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Cover  
Tank - Breath Of The Pit (CD)
Label: Plastic Head Music Distribution
VÖ: 14.06.2013
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2823 Reviews)
5.0
Tank waren nie die ganz große Nummer, in Insiderkreisen der NwoBhm waren ihre Alben bis Mitte der 80er Jahre aber völlig zurecht hoch gelobte Zeitdokumente (zum " Filth Hounds Of Hades" Classic Review). Auch die beiden jüngsten Werke der Londoner waren wirklich sehr gut. Ein wenig gemäßigter und mehr im Hard Rock angesiedelt, konnten "War Machine" und "War Nation" mit zeitloser Klasse überzeugen und die Band wieder zu einem "Namen" in der Szene verhelfen.

Was im Hause Tank aber seit einiger Zeit in Sachen Personalpolitik vor sich geht, gleicht der totalen Selbstverstümmelung und ist für jene Fans, die sich nicht täglich über Wechselgerüchte informieren nur schwer nachvollziehbar. Waren die beiden erwähnten Alben von jener Tank-Version, die mittlerweile Doogie White als Sänger in ihren Reihen hat, kommt nun jene Bandvariante mit einer Rille, die sich um Original Sänger und Basser Algy Ward gruppiert hat. Hat die Doogie White Version vielleicht einige alte Fans, ob ihrer klassischen und gemäßigten Ausrichtung vor den Kopf gestoßen, hatten die beiden Alben neben herausragendem Gesang wenigstens große Klasse im Songwriting und Gesamtkontext zu bieten. "Breath Of The Pit" hingegen hat von alldem nur sehr wenig. Algy Ward’s-Tank ist ein ziemlicher Griff in die Schüssel. Natürlich braten einige Gitarren ziemlich bodenständig vor sich hin, das täuscht aber keineswegs darüber hinweg, dass "Breath Of The Pit" in erster Linie langweilige Songs, enorm magere Gesangslinien und weit und breit keinen wirklich tauglichen Refrain zu bieten hat der es schaffen würde, zumindest halbwegs Begeisterung auszulösen. Dazu kommen eine mehr als durchschnittliche Produktion und ein völlig missratenes Artwork.

Braucht’s noch mehr? "Breath Of The Pit" strotzt vor kreativer Einfallslosigkeit. Kein einziger Song ist es wert gesondert positiv erwähnt zu werden, vielmehr könnte man einige gar grausame Nummern wie "T-34", ein grausames "Victim" oder das beleidigende "Healing The Wounds Of War" zitieren.
Aus Respekt vor Tank belassen wir es aber damit, zu behaupten, dass "Breath Of The Pit" einfach völlig entbehrlicher Metal Durchschnitt ist und keineswegs an die Frühtaten der Briten anschließen kann.
Trackliste
  1. Breath Of The Pit
  2. T-34
  3. Kill Or Be Killed
  4. Healing The Wounds Of War
  5. Stalingrad (Time Is Blood)
  1. Victim
  2. Crawl Back Into Your Hole
  3. Retribution
  4. Conflict Primeval
  5. Circle Of Willis
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