gunst der Stunde genutzt, mir ihr neues Album unterzujubeln.
Erfolglos wohlgemerkt!

Immer wieder lasse ich mich vom düstern Viking-Artwork der Färöer täuschen. Immer wieder denk ich mir, der Sound der Insulaner muss doch einfach mal nordisch, kühl und episch klingen. Immer wieder tappe ich in die Falle. Mehr denn je klingen TYR wie die Blind Guardian, Orden Ogan oder Grave Digger der Nordmannszene. Somit sind Attribute wie Schwere, Wucht und Epik gleich von Bord geschmissen. Eher erinnern mich das mehrstimmige Singen und die angeschlagene Leadstimme an fröhliche Sauftouren durch hölzerne Piratenkneipen. Natürlich sind die Songs mitunter gut gemacht, instrumental ist auch einiges zu holen und wer damit umgehen kann, der wird Folk-(Power)Metal-Nummern wie "Ragnars Kvaedi", "From The Worries Of The World" , "Gates Of Hell" oder "Garmr" auch ebenso gut finden, wie die typisch balladesken Momente der Platte oder ultraplatte Mitsing-Saufsongs wie "Downhill Drunk". All das, was man sich aber von einer färöischen Band, die sich auch noch nach einem nordischen Kriegsgott benannt, hat erwarten darf, findet auch auf "Hel" wieder nicht statt.

Die mittlerweile achte TYR ist wieder mal nicht mehr, als eine weitere nette und kindische Folk-Metal-Platte mit nordischen Gesängen. Eine Scheibe die in Wacken perfekt funktionieren wird, in gestandenen Haushältern aber nichts verloren hat.

Der größte Irrtum bei TYR ist noch nie die Musik gewesen. Der große Irrtum ist das Image.
Wer dieses akzeptiert und Lust auf eine lebenslustige Nordmann-Metal Platte wie "Hel" hat, darf nun bitte gerne den Kopf schütteln und meine Worte verdammen.

Vielleicht sind TYR aber auch wirklich die Bildungsbeauftragten für angehende Metalfans der Unterstufe. Das wissen wir nicht. In der Ravensburger-Altersskala 4-8 jähriger kann diese Art von "Wicky-Metal" wohl durchaus gut funktionieren. Deshalb "möglichst subjektive" 5 Punkte...

Trackliste
  1. Gates of Hel
  2. All Heroes Fall
  3. Ragnars Kvæði
  4. Garmr
  5. Sunset Shore
  6. Downhill Drunk
  7. Empire of the North
  1. Far from the Worries of the World
  2. King of Time
  3. Fire and Flame
  4. Against the Gods
  5. Songs of War
  6. Alvur Kongur
Mehr von Týr
Idle Hands - ManaSaint Vitus - Saint VitusPossessed - Revelations Of OblivionReinforcer - The WandererWhitesnake - Flesh & BloodThor - Hammer Of JusticeAxenstar - The End Of All HopeBad Religion - Age Of UnreasonIron Griffin - Curse of the Sky Basement Prophecy - Basement Prophecy
© DarkScene Metal Magazin