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276 Unsigned Reviews
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Cover  
Mystic Prophecy - Regressus (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 2003
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2851 Reviews)
7.0
"Regressus" nennt sich das zweite Machwerk dieser internationalen Meute, bei derem Debut "Vengeance" ich noch euphorisch von einer hoffnungsvollen Power Metal Newcomer Truppe verkündete, die fernab jeglicher Klischees werkelt - na ja, mittlerweile gehen auch MYSTIC PROPHECY (leider) immer mehr in Richtung der klassischen und seit der HAMMERFALL Geburt bis zum Erbrechen vorgetragenen Heavy Schiene, denn US Power Metal und schwimmen so nun auch eher mit der geradlinig eingängigen Masse mit. Da es aber sicher weit schlechteres auf diesem Gebiet gibt als Mystic Prophecy, bleibt die Band interessant und auch das neue Teil hat seinen Reiz.
Massiv zum neuen Erscheinungsbild beigetragen hat VALLEY'S EVE Shouter R.D. Liapakis. MYSTIC PROPHECY klingen mit seinen Vocals weit weniger emotionell sondern rauer, halten sich zwar immer noch in sehr melodischen Gewässern auf bügeln aber eine weit gröbere Kante als noch am Vorgänger. RAISE HELL Drummer Dennis Ekdant, STORMWITCH Basser Martin Albrecht und der zweite neue und nicht minder populäre Mann, Gus G. (DREAM EVIL, FIREWIND) an der Gitarre, schütteln sich durchwegs brechende Metal Kracher aus den Socken, die allesamt gut abrocken und mich noch vor zehn Jahren wohl restlos begeistert hätten. Heute hat die Band (wie so viele andere auch) aber mit der heillosen Überbevölkerung ihrer Szene zu kämpfen, und so geht "Regressus" wohl trotz der unbestrittenen Klasse eher im quantitativen Sumpf der Industrie unter.
"Regressus" ist aggressiver, vielleicht auch härter, aber für mich nicht besser als der filigrane, interessante und einfallsreichere Vorgänger! Das Riffing und die Grundstimmung gehen in die Richtung der letzten NOCTURNAL RITES Werke, Songs wie "Lords Of Pain", "Sign Of The Cross" oder "Night Of The Storm" sind zweifelsohne starke Beiträge zur Metallindustrie, haben erhöhten Schädelschremmfaktor, sind aber leider allesamt sehr vorhersehbar und nicht sonderlich haltbar.
"Regressus" ist ein starkes und fett aufgenommenes Album einer durchaus hochkarätig bestückten Band, das eigentlich nur ein Problem hat: Es gibt derzeit leider massig davon und das fast jede Woche...
Trackliste
  1. Calling From Hell
  2. Eternal Flame
  3. Lords Of Pain
  4. Sign Of The Cross
  5. Night Of The Storm
  6. The Traveller
  1. In Your Sins
  2. Forgotten Soul
  3. When Demons Return
  4. Regressus = Lost In Time
  5. Mystic Prophecy
  6. The Land Of The Dead
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