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Cover  
Keel - The Final Frontier (CD)
Label: Vertigo
VÖ: 07.06.1986 [Re-Release]
Homepage | MySpace
Art: Classic
UwePilger
UwePilger
(30 Reviews)
Gerade im Sommer verspüre ich immer mal wieder dieses Bedürfnis, im Regal nach alten Klassikern zu suchen welche mich damals, in eben dieser Jahreszeit so beeinflusst haben. Keel war eine dieser (vielen) Bands, die mir spontan einfallen wenn ich an meine Jugend- und Teenagerzeit in den 80er und die tägliche Schwimmbad Party, die natürlich mit entsprechend lauter Beschallung über den batteriebetriebenen Kassettenrecorder ablief, und mir/uns des öfteren einen saftigen Anschiss des örtlichen Bademeisters einbrachte, denke.

Im Gegensatz zu den beiden hervorragenden Vorgänger "Lay Down the Law" und "The Right To Rock", fällt neben dem abermaligen Produzentennamen Gene Simmons auf, dass dieses mal beim Songmaterial schon sehr deutlich auf den amerikanichen Markt geschielt wurde und dies, wie sich später auch herausstellen sollte, mit vollem Erfolg.

Natürlich war es zu dem Zeitpunkt fast schon ein "Trend", kommerzieller und auch radiotauglicher daherzukommen, bei Keel war dies aber auch auf einem hohen Niveau der Fall.



Der Opener und Titelsong marschiert direkt in bester US-Metal Manier durch die Anlage. Schneidende Riffs im Midtempo gehalten und Ron Keel's hoher und fast schon kreischender Gesang veredeln einen Opener nach Maß. Das darauffolgende "Rock'n Roll Animal" geht im gleichen Stil weiter und war in der bereits erwähnten Schwimmbad-Sommer-Orgie eine wahre Hymne, die selbst Kumpels und Mädels mitsangen die nix mit "meiner" Mucke am Hut hatten.

Letztendlich waren es aber das Bruce Springsteen/Patty Smith Cover "Because The Night" und die (gelungene) Ballade "Tears of Fire", die den erwünschten erfolg in den US Billborard Charts brachten.

Im Nachhinein mag ich dieses Album noch genauso gern wie zum Erscheinungsdatum 1986, auchwegen Ron's Stimme und den besser produzierten Song's.
Leider kam danach ein echter Rohrkrepierer und die Plattenfirma ließ Ron Keel und seine Mannen fallen, wie ne zu lang gekochte Kartoffel.

Was mir allerdings fälschlicher Weise zu oft immer wieder suggestiert wird, ist die Tatsache, dass #Keel' mehr als eine dieser typischen 80er Hairmetal Bands, dazu noch aus der zweiten Reihe (dies höchstens gemessen an den Verkaufszahlen),als eine der besten US Metal Bands bis zu diesem Zeitpunkt (1986) verkauft werden.
1986 waren Keel in Deutschland auf Ronnie James Dio's "Sacred Heart" Tour als Support unterwegs. Dieser bewies ja schon auf der Tour davor mit Queensryche, seinen Geschmack für auftrebende junge Bands.

Trackliste
  1. The Final Frontier 3:20
  2. Rock & Roll Animal 4:47
  3. Because the Night 3:47
  4. Here Today, Gone Tomorrow 4:06
  5. Arm and a Leg 3:08
  1. Raised on Rock 3:10
  2. Just Another Girl 3:16
  3. Tears of Fire 4:20
  4. Nightfall 1:56
  5. No Pain, No Gain 3:44
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