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Heathen - Recovered (CD)
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2874 Reviews)
9.0
Die Bay-Area Veteranen um Gitarist Lee Atlus (vielen von Euch wahrscheinlich bekannt als einer der Kreativköpfe bei den deutschen Industrial Monster Die Krupps) sind nach 10 Jahren wieder aus der Versenkung aufgetaucht. Auch in Falle Heathen war (wie schon bei Death Angel) das 2001 - zugunsten des an Krebs erkrankten Testament Shouters Chuck Billy - durchgeführte 'Trash of the Titans' Konzert der Auslöser der Wiedervereinigung. Als erstes Ergebnis dieser neuerlichen Zusammenarbeit veröffentlichte die Band nun das Album "Recovered".

Um es gleich mal vorwegzunehmen, neu ist an dieser Scheibe gar nix, denn es handelt sich hierbei um die bereits Anfang der 90er aufgenommene, aber nie veröffentlichte, 5 Track-EP "Recovered", welche durch 4 Demoversionen auf Albumlänge erweitert wurde.
Die Coversongs (´Death On Two Legs´/Queen, ´Holy War´/Thin Lizzy, ´Hellbound´/Tygers Of Pan Tang und ´Eye Of The Storm´/Sweet Savage) werden allesamt in typisches Heathen Gewand getaucht und erhalten dadurch eine angenehme Thrash Nuance - wobei auffallend ist, dass man ein Queen-Cover ohne Peinlichkeit zu Stande brachte und der Thin Lizzy Übersong "Holy War" einfach nur ohne Worte ist. Die (Halb)Ballade 'In Memory Of...' plätschert 2.30 min nett dahin, um dann in ein gewaltiges Riffmonster zu mutieren, und erlangt auch durch den realen textlichen Hintergrund (Sänger David White verarbeitet in den Lyrics den Tod seines Bruders, sowie des Ex-Bandmembers Randy Laird) meinen vollen Respekt.

Das absolute Highlight sind aber die Pre Production-Tracks ´Hypnotized´,´Opiate Of The Masses´, ´Timeless Cell´ und ´Mercy Is No Virtue´) des 91er Klassikers "Victims of Deception". Für Kenner und Liebhaber des typischen Bay-Area Sounds der Band sind (bis auf ,Timeless Cell') diese Songs sowieso essentiell und wohlbekannt, aber auch ich habe Bauklötze gestaunt, wie roh, hart und erfrischend diese Demoaufnahmen im Vergleich zum Originalrelease klingen. Allesamt veredelt durch die einzigartige Stimme von David White, sowie dem filigranen, aber immer bretterharten Gitarrenspiel des Duos Ira Black/Lee Atlus, bekommt der geneigte Hörer hier eine Mixtur aus Bay Area Thrash und US Power Sound um die Ohren geblasen, die einfach nur das Prädikat 'Klasse' verdient.

Diese CD wird derzeit - leider - nur im Eigenvertrieb (über www.heatheninc.com) angeboten, was aber jeden qualitätsbewussten Metaller nicht davon abhalten sollte, diese Band zu unterstützen, denn die Hoffnungen
auf ein neues Full-Length Album sind derzeit sehr groß.

Von meiner Seite gibt es somit 8.5 wohlverdiente Thrashpoints und eine deutliche Kaufempfehlung.

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ACHTUNG!!!!!
Dieses Review ist uns von unserem treuen Forumgast und Musikkenner Vossaut als einmaliges Gastgeschenk übermittelt worden! Mein Name steht nur drunter, weil ich es online gestellt hab!
(lg.Tom)

Also:
Autor: Vossaut

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