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Cover  
Keel - Streets Of Rock & Roll (CD)
Label: Frontiers Records
VÖ: 29.01.2010
Homepage | MySpace
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2825 Reviews)
7.5
Die Westküsten ex-Hairpsray Rocker von Keel waren trotz 7-stelliger Verkaufszahlen bereits in den 80er Jahren nicht gerade jedermanns Darling. Die LA Band um Mastermind und Fronter Ron Keel erlebte ein ähnliches Schicksal wie die Kollegen von Winger. Ihre Songs waren Hits und jedem geläufig, ihr Image dennoch zeitlebens etwas unausgegoren und ihre Arbeit - oft zurecht, oft zu unrecht – belächelt.
Wie nun also bereits im Review zum re-release vom Kultscheiblein "The Right To Rock" ausgeführt sind nun aber auch Keel “back on the streets to rock“, wo wir auch schon beim geschmeidigen Opener des ersten richtigen Studioalbums seit 1987 wären. Wie auch viele ihrer Artgenossen sind natürlich auch Keel nicht mehr so zwingend wie einst. Auch sind sie keineswegs mehr die knusprig hübschen und bunt gekleideten Glam Bengels mit Lidstrichgarantie. Sie sind eine reife Rockband. Eine Band der man zu jeder Sekunde eines verdammt guten und zeitlosen US Hard Rock Albums mit sehr melodischer Schlagseite anhört, dass sie Klasse hat und dass sie aus dem sonnigen Los Angeles kommt.
Mehr ist zu "Streets Of Rock N Roll" eigentlich nicht zu sagen. Das Resultat ist 100% Keel. Ein wenig älter, ein wenig reifer, manchmal ein wenig AOR –lastiger, manchmal etwas bluesiger angehaucht. Unterm Strich aber immer noch Kiss -lastiger Hard Rock aus den Staaten, der mal weniger, mal mehr Hitpotential aufweist, dabei zwar nie überrascht, aber auch nie wirklich nervt oder langweilt.
Hard Rock Fans die nicht auf das Album des Jahrhunderts warten und mit guter Handarbeit absoluter Profis ihre Freude haben können hier bedenkenlos reinhören und die Keel Fans von einst, die können sich in Anbetracht von Songs wie dem mit mehrstimmigen Chören unterlegten "Hit The Ground Running", "Push & Pull", einer guten Ballade wie "Does Anybody Belive" oder dem Bon Jovi mäßigem Smasher "Live" wohl auch ziemlich zufrieden gestellt zurücklehnen.

Allen anderen sei gesagt, dass es schon massenhaft schlechtere Comebackalben gegeben hat als dieses, und dass sich einige einst weit bessere Bands heute ein Scheibchen von der bodenständigen Handarbeit eines Ron Keel und seiner Truppe abschneiden könnten!
Trackliste
  1. Streets Of Rock & Roll
  2. Hit The Ground Running
  3. Come Hell Or High Water
  4. Push & Pull
  5. Does Anybody Believe
  6. No More Lonely Nights
  1. The Devil May Care (But I Don't)
  2. Lookin' For A Good Time Gimme That
  3. Hold Steady
  4. Live
  5. Brothers In Blood
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