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Cover  
Caliban - The Opposite From Within (CD)
Label: Roadrunner Records
VÖ: 20.09.2004
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Art: Review
DarkScene
9.5
New Wave of American Heavy Metal (kurz NWOAHM) haben spitzfindige JournalistInnen die gar nicht mal so neue, aber halt jetzt mega-gehypete Metalcorerichtung mal definiert. Tja und dann kommen 5 Jungs aus Essen im tiefsten deutschen Ruhrpott daher und zeigen all den Protagonisten jenseits des großen Teiches einfach den ausgestreckten Mittelfinger.

Was ist aber nun bei Caliban so anders, besser, als auf Silberlingen von Killswitch Engage, Unearth, oder wie die weiteren 765 Combos dieser Stilrichtung alle heißen mögen?

Man setzt zwar genre-üblich auf wütende, bollernde Aggroparts, bei denen sich Sänger Andi Dörner seine Texte aus der Lunge rotzt, gepaart mit „sauber“ eingesungenen langsamen, oft akustischen Zwischeparts. ABER gerade bei diesen emotionellen, fast schon zerbrechlich wirkenden mit clean Vocals eingesungenen Stellen lässt man jegliche Mitstreiter weit hinter sich. Hauptverdienst hat auch hier der angesprochene Frontman, da gerade in diesen Phasen seine Stimme einem Keith Caputo (Life of Agony) mehr als zum Verwechseln ähnlich klingt. Auch von der Grundstimmung her bewegen sich diese (fast) nahtlos durch die 12 Songs vorkommende Emo-Parts auf Life of Agony’schem Niveau – und einen Ausfall oder gar nur ein mittelmäßig Stück sucht man hier vergeblich.

Produktionstechnisch haben Anders Fried, sowie Andy Sneap (wie immer) einen Spitzenjob abgeliefert, sodass man hier nicht nur von einer Kaufempfehlung, sondern von einem Muss für alle Fans harter, abwechslungsreicher Kost sprechen muss.

Anspieltipps: das mega-abwechslungsreiche “Standup“ (wo die Nähe zu Life of Agony am augenscheinlichsten wird), das schwer aggressive “Senseless Fight“, oder auch der Opener “The Beloved and the Hatred“.

Verdammt stark dat Teil!

http://www.calibanmetal.com/
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