HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Diviner
Realms Of Time

Review
Goblins Blade
Awakening

Review
Majesty
Legends

Live
05.07.2019
Bon Jovi
Olympiapark, München

Review
Bullet
Live
Upcoming Live
Klagenfurt 
Wien 
München 
Statistics
5921 Reviews
457 Classic Reviews
277 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Bloodbath - The Arrow Of Satan Is Drawn (CD)
Label: Peaceville Records
VÖ: 26.10.2018
Homepage | Twitter | Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Big-Daddy
Big-Daddy
(60 Reviews)
7.5
Nach 20 Jahren Präsenz immer noch von einem Seitenprojekt zu sprechen, wäre im Fall von Bloodbath alles andere als zutreffend. Neben einigen Studioproduktionen war und ist man nämlich auch im Live-Sektor aktiv. Vier Jahre nach der "Grand Morbid Funeral" Veröffentlichung treten die Schweden, angeführt von ihrem englischen Fronter Nick Holmes (Paradise Lost), wieder voll zurück ins Rampenlicht.

Schnörkelloser Death Metal, der gelegentlich von Doom-Passagen aufgelockert wird, steht auch 2018 auf der blutig verschmierten Speisekarte. Die Leute, die einem Michael Akerfeld (Opeth) am Shouter-Posten immer noch nachtrauern, werden mit "The Arrow Of Satan Is Drawn" vielleicht nur bedingt ihre Freude haben. Doch seien wir uns ehrlich: geht es nicht viel mehr um die morbide Stimmung und die enorme Wucht, die Bloodbath seit ihren Anfangstagen so auszeichnen? Dieser Job wurde über weite Strecken erfüllt – auch im Wissen, dass nicht alles sofort zündet wie in früheren Tagen. Gerade beim zähen Opener "Fleischmann", dem durch peitschenden "Bloodicide" und dem mit Death ‘n‘ Roll Zitaten versetzen "Wayward Samaritan" könnte man die allzu typisch-vertraute Formel der fünf Herrschaften ins Visier nehmen, doch letzen Endes will der Konsument ja hier keinen Eier-losen Power Metal mit Folk und Opern Elementen serviert bekommen, sondern Hiebe in die Magengegend. Das wiederum umgeben von einer modrigen Atmosphäre. Die Katatonia Members Nyström und Renske, die beiden hauptverantwortlichen Blutbad-Songwriter, wissen halt zu gut, wie ein vertonter Old-School-Albtraum inszeniert werden muss.

Plansoll erfüllt. Das Veteranen Quintett bietet auf seinem fünftem Longplayer verlässlich verdorbene Kost ohne dabei sonderlich zu überraschen. Fast schon wieder löblich. Und mit dem passend speckigen Mörder-Sound in der Hinterhand kann man schon mal eine 7.5 locker machen.

Trackliste
  1. Fleischmann
  2. Bloodicide
  3. Wayward Samaritan
  4. Levitator
  5. Deader
  1. March of the Crucifiers
  2. Morbid Antichrist
  3. Warhead Ritual
  4. Only the Dead Survive
  5. Chainsaw Lullaby
Mehr von Bloodbath
Diviner - Realms Of TimeGoblins Blade - AwakeningMajesty - LegendsBullet - LiveReternity - Facing The DemonD.A.D. - A Prayer For The LoudSkyEye - Digital GodDestroyer Of Light - Mors AeternaMetall - Metal FireDeath SS - Rock N Roll Armageddon
© DarkScene Metal Magazin