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Cover  
Black Star Riders - Another State Of Grace (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 06.09.2019
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Art: Review
UwePilger
UwePilger
(65 Reviews)
9.0
Thin Lizzy Urgestein Scott Gorham hat vor ziemlich genau 6 Jahren mit den Black Star Riders die Nachfolgerband seiner legendären Ex-Kapelle gestartet und steht nun mit Album No. 4 vor der Tür. Ich muss zugeben, ich hab schon sehr oft und jahrelang immer mal wieder versucht, Zugang zu den Thin Lizzy Sachen zu bekommen, aber bis auf "Thunder And Lightning" (mit John Sykes an der Gitarre) erschloss sich mir bisher nicht diese angebliche Magie von der so viele Fans und Musiker schwärmen. Phil Lynnots Gesang war mir zu schwofelig, und die Musik oftmals zu viel Folklore und weder Fisch noch Fleisch. Einige richtig gute Stücke aber auch viel, was mich nicht begeistern konnte. Nun, seit Album No. 2 der Black Star Riders wurde ich Schritt für Schritt mitgenommen und Ricky Warwick ist ein völlig anderer Sänger als der verstorbene Lynnot es war, erinnert aber doch schon sehr oft an die Stimme, nur eben viel eingängiger und nicht so aufdringlich für meine persönlichen Belange.
"Another State Of Grace" ist ein Album geworden, welches mich nun aber total und restlos begeistert. Kein blankes abkupfern von der einstigen Kultband, keine mit Gewalt "andersklingende" Strukturen und Melodien, alles passt wie aus einem Guss. Der Opener marschiert aber dann erst mal noch in typischer Lizzy Manier und auch Warwick trägt seinen Teil dazu bei. Mit dem Titelsong folgt bereits der erste Überflieger des Albums und ist eine echte Hymne und Ohrwurm. Tolle keltische/irische Melodie, starke Gitarrenarbeit und ein Refrain der sich im Gehörgang einfach zu einfräst. Hammer!!


Die Songs haben eine ausgewogene Mischung aus harten Gitarren, Melodien und Folkloristischen Einflüssen und schönen Twin Gitarren.
Selbst Tom Petty kann man als Referenzpunkt heranziehen, wie z.B. bei "What Will It Take".

Den Black Star Riders ist es gelungen, ein Album zu machen, welches genau dort ansetzt wo Thin Lizzy , zumindest bei mir, aufgehört haben Spaß zu machen. Ein unglaubliches Album, dass sowohl den Hardrocker als auch den "normalen" Metaller erfreuen sollte.

Nicht umsonst hat vor kurzem auch Joey Elliot von Def Leppard zu "Another State Of Grace" gemeint: "Das wohl beste Thin Lizzy Album aller Zeiten". Dazu gibts dann auch von mir nicht mehr zu sagen.
Trackliste
  1. Tonight The Moonlight Let Me Down
  2. Another State Of Grace
  3. Ain’t The End Of The World
  4. Underneath The Afterglow
  5. Soldier In The Ghetto
  1. Why Do You Love Your Guns?
  2. Standing In The Line Of Fire
  3. What Will It Take?
  4. In The Shadow Of The War Machine
  5. Poisoned Heart
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