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Cover  
Level Fields - 1104 (CD)
Label: Pure Steel Records
VÖ: 14.12.2018
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Art: Review
Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(290 Reviews)
9.0
Vielleicht sagt euch Level Fields noch nichts und wahrscheinlich wisst ihr mit dem Albumtitel "1104" noch weniger anzufangen. Also gilt es gleich zwei Wissenslücken zu schließen, aber dazu sind wir von Darkscene schließlich da. Zunächst zur Band: Hinter Level Fields stecken vier Musiker, die einigen von euch bekannt sein dürften, im Falle des Sängers und Tausendsassas Alan Tecchio sogar den meisten. Alan hat sich durch seine teils legendären Auftritte bei Hades, Non-Fiction, Watchtower, Power, Heathen`s Rage, Seven Witches, Mike Lepond`s Silent Assassins und Autumn Hour schon zu Lebzeiten diverse Denkmäler gesetzt. Tecchio folgte vor drei Jahren dem Ruf von Marco Ahrens - seines Zeichens Gitarrist der Deutschprogger Poverty`s No Crime - ein paar Tracks einzusingen, die nicht ins Repertoire seiner Hauptband passten. Gemeinsam mit Alans Autumn Hour-Bandkollegen Clint Arent am Bass und Marcos Spezi Andreas 'Theo' Tegeler (Poverty`s No Crime, Bleeding, Life Artist) am Schlagzeug wurde Level Fields geboren.

Die vier Songs aus jener Zeit befinden sich nebst vier brandneuen Stücken auf "1104", wurden teilweise jedoch neu eingespielt und gemastert. Dementsprechend homogen kommt der erste Longplayer des Quartetts daher. Egal ob die bekannten 'Disowned' und 'Enough' oder neue Gassenhauer wie 'Truth Bringer' oder 'Get Over It', hier sitzt einfach jeder Ton. Egal ob im Up- ('ReMarquezable') oder Midtempo ('Womb To Tomb'), diese transatlantische Allianz tritt sowohl bei Höchstgeschwindigkeit als auch bei Doomtempo ordentlich Arsch. Besonders hervorzuheben gilt es die beiden neusten und längsten Songs 'Growing Old' und 'Extra 1104'. Der Titel gebende Abschlusstrack handelt von einem Zugunglück, bei dem am 16. Juni 1925, in Rockport/New Jersey, 182 Deutsch-Amerikaner ums Leben kamen. Die Nummer des Zuges war 1104, womit die zweite Eingangsfrage nun auch geklärt wäre.

Ihr seht, wer Darkscene liest, weiß mehr. Und wer Level Fields hört, ist definitiv auch ein Gewinner, denn hier paaren sich deutsche Riff-/Kompositions- mit US-amerikanischer Sanges-/Lyrikkunst, unterlegt von einer arschtighten deutsch-amerikanischen Rhythmusgruppe. Die Produktion ist richtig schön fett, besonders Drums und Gitarren kommen sehr gut zur Geltung. Und das Cover, das nicht etwa den aktuellen Zustand der DB, sondern das oben erwähnte Zugunglück von Rockport zeigt, ist ebenfalls sehr gelungen.
Fazit: K.A.U.F.E.N.!

Trackliste
  1. Disowned
  2. Truth Bringer
  3. Enough
  4. Get Over It
  1. Womb to Tomb
  2. Growing Old
  3. Remarquezable
  4. Extra 110
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