HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Icarus Witch
Goodbye Cruel World

Review
Lordi
Recordead Live-Sextourcism in Z7

Review
Hollywood Vampires
Rise

Review
Twilight Force
Dawn Of The Dragonstar

Review
Sarcasm Syndrome
Thy Darkness
Upcoming Live
Telfs 
Statistics
5935 Reviews
457 Classic Reviews
278 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Savage Messiah - Hands Of Fate (CD)
Label: Century Media
VÖ: 27.10.2017
MySpace | Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Werner
Werner
(1015 Reviews)
6.0
Das abgelaufene Jahr war für den Heavy Metal und seine benachbarten Genres wahrlich ernüchternd. Die wenigen richtigen Perlen kann man maximal an ein bis zwei Händen abzählen, der gefällige und reinrassige Durchschnitt ist in seinem Dasein größer denn je. Wir wollen uns nicht gern als Schwarzmaler deklarieren, doch die Realität lässt diesbezüglich nur mehr so etwas wie Zweckoptimismus für 2018 zu. Zumindest will ich noch nicht dran glauben, dass das Sättigungsgefühl endgültig eingetreten ist.

Ganz so düster sieht es für die Britischen Thrasher Savage Messiah und deren viertes Werk "Hands Of Fate" nicht aus, das seit dem letzten Herbst der weltweiten Headbanger-Community schmackhaft gemacht werden soll. Nun, was sich bereits beim Vorgänger "The Fateful Dark" angedeutet hatte, nämlich die Verwendung der forciert angewandten Midtempo-Keule, betrifft in diesem Fall ausnahmslos das komplette Album. Technisch versierte Musiker sind die Jungs allemal, keine Frage, aber mir persönlich klingt das Gros der zehn Songs einfach zu sehr auf Nummer Sicher getrimmt, um nicht zu sagen: recht austauschbar. Zwar ist das Quartett um Ohrwurmqualität bemüht, mitreißen können vielleicht noch gelegentliche Hetfield-Gedächtnisriffs sowie ein paar Solos, doch selbst die hatten Savage Messiah schon mal besser aus ihren Handgelenken geschüttelt. Das Kreieren von Hits und Hymnen ist nicht jedermanns Sache, natürlich, hier streift man lediglich und latent – wenn man so will – Semihits. Die etwas limitierte Stimme eines Dave Silver macht das Unternehmen überdies nicht wirklich leichter. Prädikat: Tut keinem weh, geht gleichzeitig niemanden ab.

Die drei, als Videoclips ausgekoppelten Tracks "Hands Of Time", "Wing And A Prayer", "Eat Your Heart Out" präsentieren einen guten Querschnitt dieses Outputs: gefälliger, straffer Heavy/Power Metal, der sich in überschaubaren Geschwindigkeitsregionen abgesichert fühlt und von einem druckvollen Sound deutlich aufgewertet wird.



Trackliste
  1. Hands Of Fate
  2. Wing ANd A Prayer
  3. Blood Red Road
  4. Lay Down Your Arms
  5. Solar Corona
  1. Eat Your Heart Out
  2. Fearless
  3. The Last Confession
  4. The Crucible
  5. Out Of Time
Mehr von Savage Messiah
Icarus Witch - Goodbye Cruel WorldLordi - Recordead Live-Sextourcism in Z7Hollywood Vampires - RiseTwilight Force - Dawn Of The DragonstarSarcasm Syndrome - Thy DarknessSteel Prophet - The God MachineMisery Index - Rituals Of PowerLicence - Never 2 Old 2 Rock (N.2.O.2.R.)Sabaton - The Great WarThe Rods - Brotherhood Of Metal
© DarkScene Metal Magazin