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Cover  
Artillery - Legions (CD)
Label: Metal Blade Records
VÖ: 22.11.2013
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2890 Reviews)
7.0
"When Death Comes", die 2009er Scheibe der Dänen-Thrasher, war eines der besten Comebackalben der letzten zehn Jahre und kreist noch heute regelmäßig in meinem Player. Die Frische, die Energie und die Klasse die Artillery auf dieser Scheibe exerzierten, lässt mir noch heute die Kinnlade runterbaumeln und macht das Teil zu einem der langlebigsten Thrash Manifeste unserer so kurzlebigen Zeit. "My Blood" konnte da schon nicht mehr mithalten und auch mit "Legions" hab ich so meine Schwierigkeiten.

Dabei machen Artillery auf ihrem mittlerweile siebten Studioalbum vieles richtig. Die Mischung aus Thrash- und Power Metal ist durchwegs wohl dosiert und die Songs haben allesamt Momente die richtiggehend geil sind. Über volle Strecke schaffen es die Dänen aber viel zu selten, die Spannung hoch zu halten. Das liegt trotz einiger moderner Ausreißer weniger an Shouter Michael Bastholm Dahl, als am Songwriting. Der Knabe macht seine Sache richtig stark, variiert seine Stimmlagenlagen wohlfein, klingt in Summe aber vielleicht gar ein wenig zu brav, um den Songs der Dänen den letzten Funken Energie zu verpassen. Dass "Legions" dennoch einige Highlights offenbart, lässt sich bei "Wardrum Heartbeat", dem anständigen Opener und der Metallica-Huldigung "Legions Of Artillery" beteuern. Auch der Rest des festes ist kompetent, irgendwas das nach "mehr" schreit findet man aber beinahe bei jedem Song. Ein halbballadeskes "Global Flatline" beginnt saugut, flaut im Mittelteil aber vehement ab, "Anno Reqiem" fräst zwar anständig, groovt amtlich und ist auch von den Gesangslinie durchaus kompetent. Auch hier muss man aber den letzten Funken vermissen. Ebenso beim geilen "God Feather", das superb hämmert, jedoch unter schrecklichem Refrain leidet. So zieht sich das beinahe durch die gesamte Scheibe. Man ist zwar nie geneigt das gebotene schlecht zu finden, den richtigen Arschtritt kriegt man aber auch nie verpasst.

Die Frische und die Aufbruchsstimmung, die bei "When Death Comes" förmlich greifbar waren und die Artillery volley zurück an die Genre-Spitze katapultierten fehlen "Legions" ebenso wie die herausragenden Ideen. So bleibt ein gutes, teilweise aber beinahe zu braves Thrash Album mit einigen geilen Thrash Riffs und Grooves, viel 80er Jahre Flair und einigen wirklich feinen Songs.

Das allein macht dann halt aus einer "guten" Thrash Scheibe leider kein Killeralbum...

Trackliste
  1. Chill My Bones
  2. God Feather
  3. Legions
  4. Wardrum Heartbeat
  5. Global Flatline
  1. Dies Irae
  2. Anno Requiem
  3. Enslaved To The Nether
  4. Doctor Evil
  5. Ethos Of Wrath
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