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Cover  
Laaz Rockit - Left For Dead (CD)
Label: Massacre Records
VÖ: 25.07.2008
Homepage
Art: Review
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Werner
Werner
(1000 Reviews)
7.5
Wow, nun haben sich die Recken von Laaz Rockit auch noch reformiert, wie schon unsere Sektion von der "Keep It True" Bangerschaft schon längst weiß. Ein ordentlicher, von vier LPs ausgekleideter Backkatalog, der sich von 1984 bis 1991 abzeichnete ist das Vermächtnis der Kalifornier, die von mal zu mal mehr Thrash in ihren dreckigen Metal einfließen ließen. "Nothing Is Sacred" aus dem Jahre 1991 markiert jene Wandlung am Exstremsten, klang allerdings eine Spur zu eindimensional, um wirklich als würdiger Nachfolger von "Principle Annihilation" (zum Classic) durchzugehen. Lassen wir die Vergangenheit ruhen. Was zählt, ist die Gegenwart.

Laaz Rockit, eine Kapelle, welche aufgrund ihrer Bodenständigkeit stets übern Klee gelobt wurde, schafft es anno 2008 beinahe blind, den Spirit der alten Schule und im selben Atemzug das nötige Quäntchen Moderne zu vereinen. Eine Gradwanderung, welche einigen Reunionen schon bald den Gar ausmachte. Letzteres basiert nicht unwesentlich auf eine transparente Produktion, die fast schon als steril bezeichnet werden kann. Aber keine Sorge, verwässert oder ähnliches ist hier gar nix, denn dafür besitzt "Left For Dead" schlicht zu dicke Eier und Aggressionspotential. Fetzige Songs wie der Opener "Brain Wash", "My Euphoria" und "Turmoil" beißen sich mit ihrer Exodus Schlagseite wie das Pantera- like groovige "Liar" als auch das Melodie betonte "Delirium Void" und der Stampfer "Erased" relativ schnell in des Thrasher’s Gehörgang und sind "true" im wahrsten Sinne des Wortes. Sänger Michael Coons hat’s mit seinem rauen Organ wie seine Gefährten an den Arbeitsgeräten immer noch drauf, kann dann auch mal wie in "Ghost in The Mirror" und in "Desolate Oasis" gefühlvoll loslegen, ohne dabei aufdringlich zu klingen. Genau letztgenannter Track markiert den Höhepunkt der Scheibe, startet er doch mit tollem Akustikintro wie Testament zu "New Order" Zeiten, um hernach umso intensiver die Botanik aufzumischen – great! Zurück zu Michael: Prinzipiell würde ich seine Performance als schwer tight bezeichnen, ja eigentlich noch besser konsumierbar als früher. Nun, ja - das gewisse Etwas blitzt im Laufe der Scheibe zwar immer wieder auf, Klassikerambitionen werden "Left For Dead" allerdings nur müßig angedeihen. Doch seien wir uns ehrlich: Wer hätte dies schon erwartet?

Fazit: der ultimative Kracher ist "Left For Dead" also nicht geworden, aber immer noch stark genug, um sämtlichen Newcomern Wind aus deren Segeln zu nehmen. Und geile Stakkatoriffs gibts hier sowieso en masse. Aber: wer schon damals die Rabauken in sein Herz schloss, wird ohnehin nicht drum herum kommen, sich das gelungene Reunionwerk zu zulegen. Kaum zu glauben, dass schon ganze 17 Jahre seit "Nothing Is Sacred" vergangen sind. Nichts desto Trotz und jetzt hochoffiziell: welcome back!
Trackliste
  1. Brain Wash
  2. Delirium Void
  3. Erased
  4. My Euphoria
  5. Ghost In The Mirror
  1. Turmoil
  2. Liar
  3. Desolate Oasis
  4. No Man
  5. Outro
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27.11.2009: Taste Of Rebellion & Live Untold (Review)
26.11.2009: Nothing Sacred (Review)
29.06.2005: Annihilation Principle (Classic)
News
14.06.2008: Artwork von "Left For Dead" enthüllt.
31.05.2008: Weitere Veröffentlichungsdaten zum Comeback.
08.03.2008: Neuer Krach in der Mache?
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