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Cover  
Mystic Prophecy - Savage Souls (CD)
Label: Massacre Records
VÖ: 24.02.2006
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Art: Review
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Werner
Werner
(999 Reviews)
8.5
Trotz radikaler Personalumstrukturierungen rücken Mystic Prophecy bereits ein Jahr nach "Never Ending" einen brandneuen - den inzwischen vierten - Longplayer raus. Ob die entstandenen Lücken am vakanten Gitarrenposten der Arbeitsbiene Gus G. (Firewind) und jene von Fellgerber Dennis Ekdahl (Raise Hell) gleichwertig ersetzt werden konnten? ... das war die Frage!

… und wie lautet klar die Antwort!!! Für frisches Blut sorgen fortan die beiden Axtrecken Markus Pohl (Symphorce) und Martin Grimm (ex- Headstone Epitah) bzw. Matthias Straub von Sacred Steel) am Kesselriemen. Durch die Bank wahrhafte Glücksgriffe, denn das gesamte Repertoire an Basisriffs, Soli und Harmonyleads dieses germanischen Doppelgespanns wird die Herzen der Traditions & Powermetallerschaft im Sturm erobern, zudem der neue Mann an der Batterie jedes noch so winzige Soundloch (wie sein Vorgänger) zuzustopfen vermag. "Savage Souls" offenbart jedenfalls ein Power Metal Inferno, das in dieser Form nicht zu erwarten war. Daher absolute Daseinsberechtigung für den grimmig drein schauenden Feuerbeschwörer am Cover! Sicher erinnert der ein oder andere Akkord nun an Brainstorm (vor allem der rhythmusbetonte Titeltrack und "Sins And Sorrows" sind unleugbare Visitenkarten!) und lässt einem vor dem geistigen Auge die letzten Werke genannter Bands in Erscheinung treten. Mich persönlich kratzt das wenig, denn alle elf Lieder strotzen vor Kraft und bieten perfekt austarierte wie hungrige Ohrwürmer, für die andere Genre Mitläufer töten würden! Dabei hätte ich jetzt fast den Bandkopf vergessen: R. D. Liapakis - der übrigens im Alleingang die Produktion übernahm (Mix: Fredrik Nordström) - glänzt wie eh und je, seine wie von Leichtlauföl geschmierten bzw. kraftvollen Gesangslinien verkörpern darüber hinaus einen gewissen US Metal Charme - hier behaupte einer Meiner mal ganz unverfroren, dass dies edle Timbre durchaus ein Carl Albert (R.I.P.) Format besitzt.

Was auch immer diese Magie ist, seien es diese fetten Stakkati Verordnungen, jene sich oft ins Thrash Lager verirren, das amtliche Bündel an Killer Hooks oder die eben hoch gelobte Vokalperformance Lia's, diese Hammerscheibe ist im Vergleich aggressiver, düsterer, aber auch homogener (!) als seine älteren, ebenso starken Releases und sollte das Deutsch-Griechische Konsortium auf die nächste Erfolgsstufe hieven, alles andere müsste sonst schon mit dem Teufel zu gehen!

Kein Gesülze, kein Pipapo, just pure precious powerful Metal!
Trackliste
  1. Shadow Beyond My Soul
  2. Master Of Sins
  3. Evil Empires
  4. Savage Souls
  5. In The Darkness
  6. Deception Of Hate
  1. Sins And Sorrows
  2. Best Days Of My Life
  3. Nightmares Of Demon
  4. Victim Of Fate
  5. Into The Fire
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